Impuls zur Fastenzeit – Kreuz und Auferstehung – 12.03.2021

12. März 2021 | Isabell Heck | Kategorien: Aktuelles

Liebe Schulgemeinschaft,
die diesjährige MISEREOR-Fastenaktion steht unter dem Motto: ES GEHT! ANDERS

Auch Jesus ruft uns in der Fastenzeit zu: ES GEHT! ANDERS.  Besonders hören wir davon, wenn wir in den Evangelien die Leidensgeschichte lesen: „Pilatus lieferte ihnen Jesus aus, damit er gekreuzigt würde. Sie übernahmen Jesus. Und er selbst trug das Kreuz und ging hinaus zur sogenannten Schädelstätte, die auf Hebräisch Gólgotha heißt. Dort kreuzigten sie ihn und mit ihm zwei andere, auf jeder Seite einen, in der Mitte aber Jesus.“ (Joh 19, 16-18)  „Der Engel sagte zu den Frauen: Erschreckt nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden; er ist nicht hier.“ (Mk 16, 6)

In Jesus Christus haben wir einen Gott, dem wir vertrauen können. Er ist Gott, aber auch ein Mensch wie wir. Er kennt die Schwachheit und Sünde des Menschen, er geht dem Leiden und Sterben nicht aus dem Weg, sondern trägt das Kreuz und stirbt den Kreuzestod, er gibt sein Leben hin – aus Liebe und stellvertretend für uns Menschen. Diese Liebe lässt ihn nicht im Tod, sondern gipfelt in der Osterbotschaft: Er ist auferstanden, er lebt.

Das ist die Hoffnungsbotschaft für die Welt, für alle Menschen, die es hören wollen: der Tod hat nicht das letzte Wort. Ja – es gibt Krankheit, Sünde, Probleme, Sorgen, Leid und Tod, all das gehört zur Begrenzung und Vergänglichkeit des menschlichen Lebens. Aber wir sind diesen Widrigkeiten nicht hilflos und allein ausgeliefert, Jesus geht alle Wege mit, er trägt mit uns das Kreuz und schenkt uns Kraft und Hoffnung – und in allem den Schimmer und das Licht des ewigen Lebens, der Auferstehung und der Freude.

Zum Abschluss beten wir aus dem Gotteslob die Nr. 269:

Du Sonne der Gerechtigkeit, Christus, vertreib in uns die Nacht, dass mit dem Licht des neuen Tags auch unser Herz sich neu erhellt.
Du schenkst uns diese Gnadenzeit, gib auch ein reuevolles Herz und führe auf den Weg zurück, die deine Langmut irren sah.
Es kommt der Tag, dein Tag erscheint, da alles neu in Blüte steht; der Tag, der unsere Freude ist, der Tag, der uns mit dir versöhnt. Amen.

Ich wünsche euch allen einen guten Tag und weiterhin eine gesegnete Fastenzeit!
Schwester M. Hanna (Schulpastoral)