Seminarfach arbeitet an neuem Schulfilm

Nicht nur Radio Sendungen produzieren und sich mit der Architektur bedeutender deutscher Gebäude zu beschäftigen, gehört zu den Themen in dem sehr vielseitigen Seminarfach “Alte und neue Medien” von Herrn Dr. Kock.

Aktuell steht neben der Erstellung der Facharbeit die Produktion eines neuen “Schul-Image-Films” auf dem Programm. Der alte Schulfilm wurde 2007 veröffentlicht. In dieser Zeit haben sich neben dem Wechsel des Schulleiters viele weitere Sachen im Schulalltag getan. Und da das Seminarfach  im kommenden Juni zwei Partnerschulen in Tours und Puente La Reina besuchen wird und dort die Schüler das Leoninum mit dem Film vorstellen wollen, hat man dann endlich wieder eine gute Möglichkeit, die Schule nach außen hin zu präsentieren.

Für die Schulgemeinschaft wird das mit Sicherheit eine spannende Aktion – und vielleicht findet sich der ein oder andere bei der späteren Premiere im Film wieder. Und daher könnte es sein, dass man die Schüler des Seminarfaches in nächster Zeit mal mit einer Kamera auf dem Schulgelände oder in den Klassenräumen sieht.

(Jonas Meyer & Steffen Fromhold)

16. Volleyballturnier ehemaliger Schülerinnen und Schüler

Volleyball

EinladungVolleyballturnier ehemaliger Schülerinnen und Schüler

Am 19. März 2016 findet von 8:30 Uhr bis ca. 13:00 Uhr in der großen Sporthalle des Gymnasiums Leoninum Handrup das 16. Volleyballturnier der Ehemaligen statt! Alle ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Abiturjahrgänge des Leoninums sind herzlich eingeladen.

Bemerkungen zur Teilnahme und Wertung:

  • Es können maximal zwei Mannschaften pro Abiturjahrgang gemeldet werden.
  • Pro Mannschaft müssen mindestens zwei weibliche Teinehmer auf dem Feld sein.
  • Es ist nicht zulässig, dass Spieler für Mannschaften anderer Jahrgänge als dem eigenen antreten.
  • Der Spielplan und der Spielmodus werden am Spieltag bekannt gegeben.
  • Eine Teilnahme ist nur mit Hallenschuhen möglich.
  • Halleneinlass ist ab 8:30 Uhr. Das Turnier beginnt pünktlich um 9:00 Uhr.
  • Jede Mannschaft muss auch ein Schiedsgericht stellen.

Diese Einladung ergeht jeweils an zwei Schüler oder Schülerinnen des betreffenden Turnier_2005Abiturjahrganges. Eine Absprache unter den Interessenten ist folglich notwendig.

Wir bitten Euch, die Pokale des letzten Jahres wieder mitzubringen. Bis zum 10. März 2016 werden die Anmeldungen entgegen genommen.

Nach dem Turnier lädt F. J. Hanneken noch zu einem gemütlichen Beisammensein im Vorraum der Tribüne ein.

Anmeldungen bei W. Lammers unter der Telefonnummer: 05902 – 1677.

Skifreizeit 2016

Am 22.01.16 starteten die Schüler des Gymnasium Leoninum Handrup ein 12. Mal in die alljährliche Skifreizeit. Aufgrund der hohen Nachfrage war es nicht jedem interessierten Schüler möglich, mit ins Zillertal zu fahren.

40 skibegeisterte Schülerinnen und Schüler, sowie ein zehnköpfiges Betreuerteam und die beiden neuen Organisatoren Jakub Cyplik und Stefan Hühold machten sich schlussendlich auf den Weg nach Österreich.

Als wir nach einer langen Nacht im Bus im Zillertal eintrafen, bezogen wir zuerst die Marendalm, unsere Alm für die kommende Woche und gingen anschließend im Jugendheim bei Maria gemeinsam essen. Nun war es soweit wir liehen uns die Skier aus und gingen auf die Piste. Die 21 Anfänger wurden zunächst von dem Betreuerteam unterrichtet und die fortgeschrittenen Anfänger und Fortgeschrittenen machten in Kleingruppen das Skigebiet unsicher. Weil alle Schüler von der Fahrt und dem ersten kurzen Skitag erschöpft waren, folgten am Abend kurze Kennenlernspiele und später dann die Nachtruhe.

Am nächsten Morgen begannen für die Anfänger und die fortgeschrittenen Anfänger die Skikurse. Die Fortgeschrittenen konnten am diesem Tag alleine das Skigebiet erkundigen. Als am Abend alle glücklich und geschafft in die Marendalm zurückkehrten, machten wir uns gemeinsam auf den Weg zum Abendessen. Am Abend hatten sich die Betreuer das Abendprogramm „Mein Zimmer kann“ unter dem Motto Geschlechtertausch ausgedacht, bei dem die Zimmer in verschiedenen Disziplinen gegeneinander antreten mussten.

Am nächsten Morgen begann auch für die Fortgeschrittenen der Skikurs um deren Fähigkeiten und Stunts weiter auszubauen. Dieses meisterten alle mit einer soliden Gesamtleistung, sodass die Anfänger fast alle Pisten schon am Mittwoch befahren konnten.

Am Mittwochabend folgte der traditionelle Casinoabend, bei dem alle in festlicher Kleidung und in Aufgaben, wie Pantomime, Lieder gurgeln oder Black Jack gegeneinander um den Sieg kämpften. Auch Donnerstag war ein sehr besonderer Tag, an dem die alljährige Skirallye stattfand, bei der die fortgeschrittenen Anfänger und Fortgeschrittenen das Skigebiet unter verschiedenen Aufgabenstellungen befuhren. Mit einer weiteren Besonderheit, nämlich dem Essen im Zirmstadl und der anschließenden Fackelabfahrt zurück zur Marendalm. So ließen wir den vorletzten Abend entspannend ausklingen. Die Neulinge der Skifreizeit wurden danach bei der Skitaufe würdig von dem Skigott und seinen beiden Engeln getauft. Am Ende gab es noch ein Feuerwerk, was diesen Abend perfekt abrundete.

Am Freitag waren die Anfänger schon so weit, dass sie in Begleitung eines Betreuers fahren durften und alle später zusammen das Skirennen bestritten. Nach dem täglichen Abendprogramm, was diesen Abend „Wetten, dass…“ hieß, gab es eine Apres-Ski-Party, die dieses Jahr zum ersten Mal stattfand. Allen bereitete sie viel Freude und fand auch großen Zuspruch. So gab es ein tolles Ende der Skifreizeit nach so vielen schönen Tagen.

Am Samstagmorgen ging es schon früh los, um die Heimfahrt anzutreten. Alles in allem war es eine gelungene Zeit und wir blicken mit Freude auf diese ereignisreichen Momente zurück. (Lena Buss & Loreen Victoria Hühold)

La Mer – schwere See und Leichtmatrosen

PlakatMit ihrem neuen Programm begibt sich die Gruppe AufTakt auf das weite Meer hinaus – auf das Meer, das einmal funkelt im Glanz der Nacht, wie es im Chanson von Charles Trenet heißt, das sich aber auch stürmisch bewegt zeigt und als Abenteuer bestanden sein will. Ob es nun um die Liebe der Matrosen, um den Abschied oder um das Reisefieber geht, stets zeigt sich das Meer als der große Spiegel, als Seelen- und Sehnsuchtslandschaft, als Verlockung der Ferne, zum Ankerlichten und zum Segelsetzen, zur großen Fahrt in fremde Gefilde. So mischen sich Schweres und Leichtes in der musikalischen und literarischen Seefahrt, zu der die sechs Herren in Frack und Zylinder einladen. Und trotz der Aufforderung: „Seemann, lass das Träumen!“ widmen sie sich auch dem raunenden Rauschen der Wellen und dem Gefühl der Freiheit in Wind und Weite. Ob also auf hoher See, in den Häfen der Welt oder beim ein oder anderen Landgang, immer ist neben Seefahrerromantik auch augenzwinkernder Humor an Bord.
AufTakt sticht in See am Freitag, dem 5. Februar 2016, um 20:00 Uhr in der Aula.

31. Handruper Forum: Expertin erwartet auch in Zukunft viele Flüchtlinge – Bente Scheller referiert im Leoninum

Das Thema des „Handruper Forums“ hätte kaum aktueller ausfallen können: Bente Scheller, Büroleiterin der Heinrich-Böll-Stiftung in Beirut, hat in ihrem Vortrag die „Flüchtlingskrise im Nahen Osten“ beleuchtet.

Zwei Aspekte machte die promovierte Politikwissenschaftlerin dabei besonders deutlich: Der Westen trägt eine Mitverantwortung für die herrschenden Umstände; einfache und zeitnahe politische Lösungen wird es nicht geben. Dennoch müsse man auf eine politische Lösung unter Einbeziehung aller hinarbeiten.

Schulleiter Franz-Josef Hanneken skizzierte in seiner Begrüßung einige der wesentlichen Auswirkungen der politischen Lage. Angesichts der Komplexität des Themas sei die Schule „froh und stolz“, dass mit Bente Scheller „eine ausgewiesene Expertin für Außen- und Sicherheitspolitik“ aus eigener Anschauung über die Lage vor Ort berichten könne.

Dem kam die Referentin auch nach, indem sie keine medial unterstützte Präsentation umfangreichen statistischen Materials vorlegte, sondern in einem freien Vortrag anschaulich eigene Erfahrungen mit allgemeinen politischen Entwicklungen in Verbindung setzte. „Der Flüchtlingsstrom wird nicht abreißen“, prophezeite sie gleich zu Beginn. „Keine geschlossenen Grenzen, keine verstärkten Grenzkontrollen werden die Menschen davon abhalten, sich auf den Weg nach Europa zu machen.“ Dass ihrer Einschätzung nach der Westen für die derzeitige Entwicklung eine gehörige Mitverantwortung trage, machte die Referentin am Beispiel Syrien deutlich.

Hoffnungen zerstoben

Flucht sei „keine spontane Entscheidung“, sondern das Ergebnis einer langen Genese. 2011 erschien ein politischer Umbruch möglich“, erklärte Scheller, jedoch seien sämtliche Hoffnungen in den folgenden Jahren zerstoben. „Europa hat der Entwicklung nur zugesehen“, beklagte sie. Nun seien die Menschen am Ende ihrer Kraft; sie wollten eine bessere Zukunft, vor allem für ihre Kinder, sähen diese aber nicht mehr in Syrien. 90 Prozent der Bevölkerung seien die Hauptleidtragenden in einem Konflikt, an dessen Ausgangspunkt der friedliche und vollkommen gewaltfrei geäußerte Wunsch nach Reformen gestanden habe. Darauf habe der Staat mit Gewalt geantwortet.
(Hermann-Josef Rave – Lingener Tagespost v. 19.01.2016)

 

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