
Einladung zum Adventssingen am vierten Adventssonntag


Am Mittwoch, dem 12.12.2018, 19:30 Uhr, findet für Eltern und Schüler des 10. Jahrgangs ein Informationsabend zur neuen Oberstufenverordnung (G9) statt.
Dazu laden wir sehr herzlich ein.
Am 19. Und 20. November 2018 besuchte der Märchen- und Balladenerzähler Eberhard Vogelwaid unsere Schule. Er erzählt schon seit 29 Jahren Märchen und seit 10 Jahren Balladen. Auch schreibt er selbst Texte, vor allem dichtet er Balladen. Märchen schreibt er allerdings nicht so gerne.
Aber wie ist er eigentlich darauf gekommen, Balladen zu erzählen? Als er einmal schwer krank war, legte ihm seine Frau ein Buch der Gebrüder Grimm – „Die Kinder- und Hausmärchen“ – an sein Bett. Er las viel darin und lernte das Märchen „Rumpelstilzchen“ auswendig. Dieses erzählte er den Kindern in einem Kindergarten, in dem seine Frau als Erzieherin arbeitete. Die Kinder wollten das Märchen immer und immer wieder hören. Also gab er letztendlich seinen alten Beruf – den des Bäckers – auf und wurde Märchen- und Balladenerzähler. Inzwischen kann er etwa 240 Gedichte, Balladen und Märchen auswendig vortragen. Seine Lieblingsballaden sind „Verzweiflung Nr.1“, „Der Handschuh“ und „Die Rechenstunde“. Sein Lieblingsmärchen ist „Hänsel und Gretel“. Der Balladenerzähler hat Spaß daran, die Geschichten auswendig zu lernen und die verschiedenen Gefühle beim Vortragen nachzustellen und nachzuempfinden. Er sagt allerdings, er sei kein Schauspieler. Die Schülerinnen und Schüler fanden, dass er die Balladen sehr gefühlvoll, mit guter Betonung und sehr interessant vorgetragen hat. Den meisten Zuhörern gefiel die Ballade „Die Silvesternacht“ am besten, weil sie sehr spannend ist.
Lia Hamacher, Sophie Hüsing, Charlotta Grüber aus der Klasse 7f

Früh am Morgen mit dem Licht in den Händen in der dunklen Kirche – das ist in jedem Jahr zu Beginn des Advents ein besonderes Erlebnis und eine mehr als nur stimmungsvolle Vorbereitung auf Weihnachten. Dieses Innehalten „vor der Zeit“, vor Anbruch des Tages, gehört zu jenen festen Bräuchen im Schuljahr am Leoninum, die mit Herz und Hand ergriffen werden wollen – wie ein Geschenk. Die Bitte aus dem Buch Jesaja (45,8), die der morgendlichen Messe ihren Namen gibt, widerspricht nicht diesem Geschenkcharakter: „Rorate caeli …“: „Taut, ihr Himmel, von oben, ihr Wolken, lasst Gerechtigkeit regnen! Die Erde tue sich auf und bringe das Heil hervor.“ Zeit zum Bitten ist schon geschenkte Zeit.
Das Rorateamt findet statt am:
Freitag, 7.12.2018, um 6.00 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche in Handrup.
Anschließend Frühstück im Kloster.
Es ist soweit: Zwei Webcams haben während der Umbauphase (fast) regelmäßig Bilder geschossen, die jetzt im Zeitraffer bewundert werden können. Der gesamte Umbau des pädagogischen Zentrums wird so nochmal sehr schön deutlich.
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Im Rahmen der 11. Schülerbegegnung zwischen dem Gymnasium Leoninum Handrup und den Native Americans von der St. Joseph’s Indian School aus Chamberlain, South Dakota, waren vom 27.05.2018 bis zum 05.06.2018 vier Austauschschüler bei deutschen Familien zu Gast.
Sie erfreuten sich an einem umfangreichen Programm und fanden dabei auch Zeit für neue Freund- und Bekanntschaften, die hoffentlich noch lange bestehen.
In dem vielfältigen Programm enthalten waren unter anderem ein Besuch im Movie Park Bottrop, ein aufschlussreicher Tag auf der Insel Norderney, eine anstrengende, aber schöne zweistündige Kanufahrt auf der Hase, ein kulturell-informatives Wochenende in unserer Bundeshauptstadt Berlin und ein Besuch auf dem Heimat-Schützenfest in Beesten.


Bereits zum jetzigen Zeitpunkt freuen sich die Schülerinnen und Schüler auf den Rückbesuch bei unseren amerikanischen Freunden, um auch mehr von deren Land, Politik, Familienleben und Kultur kennenlernen zu dürfen.
Dieser Besuch wird aber noch bis zum Herbst 2019 warten müssen, dann werden weitere Schülerinnen und Schülern aus dem nachfolgenden Jahrgang zusammen mit ihnen dorthin aufbrechen.
Yasmin Saciri, Eva Kleinbuntemeyer, Ronja Klaus, Bennet Focks, Ole Felix
„Zukunft 2050 – wie sieht die Welt von morgen aus?“
33. Handruper Forum mit Prof. Norbert Winkeljohann
Digitalisierung heißt aktuell das Schlagwort, das voraussichtlich das zukünftige Leben in Gesellschaft, Wirtschaft und Technik maßgeblich beeinflussen und radikal verändern wird.
Wie werden wir im Jahr 2050 leben? Zunächst einmal scheint dieses Datum weit entfernt zu liegen, aber in der Rückschau wären wir im Jahr 1986 und viele werden sich erinnern, wie Technik, Wirtschaft und Gesellschaft sich seitdem rasend schnell verändert haben. Die Prognosen sagen voraus, dass sich die Schnelligkeit der Veränderung noch einmal steigern wird. Der technische Fortschritt wird unsere Gesellschaft, Wirtschaft und unser privates Leben auf den Kopf stellen. Da erscheint das sog. autonome Fahren nur ein kleines Mosaiksteinchen in dem sich verändernden Bild zu sein. Die Weiterentwicklung der technischen Möglichkeiten in der Medizin werden von dem Einzelnen grundlegend neue ethische Beurteilungen herausfordern. So wird zum Beispiel aktuell in Silikon Valley über die synthetische Genetik, also über die Verschmelzung von Biologie und digitaler Technik, nachgedacht.
Das Leben des Einzelnen wird sich also grundlegend verändern, nicht nur, dass Millionen Arbeitsplätze gefährdet zu sein scheinen und ganz neue Sicherheitsfragen aufgeworfen werden, zur Zeit noch nicht denkbare neue ethische Beurteilungen werden gefordert sein – und wir werden gezwungen werden, wesentliche Aspekte unseres Selbstverständnisses in Frage zu stellen: die menschliche Intelligenz und die persönliche Freiheit.
Neben diesen persönlich nahen Veränderungen werden sich aber gleichzeitig weltweit Entwicklungen einstellen, die das Zusammenleben der Völker verändern werden. Bereits heute wissen wir, dass die Bevölkerungsentwicklungen in Asien und Afrika mit den damit verbundenen veränderten Lebensgewohnheiten und Wertverschiebungen neben aller technischer Entwicklung radikale Veränderungen im Leben des Einzelnen und im Zusammenleben der Gesellschaften nach sich ziehen werden.
Dieser Thematik nimmt sich der ehemalige Sprecher der Geschäftsführung der PricewaterhouseCoopers GmbH (PwC) Prof. Dr. Norbert Winkeljohann auf dem 33. Handruper Forum an.
Herr Prof. Winkeljohann wird als einer der maßgeblichen Wirtschaftsberater u.a. beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos, versuchen, die Trends, die die Zukunft bestimmen werden, zu beschreiben und er wird aufzeigen, welche Auswirkungen diese für die zukünftigen Gesellschaften haben werden, auf die wir uns bereits heute einstellen müssen.
Prof. Dr. Norbert Winkeljohann spricht am Dienstag, dem 30. Oktober 2018, um 20°° Uhr, in der frisch renovierten Aula des Gymnasiums Leoninum Handrup. Der Eintritt ist frei.