Olé und Hola, 1. Teil: Deutsch-spanischer Schülerausch in Handrup

Caminante, no hay camino, se hace camino al andar“ – Wege entstehen im Gehen: Frei nach dieser spanischen Spruchweisheit fand auch in diesem Jahr wieder der deutsch-spanische Schüleraustausch zwischen dem Gymnasium Leoninum Handrup und unserer Madrider Partnerschule Fray Luis de Léon statt. In der Woche vom 10. bis zum 17. März verweilten insgesamt 26 Schülerinnen und Schüler aus dem Herzen der pulsierenden Metropole Kastiliens, allesamt aus den Jahrgängen 8 und 9, bei ihren Gastfamilien zwischen Ems- und Os­nabrücker Land, wo sie gleich am ersten Besuchstag ebenso herzlich aufgenommen wie mit Spannung erwartet willkommen geheißen wurden.

Deutschunterricht à la española (spanische Begleitlehrerinnen: Esther Bautista Torres und Maria Serrano), Wassersport-Gymnastik im schuleigenen Swimmingpool oder musikalische Gesangsdarbietungen im europäisch globalisierten Kontext zwischen Yesterday von den Beatles oder der Oper Carmen von Georges Bizet: Die Kultur der schulischen Selbstverständlichkeit verbindet, was die beiden Nationen vielleicht noch sprachlich voneinander trennt. Denn – O-Ton-Schülerslang – „Englisch geht immer“!

Und so hielt auch das externe Veranstaltungsprogramm eine Menge attraktiver tou­ristischer Bildungsaktivitäten bereit: Vom – beinahe schon obligatorischen – Besuch des naturwissenschaftlich hochinteressanten Universum Science Centers in Bremen bis zur leibhaftigen Begutachtung der historischen Stadtmusikanten, die auch unsere jun­gen spanischen Großstädter beeindruckt haben dürften. Auf den Spuren des Westfälischen Friedens wandelte man schließlich in Osnabrück, wo zwischen Dombesichtigung und Altstadtführung bei strahlender Frühlingssonne ebenso Zeit für ausgiebige Shoppingtouren war. Sportlicher Höhe­punkt und vielleicht ein kleiner Vorgeschmack auf die anstehende Fußballweltmeis­terschaft: Der kleine „Europacup Spanien-Deutschland“ auf dem heimischen Sportplatz, wo brasilianische Ballkunst und teutonischer Laufgeist ebenso lust- wie schwungvoll aufeinanderprallten.

Für den Abschlussabend hatten die Gastfamilien allerlei kulinarische Köstlichkeiten aus der mediterranen Küche und von der regionalen Speisekarte zu einem auch optisch impo­santen Buffet zusammengezaubert, bei dem nun wirklich für jeden Gaumen etwas da­bei war. Nach dem Abschiedsgottesdienst mit Pater Demetrius für Eltern und Schüler ging es dann für die Spanier schließlich wieder gen Heimat, via Amsterdam nach Madrid. – Eines bislang ist für uns „Daheimgebliebene“ sicher: Die Vor­freude unserer Neuntklässler auf den Gegenbesuch in der kommenden Woche, vom 21. bis zum 28. März, der in diesem Jahr von Meike Kopka und Claudius Reinke (in der ehrenhaften Nach­folge von Erich Huesmann) begleitet und betreut wird. Ein ausführlicher Reisebericht folgt umgehend.

© Claudius Reinke

“Die Akademie der Abenteuer” – Jugendbuchautor Boris Pfeiffer besucht das Leoninum

Boris Pfeiffer in Handrup

Boris Pfeiffer: Leseförderung ein zentrales Anliegen

Autor der Kinderbuchreihe „Die drei ??? – Kids“ liest im Leoninum

Boris Pfeiffers Gesichtsmimik verrät, dass es ihm sichtlich Spaß macht, den Schülerinnen und Schülern des 5. Handruper Jahrgangs vorzulesen. Seine Augen „kullern“ und seine Stimmlagen bereiten die Zuhörer gekonnt auf das nächste Detail seiner spannenden Erzählung vor.In Zusammenarbeit mit der Hochschul- und Stadtbibliothek Lingen hatte das Bibliotheksteam des Leoninums den zur Zeit beliebsteten Kinder- und Jugendbuchautor nach Handrup eingeladen.Der Berliner Autor, der über 80 Kinderbücher und Theaterstücke geschrieben hat, hatte für die Handruper Fünfklässler die Episode „Die Knochen der Götter“ aus der Reihe „Die Akademie der Abenteuer“ ausgewählt. Seine Hauptdarsteller führte er damit in die packende Welt der Geschichte. Unterhaltsam gelang es ihm, mit seinen spannenden, lustigen und sozialen Geschichten die Aufmerksamkeit der Kinder zu wecken.In einer häufig ausschließlich von Computern bestimmten Freizeit der Kinder, bestand das gemeinsame Ziel von Autor, Schulbibliothek und Schule darin, den jungen Zuhörern das Buch als eine echte, weil kreative Alternative bei der „Entdeckung der Welt“ anzuempfehlen. In Handrup wurde dieses Ziel an diesem Vormittag sicher erreicht: Innerhalb kürzester Zeit waren im Anschluss an die Lesung alle Bücher von Boris Pfeiffer in der Schulbibliothek ausgeliehen.

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Die Klasse 7e des Gymnasiums Leoninum spendet für Pater Kulüke

1300 Euro für den Aktionskreis Pater Kulüke von der Klasse 7e

Nach dem verheerenden Taifun auf den Philippinen wollte auch die Klasse 7e des Leoninums helfen: Die aus den Gemeinden Schapen und Spelle stammenden Schüler und Schülerinnen verkauften auf den Weihnachtsmärkten ihrer Gemeinden selbst gemachte weihnachtliche Leckereien und Dekorationen. Der Erlös sollte an den aus Spelle stammenden Pater Kulüke gehen, der schon seit 1986 in verschiedenen Projekten auf den Philippinen aktiv ist.
Die erfreuliche Summe von 1300 Euro konnte nun an die Vorsitzende des Aktionskreises Pater Kulüke, Frau Elsbeth Garmann, übergeben werden.

(Rita Wintermann)

Amerikaaustausch

Foto 3Auch in diesem Jahr fand wieder der jährliche Austausch mit unserer Partnerschule St. Joseph’s Indian School in Chamberlain South Dakota statt. Unter der Leitung von Frau Janssen machten sich 4 Schülerinnen und Schüler aus dem 11. Jahrgang auf in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Ein weitreichendes Programm ließ uns viele Eindrücke sammeln. So hatten wir Gelegenheit, am schuleigenen Powwow teilzunehmen. Foto 1Ein Powwow ist ein indianisches Fest mit traditioneller Bekleidung und stammestypischer Musik. Die einzelnen Darbietungen erlaubten uns, einen Einblick in das Leben der Indianer zu erhalten. Zudem durften wir den Mount Rushmore und sein indianisches Gegenstück Crazy Horse besichtigen, entdeckten landschaftliche Highlights in den Badlands und lernten unterschiedliche Kulturen kennen, indem wir die Hutterer und auch zwei verschiedene Reservate besuchten.

Foto 2Zum ersten Mal verbrachten wir die letzten Tage des Austausches in Chicago. Im Vergleich zu Chamberlain wirkte Chicago in seiner Größe sehr beeindruckend. Mit dem Blick aus dem 94. Stockwerk des Hancock Towers konnten wir erstmals die Dimensionen dieser Stadt erahnen. Unser Dank gilt allen, die diese Reise ermöglicht haben.

Vorbereitung auf die Theateraufführung „Tschick“ am Freitag

Theaterpädagoge von Czettritz arbeitet mit SchülerInnen des 8. Jahrgangs.

Zwei interessante und abwechslungsreiche Stunden erlebten die SchülerInnen der Klassen 8a und 8b am Montag, dem 20. Januar 2014. Das Leoninum kooperiert seit Schuljahresbeginn mit dem Theater Osnabrück. Jeweils drei Jahrgänge besuchen unterschiedliche Inszenierungen während des Schuljahres.

Für den 8. Jahrgang ist das Stück „Tschick“ ausgewählt. Wolfgang Herrndorf schrieb den Roman „tschick“. Dieser Roman avancierte innerhalb kürzester Zeit zum Bestseller, der nicht nur Jugendliche anspricht, sondern Leser in allen Altersschichten hat. Das Theater Osnabrück erarbeitete eine dramatisierte Fassung dieses Romans. Die SchülerInnen des 8. Jahrgangs haben am kommenden Freitag, dem 24. Januar, die Gelegenheit, Roman und dramatisierte Fassung zu vergleichen.

Vorbereitend arbeitete der Theaterpädagoge von Czettritz jeweils zwei Stunden mit zwei Klassen. Wie im Fluge verging die Zeit. Theaterpädagogische Übungen und kleine Inszenierungen durch die SchülerInnen bestimmten den Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit. Wie stark Filmmusik das eigene Körperverhalten beeinflusst, erfuhren die SchülerInnen selbst, indem sie zu ganz bekannten Filmmelodien, wie z.B. den Musiken zum Film „James Bond“, zu „Star Wars“ und „Winnetou“, eigene Körperbewegungen abrufen mussten. Jeweils zu zweit und dritt erspielten die SchülerInnen kleine Szenen aus dem Roman „tschick“. Gespannt erwarten sie nun alle, wie der Regisseur Alexander Max Maik und Tschick, die beiden Hauptfiguren des Romans, auf der Bühne agieren lässt.

(Heinz Koops)

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