Förederunterricht

gemeinsame Nachdenken darüber, was denn das konkrete anstehende Entwicklungsziel sein könnte und wie es sich im Zusammenspiel der Fächer erreichen lässt, macht die wirksa-men Bilder in den Köpfen der Lehrenden über das tatsächliche Lernen der Schülerin, der Schülers verstehbarer und verändert diese Bilder. Damit erhalten pädagogische und didakti-sche Entscheidungen eine diskutierbarere Grundlage als bei individuellen Lehrerüberlegun-gen. Sie verfolgen dabei nicht mehr das Ziel der absoluten Objektivität sondern haben eine individuelle, umfassende und sinnvolle Förderung junger Menschen mit ihren besonderen Begabungen und Lernschwächen im Blick. Durch entsprechende Unterstützungsmaßnahmen kann sichergestellt werden, dass jedes Kind sich in den Bereichen, in denen es besondere Stärken oder Schwächen hat, bestmöglich weiter entwickeln kann. Durch das Protokollieren dieses pädagogischen Kommunikationsprozesses wird der individuelle Lernentwicklungsplan zu einem Teil der „kooperativen Lernbegleitung“ und trägt wesentlich zum positiven Gelin-gen der individuellen Schulkarriere bei.
Der individuelle Lernentwicklungsplan dient als

Grundlage für die Evaluation der Lernsitua-tionen der Schülerin, des Schülers und der Zusammenarbeit der die Schülerin, den Schüler unterrichtenden Lehrkräfte.


II. Dokumentation der individuellen Lernentwicklung

1. Allgemeines:

1.1. Sie unterstützt die individuelle Lernentwicklungsplanung und bezieht alle am Bil- dungsprozess Beteiligten (Lehrer, Eltern, Schüler) im Sinne einer Erziehungsgemein- schaft ein.

1.2. Sie ergänzt die individuellen Ergebnisse der Leistungsüberprüfungen und Bewertun- gen.

1.3. Sie bildet neben Kerncurricula und schuleigenen Arbeitsplänen die Grundlage für konkrete Unterrichtsplanung und die