Corona - Elterninformationen zur häuslichen Arbeit

Sehr geehrte Eltern unserer Schülerinnen und Schüler,

nach dem am letzten Freitag verfügten Unterrichtsverbot haben etliche Kolleginnen und Kollegen Kontakt zu ihren Schülerinnen und Schülern aufgenommen, um Hinweise zur möglichen häuslichen Arbeit für die Schule zu geben. Ausdrückliche Maßgabe des Kultusministeriums ist, dass diese Hausarbeiten nicht terminiert und auch nicht bewertet werden dürfen. Angesichts der gesellschaftlich und wirtschaftlich zu bewältigenden Probleme in dieser Zeit der Einschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens erscheinen die Fragen um eine Kompensation eines zweiwöchigen Unterrichtsfehls wohl als nicht vordringlich; sie bedürfen dennoch der Planung und der Organisation.

In den letzten Tagen haben wir diesen Kontakt der Kolleginnen und Kollegen mit Ihren Kindern zu bündeln versucht, damit ein überschaubares Pensum in den Kernfächern bewältigt werden kann. Gern weise ich noch einmal darauf hin, dass aus unserer Sicht ein gelassener Umgang sehr angeraten scheint, wenn auch die mediale Diskussion anderes nahelegt. Wir sind dabei, Informationslücken im Lehrer-Schüler-Kontakt zu schließen.

Es wird dabei nicht darum gehen, stofflich Neues erarbeiten zu lassen; vielmehr soll das bereits Behandelte oder Gelernte gefestigt und weiter eingeübt werden. Mit Aufgaben der Mathematik, in den Sprachen (z.B. Vokabeln) oder zur Rechtschreibung scheint uns das sinnvoll möglich zu sein. Zu betonen ist allerdings noch einmal, dass keinem Schüler und keiner Schülerin ein Nachteil daraus erwachsen wird, mehr oder weniger Vorgaben für die häusliche Arbeit erhalten zu haben. Mit dem doch ausgedehnten Schuljahr kann der Unterrichtsausfall unangestrengt kompensiert werden.

Sehr geehrte Eltern, ich wünsche Ihnen und Ihren Kindern, dass Sie gut durch diese Zeit kommen; insbesondere denjenigen unter Ihnen, die in den Bereichen der Medizin, der Pflege oder der Grundversorgung tätig sind, wünsche ich die nötige Kraft und nicht zuletzt allen Gesundheit.

Sollten sich weitere Entwicklungen ergeben, werden wir an dieser Stelle darüber informieren.

Für heute herzliche Grüße aus dem stillen Leoninum,

Ihr

Franz-Josef Hanneken

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