Vollversammlung im April

Ein buntes Bild zeigte sich bei der ersten Vollversammlung in der “Nach-Aula-Zeit” von der Tribüne der neuen Sporthalle, in der sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen und Lehrern versammelten. Es gab viele Informationen, besonders auch zu den Umbau-Maßnahmen im Aula-Bereich. P. Marcio stellte P. Lenin James aus Indien vor, der demnächst die Handruper Klostergemeinschaft verstärken wird.

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Das Leoninum hat Geschichte

Die Fachgruppe “Geschichte/Politik-Wirtschaft” konnte als prominenten Werbeträger für den “Tag der offenen Tür” in diesem Jahr die Maus aus der gleichnamigen Sendung gewinnen! Wer also Informationen über den Geschichts- und Politikunterricht am Leoninum sucht, wer wissen möchte, welche Rolle das Betriebspraktikum im Rahmen der Berufsvorbereitung spielt, wer einmal eine Rüstung anprobieren möchte oder eine Pyramide im Querschnitt sehen will, der sollte sich am Sonntag auf die Suche nach der Maus machen. Übrigens: Auch die Schul-Rallye führt auf einer Route zur Fachgruppe “Geschichte/Politik-Wirtschaft”; bei der zu lösenden Aufgabe geht es um die Gründung der Handruper Schule, denn “das Leoninum hat Geschichte”.

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Schulsiegerin Alexandra

Die jeweils besten drei Schülerinnen und Schüler aus 7 Klassen des Jahrgangs 6 lasen gegeneinander und miteinander, um aus ihrer Gruppe den Schulsieger bzw. die Schulsiegerin des Vorlesewettbewerbs des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels zu ermitteln. Hochkonzentriert und lesekompetent präsentierten sich die Leserinnen und
Leser in der Bibliothek der Jury. Zwei Lesedurchgänge gehörten zum Programm des Schulentscheides. Alexandra Shmuylovich entschied den Wettbewerb für sich und vertritt das Leoninum bei dem Lesewettbewerb auf der nächsten Ebene. Alexandra, da ist sich die Jury sicher, wird für die Schulsiegerinnen und -sieger der anderen Schulen eine ernstzunehmende Konkurrentin sein. Die Schulgemeinschaft wünschst Alexandra alles
Gute.

(Heinz Koops)

 

Planspiel Börse

Außer Erfahrung und Börsen-Knowhow gab es beim diesjährigen Planspiel Börse für die Handruper Teilnehmer nichts zu gewinnen. Nach gut zwei Monaten endete das europaweite Planspiel am 16. Dezember. Ausgerüstet mit einem virtuellen Startkapital von 50.000 € machte nicht jeder Teilnehmer Gewinne; lediglich die Schüler-Gruppen “Flash” als 42. mit 51.771 € und die “Gummibärenbande” als 73. mit 50.689 € konnten sich unter den “Top 100” der Sparkasse Emsland platzieren. Nur geringfügig besser schnitt das Lehrerdepot mit 51.992 € auf Platz 7 der Lehrerwertung ab. Zum Vergleich: Das Siegerdepot der Schülerwertung betrug 59.206 €!

Einblicke in die Welt der Literatur – Text des Monats Dezember

Rainer Maria Rilke
Liebeslied (1907)

Wie soll ich meine Seele halten, daß
sie nicht an deine rührt? Wie soll ich sie
hinheben über dich zu andern Dingen?
Ach gerne möcht ich sie bei irgendwas
Verlorenem im Dunkel unterbringen
an einer fremden stillen Stelle, die
nicht weiterschwingt,wenn deineTiefen schwingen.
Doch alles, was uns anrührt, dich und mich,
nimmt uns zusammen wie ein Bogenstrich,
der aus zwei Saiten eine Stimme zieht.
Auf welches Instrument sind wir gespannt?
Und welcher Geiger hat uns in der Hand?
O süßes Lied.

(Heinz Koops)

Neulich im Klassenraum der 5 d …

… habe ich ein schönes Bild an der Pinwand entdeckt, das ich den Besuchern der Homepage nicht vorenthalten möchte:

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(Matthias Pfordt)

Schülerakademie im Ludwig-Windthorst-Haus in Lingen vom 26.-30.10.2015

Bereits kurz nachdem wir die Möglichkeit entdeckt hatten, im Rahmen der diesjährigen Schülerakademie in Lingen mit 60 anderen motivierten Schülerinnen und Schülern aus dem Landkreis Emsland und der Grafschaft Bentheim in eine Berufsrichtung, für die wir uns bereits vorher schon interessiert hatten, hineinschnuppern zu können, zögerten wir nicht lange und nahmen dieses Angebot dankend an.

Wenn man bedenkt, dass man nur noch eineinhalb Jahre zur Schule geht, darf man sich durchaus schon Gedanken darüber machen, womit man nach der Schule seine Zeit sinnvoll und zielgerichtet verbringen möchte. Eigentlich schon mental im „Ferienmodus“ angekommen, machten wir uns zu Beginn der zweiten Herbstferienwoche im Oktober 2015 samt Gepäck und einer Menge Vorfreude auf den Weg zum Ludwig-Windthorst-Haus nach Lingen-Holthausen, um dort an der diesjährigen Schülerakademie teilzunehmen.

Nachdem wir zuvor schon einen detaillierten Ablaufplan erhalten hatten, wollten wir endlich wissen, welche Inhalte sich hinter den aufgeführten Weiterbildungsangeboten verbergen würden. Zu Beginn versammelten wir uns in der Aula des LWH. Dort wurden wir freundlich begrüßt und es wurden diverse Formalia vorgestellt und besprochen, welche eben nötig sind, um eine solche Seminarwoche erfolgreich und vor allem mit Spaß an den Themen zu absolvieren.

Anschließend fanden wir uns in den von uns gewählten Workshops zusammen. Zwei von uns fünf Schülerinnen und Schülern vom Leoninum in Handrup belegten den Workshop „Einführung in das Strafrecht“, zwei weitere den Workshop „Rhetorik und Kommunikation“ und ein Schüler den Workshop „Ethik in der Medizin“.

Die Strafrechtler lösten Fallbeispiele unter Berücksichtigung der juristischen Methoden, die Rhetoriker lernten, wie man vor einem großen Publikum authentisch und selbstsicher auftritt, und die Medizinethiker beschäftigten sich zum Beispiel mit den Themen Schwangerschaftsabbruch und Sterbehilfe. Schüler anderer Schulen nahmen außerdem noch an den Workshops „Diversity und interkulturelle Kommunikation“, „Programmierung mit Java 8“ und „CAD-Rapid-Prototyping“ teil. Wer viel denkt, muss auch viel Energie zu sich nehmen. Das wussten natürlich auch die Verantwortlichen, welche uns morgens, mittags und sogar nachmittags und abends mit reichlich Essen und Trinken versorgten. Man munkelt, dass die einen oder anderen nach den fünf Tagen sogar zwei oder drei Kilo mehr auf den Rippen hatten…

Die Workshops und Pausen waren zeitlich sehr gut organisiert, sodass man nie zu lange mit dem anstrengenden Denken und Tüfteln beschäftigt war, sondern immer rechtzeitig eine Auszeit nehmen konnte. Die Pausen nutzten wir, um uns zu entspannen, aber auch um mit den Referentinnen und Referenten zu diskutieren, welche immer ein offenes Ohr für unsere Fragen und Anregungen hatten. Somit kristallisierte sich ein immer klareres Bild des jeweiligen Berufsfeldes heraus. Des Weiteren machte man natürlich auch neue Bekanntschaften mit Schülerinnen und Schülern anderer Schulen, man tauschte sich aus oder lachte miteinander. Abends klang der Tag immer durch ein geselliges Beisammensein in den Räumlichkeiten des LWH aus; man schaute zum Beispiel Fußball, spielte oder redete miteinander. Ein besonderer Abend wurde zudem durch einen Vortrag dazu genutzt, die Welt des Internet noch genauer und mit kritischerem Blick kennen zu lernen. Außerdem stand an einem der Seminartage eine Exkursion zu den Firmen Kampmann, Rosen oder Neuenhauser Maschinenbau auf dem Programm. Durch einen praxisorientierten Vortrag in den Firmen bekam man zum Beispiel Informationen darüber, welche Arbeits- oder Praktikumsmöglichkeiten diese bieten und wie die Arbeitswelt in den jeweiligen Firmen aussieht. Abgerundet wurde der Besuch der Firmen mit einem Rundgang durch die Produktionshallen, welcher einen direkten Einblick in die Arbeits- und Produktionsprozesse bot.

Der letzte Tag der bislang vielleicht wichtigsten Woche für unsere Berufswahl endete mit einer offiziellen Präsentation der Ergebnisse der jeweiligen Workshops, an der unter anderem Eltern, Politiker, Schulleiter und Lehrer teilnahmen.

Jens Gieseke, Mitglied des Europäischen Parlaments, betonte in seiner Rede, wie wichtig es sei, dass sich Schüler außerhalb der Schule engagieren und weiterbilden würden. Dem können wir nichts hinzufügen. Abschließend lässt sich sagen, dass diese Woche eine sehr wichtige Erfahrung und Bereicherung für unsere berufliche Orientierung darstellte. Somit sind wir in unserer Berufswahl einen deutlichen Schritt vorangekommen.

(Schülerbericht von Daniel Kenning, Jg. 11)

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Kopf-an-Kopf-Rennen …

… beim diesjährigen Planspiel Börse am Gymnasium Leoninum: Seit Mitte Oktober wetteifern mehrere Schüler- und ein Lehrerdepot um die beste Rendite und es sieht gar nicht schlecht aus; steigende Kurse bescherten den Teilnehmern in gut einem Monat Kursgewinne von knapp 4000 € bei einem Startkapital von 50.000 €. Aktuell liegt noch das Lehrerdepot “Donald Duck” mit 53.976,01 € in Front, dicht gefolgt von dem Schülerdepot “Flash” mit 53.916,28 € und dem Schülerdepot “Gummibärenbande” mit 53.505,21 €. Noch sind drei Wochen Zeit für Bulle und Bär, doch so viel lässt sich schon sagen: Für den Gesamtsieg beim Europa-weiten Planspiel Börse wird es in diesem Jahr für die Handruper Teams nicht reichen: Die Spitzendepots haben die 60.000 € bereits überschritten.

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