Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache

28. April 2022 | Thomas Kock | Kategorien: Aktuelles

Sehr groß war die Freude im Leoninum, als eine Buchkiste mit sieben Bänden von „Johann Jakob Spreng, Allgemeines deutsches Glossarium: Historisch-etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache: Historisch-etymologisches … Wörterbuch der deutschen Sprache“ in Handrup eintraf. Gespendet hat die Bände der Abiturjahrgang 1960 um Ludwig Hartz. Es handelt sich hierbei um einen Nachdruck des Standardwerks aus dem 18. Jahrhundert, wie es in der Verlagsankündigung heißt:

„Die Erstpublikation dieses Wörterbuchs 250 Jahre nach der Entstehung ist nicht nur für die Lexikographiegeschichte ein einmaliges Zeugnis, sondern wirft auch ein neues Licht auf das Weltwissen des 18. Jahrhunderts. Die hunderttausend Artikel basieren auf zeitgenössischen und historischen Quellen, insbesondere aus den Bereichen Literatur, Bibel, Religion, Rechtswesen, Handwerk, Technik und Wissenschaft. Berücksichtigt sind alle bis dahin zugänglichen literarischen Texte des Gotischen, Althochdeutschen, Mittelhochdeutschen und der benachbarten deutschen (germanischen) Sprachen (etwa Skandinavisch, Angelsächsisch, Niederländisch). Die Artikel sind narrativ verfasst: Man kann das Glossarium mit unzähligen Histörchen, Anekdoten, Rezepten, Sprichwörtern und Redensarten aus Gegenwart und Vergangenheit durchaus als ein Lesebuch bezeichnen.“

Vom Wert der Bände, die auch schon in der FAZ sehr positiv besprochen worden waren, für die Schülerinnen und Schüler ist der Fachobmann für das Fach Deutsch, Matthias Ostendorf, überzeugt: „Die Bände sind eine Bereicherung für unsere Bibliothek und insbesondere für den Deutschunterricht.“ Auf dem Bild sehen wir neben Matthias Ostendorf Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs, die die Bände auspacken durften, neben Maria Lemmermöhle und Josef Seelhorst vom Bibliotheksteam, sowie den Schulleiter Franz-Josef Hanneken, der betonte, wie dankbar die Schule ihren ehemaligen Abiturienten für diese großzügige Spende ist. „Es ist immer sehr schön, wenn sich unsere Ehemaligen noch stark mit unserer Schule verbunden fühlen“, so Hanneken.