Politik

Morgen in der Vollversammlung wird es u. a. wichtige Informationen zur Spanienfahrt geben. Da es aber keine Informationen zur Verfassung und aktuellen politischen Lage in Spanien geben wird, gibt es diese hier:

Spanien ist eine Erbmonarchie mit einem parlamentarisch-demokratischen Regierungssystem. König Felipe VI. als Staatsoberhaupt ist gleichzeitig Oberbefehlshaber der Streitkäfte. Spanien besteht aus insgesamt 17 Autonomen Gemeinschaften, die ungefähr vergleichbar sind mit den deutschen Bundesländern. Es gibt zwei große Parteien: die Sozialistische Arbeiterpartei PSOE und die konservative Volkspartei PP. Neue aufstrebende Bürgerparteien sind Ciudadanos („Bürger“) und Podemos („Wir können“). Vor einigen Wochen wurde der langjährige konservative Ministerpräsident Mariano Rajoy nach Korruptionsvorwürfen durch ein Misstrauensvotum im Parlament gestürzt; neuer Ministerpräsident mit einer Minderheitsregierung ist der Sozialist Pedro Sánchez.

Stierkampf

Am kommenden Mittwoch in der Vollversammlung des Leoninums wird es auch einige Information zur Schulfahrt nach Spanien geben. Nicht dabei sein werden Informationen zum Stierkampf in Spanien; deshalb gibt es die jetzt an dieser Stelle:

Für viele Spanier sind Stierkämpfe (corridas de toros) aus der Volkskultur nicht wegzudenken, während sich die meisten Auswärtigen an dem ebenso blutigen wie unfairen Spektakel stoßen und begeisterte Schilderungen nicht nachvollziehen können. Das stärkste Argument der Stierkampf-Befürworter lautet, dass ohne die corridas die Zucht der Kampfstiere (toros bravos) schon längst erloschen wäre. Und noch ein Argument: Besser vier oder fünf Jahre frei auf der Weide leben und ein kurzes, schlechtes Ende als ein Vegetieren in der Enge des Stalls mit Endziel Schlachthof. Dabei sind die Kampfstiere keine Leichtgewichte: Bei mannshoher Größe bringen sie 600 kg auf die Waage. Pro Jahr sterben in Spaniens Arenen etwa 10.000 Stiere. Viele Toreros, ausgebildet in speziellen Schulen, werden wie Fußballstars verehrt.

Was geht, Spanien?

Nur noch vier Wochen, bis die Schulgemeinschaft des Leoninums nach Spanien startet! Am Montag, dem 10. September, soll um 9 Uhr der Aussendungs-Gottesdienst auf dem Schulhof (natürlich haben wir gutes Wetter!) stattfinden. Da die Busse gleich im Anschluss starten sollen, muss das Gepäck bereits vorher eingeladen werden. In der kommenden Woche trifft sich die Arbeitsgruppe “Organisation und Finanzen”, um u. a. über die Bus-Einteilungen zu sprechen. Der von Schüler-Experten und Lehrern erstellte Reiseführer mit vielen wichtigen Informationen und Stadtplänen ist bereits in der Druckerei und wird rechtzeitig vorliegen. Am Donnerstag, dem 23. August, soll es eine “Spanien-Konferenz” geben. Und auf der Schul-Homepage wird es in den nächsten Tagen immer wieder Berichte rund um Spanien und unsere Schulfahrt geben.

Einblicke in die Welt der Literatur – Text des Monats August

Stefan George: Es lacht in dem steigenden jahr dir…

Es lacht in dem steigenden jahr dir
der duft aus dem garten noch leis.
Flicht in dem flatternden haar dir
Eppich und ehrenpreis.

Die wehende saat ist wie gold noch ·
Vielleicht nicht so hoch mehr und reich ·
Rosen begrüssen dich hold noch.
Ward auch ihr glanz etwas bleich.

Verschweigen wir was uns verwehrt ist ·
Geloben wir glücklich zu sein ·
Wenn auch nicht mehr uns beschert ist
Als noch ein rundgang zu zwein.

(Heinz Koops)

Einblicke in die Welt der Literatur – Text des Monats August

Stefan George: Es lacht in dem steigenden jahr dir …

Es lacht in dem steigenden jahr dir
der duft aus dem garten noch leis.
Flicht in dem flatternden haar dir
Eppich und ehrenpreis.

Die wehende saat ist wie gold noch ·
Vielleicht nicht so hoch mehr und reich ·
Rosen begrüssen dich hold noch.
Ward auch ihr glanz etwas bleich.

Verschweigen wir was uns verwehrt ist ·
Geloben wir glücklich zu sein ·
Wenn auch nicht mehr uns beschert ist
Als noch ein rundgang zu zwein.

(Heinz Koops)

Dienstjubiläen

Zu Beginn des neuen Schuljahres wurden am Gymnasium Leoninum einige Dienstjubiläen gefeiert: Schulleiter Herr Hanneken und für das Herz-Jesu-Kloster P. Kreutzmann gratulierten und bedankten sich bei Frau Nieland für 35 Dienstjahre, bei Frau Detert und Herrn Els für 30 Dienstjahre und bei Frau Springer für 25 Dienstjahre!

Neues Schuljahr

Nach zwei Klassenlehrer/TG-Stunden begann das neue Schuljahr am Gymnasium Leoninum mit einem ökumenischen Eröffnungsgottesdienst in der Aula unter dem Motto “Wachsen, Reifen, Blühen …”. Dabei standen Erlebnisse aus den Ferien und Wünsche für das neue Schuljahr im Vordergrund. Auch wenn es im Vorfeld immer wieder geheißen hatte, dass die Ferien zu kurz waren, so war doch offensichtlich, dass es viel zu erzählen gab. Der Start ist schon mal geglückt, jetzt freuen wir uns und begrüßen morgen die neuen Fünftklässler!

Einblicke in die Welt der Literatur – Text des Monats Juli

Georg Britting: Die Raubritter

Zwischen Kraut und grünen Stangen
Jungen Schilfes steht der Hecht.
Mit Unholdsaugen im Kopf, dem langen,
Der Herr der Fische und Wasserschlangen,
Mit Kiefern gewaltig wie Eisenzangen,
Gestachelt die Flossen: Raubtiergeschlecht.
Unbeweglich, uralt , aus Metall,
Grünspanig von tausend Jahren.
Ein Steinwurf! Wasserspritzen und Schwall:
Er ist blitzend davongefahren.
Butterblume, Sumpfdotterblume, feurig, gelblich rot,
Schaukelt auf den Wasserringen wie ein Seeräuberboot.

(Heinz Koops)

Verabschiedungen

Mit dem Schuljahr wurden in Handrup auch einige KollegInnen verabschiedet: Frau Böhne, Frau Budde, Frau Küdde, Herr Kruszewski (fehlt krankheitsbedingt auf dem Foto) und Herr Rave (dienstlich verhindert).

 

 

 

 

Eine besondere Erwähnung verdient an dieser Stelle Frau Böhne, die nach 43 (!!!) Dienstjahren am Leoninum in Ruhestand geht. Sie hat bereits sogar viele der aktuellen LehrerInnen im Fach Sport unterrichtet. Als bei der abendlichen Verabschiedung im Lehrerkollegium der Fachobmann Herr Menzel-Volkmann eine Hochrechnung aufmachte, wie viele Schülerinnen und Schüler sie in ihren 43 Dienstjahren unterrichtet hat und wie viele Noten (mit Halbjahres- und Kopfnoten) sie in dieser Zeit gegeben hat, ging ein Raunen durch das Lehrerzimmer. Doch das Besondere an Frau Böhne war eben nicht das Geschäft des Notengebens, sondern dass sie immer motivierend und mit Spaß, den sie auch Anderen vermittelte, bei der Sache war. Eine allseits beliebte und geschätzte Kollegin! Um so mehr freut sich die Schulgemeinschaft, dass die “Institution” Frau Böhne eben nicht dem Leoninum den Rücken kehrt (nach so vielen Jahren geht das wohl auch nicht), sondern zwar nicht mehr unterrichten wird, aber dennoch immer wieder in Handrup dabei sein wird.

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