Pascal Singer (Klasse 6a) liest am besten – Kreisentscheid beim Vorlesewettbewerb Emsland-Süd

Pascal Singer (Klasse 6a) vom Gymnasium Leoninum in Handrup ist der Gewinner des Vorlesewettbewerbs 2017/2018 beim Kreisentscheid Emsland-Süd. Er las aus dem Buch „Woodwalkers – Gefährliche Freundschaft“ von Katja Brandis.
Seite um Seite überzeugte der Sechstklässler beim Vorlesewettbewerb in der Aula des Gymnasiums Georgianum. Nun darf Pascal seine Vorlesekünste im April beim 59. Bezirksentscheid unter Beweis stellen. Zwölf Schüler aus Emsbüren, Freren, Handrup, Lengerich, Lingen, Salzbergen, Spelle und Thuine traten gegeneinander an.
„Ihr alle seid bereits Sieger, denn ihr habt schon den ersten Platz an eurer Schule gewonnen“, freute sich Jurymitglied Inge Seget. Sie beglückwünschte im Namen der fünfköpfigen Jury die Kinder, überreichte die Teilnehmerurkunden sowie die Siegerurkunde.
„Wer liest, gewinnt immer. Vorlesen ist die Mutter des Lesens“, betonte Josef Lüken, Leiter der Stadtbibliothek Lingen. Die Schulsieger durften zunächst drei bis vier Minuten aus einem selbst gewählten Buch vortragen. Alle lasen flüssig, pointiert, ausdrucksstark, sinnbetont und setzten Pausen an der richtigen Stelle. Die Schüler lasen unter anderem Passagen aus „Die drei !!! – Party des Grauens“ (Maja von Vogel), „Keine Angst vor Stinktieren“ (Elena K. Arnold), „Weltenspringer“ (James Riley), „Neues vom Süderhof“ (Brigitte Blobel) oder „Die Knickerbockerbande – U-Bahn ins Geisterreich“ (Thomas Brezina). Nicht ganz einfach für die Jury, anhand der Bewertungskriterien wie Lesetechnik, Interpretation und Textauswahl unabhängig voneinander ihre Punkte zu vergeben.
Urkunden und ein Buch
In der zweiten Runde galt es, einen unbekannten Text flüssig vorzulesen. Josef Lüken hatte dafür das Buch „Der unglaubliche Lauf der Fatima Brahimi“ von Jürgen Banscherus ausgewählt. Waren die Sechstklässler zuvor noch äußerst textsicher, schlichen sich nun kleinere Fehler ein. Pascal Singer absolvierte die Aufgabe erneut mit Bravour. „Er hat in beiden Runden sehr flüssig gelesen und gut betont“, begründete die Jury die Entscheidung für Pascal. Neben den Urkunden durften sich alle Teilnehmer über das Buch „Feo und die Wölfe“ von Katherine Rundell freuen. (…)
(Lingener Tagespost v. 24.02.2018 – von Johannes Franke)

Schüleraustausch mit der St. Joseph‘s Indian School in Chamberlain, South Dakota

Die St.Joseph‘s Indian School ist seit mittlerweile 11 Jahren Partnerschule des Gymnasiums Leoninum und auch in diesem Jahr

besuchten Schüler (3 Schülerinnen und 1 Schüler aus dem Jahrgang 11 die in Chamberlain, South Dakota, gelegene Schule. Begleitet wurden sie von Herrn und Frau Wöste sowie von Frau Lemmermöhle, die das deutsch – amerikanische Austauschprojekt von Beginn an betreut hat.

Auch in diesem Jahr gab es ein sehr umfangreiches Besuchsprogramm, das die Gruppe zunächst von Sioux Falls aus Richtung Westen zum Mount Rushmore National Memorial und zum Custer Nationalpark und zu den Badlands, einer zerklüfteten Berglandschaft, führte.

Danach war die Gruppe eingeladen, sich die Schule anzusehen und mit den Schülerinnen und Schülern, deren Eltern und Verwandten gemeinsam das PowWow, ein indianisches Hochfest, zu feiern.Dort hatte man Gelegenheit, die urindianischen Traditionen und Tänze mitzuerleben.

Nach einem Farewell Dinner ging es dann für zwei Tage nach Minneapolis, einer Großstadt im benachbarten Bundesstaat Minnesota, wo natürlich unter anderem die Mall of America, größte Shoppingmall in den Vereinigen Staaten auf dem Programm stand.

Ein weiteres Highlight der Reise war der Besuch der Stadt Chicago, der Blick auf die mächtigen Skyscraper Hancock und Trump Tower sowie der Besuch des Navy Pier – für alle Beteiligten ein beeindruckendes Erlebnis.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals sehr herzlich bedanken bei allen, die die Reise geplant und begleitet haben. Unser ganz besonderer Dank geht an die Kollegen der St. Joseph‘s Indian School, hier vor allem an Maija Davlouros, und auch an die Priester und Brüder der Klostergemeinschaft in Chicago. Der Besuch wird uns allen sicherlich noch lange beeindrucken.

(Nils Musekamp-Solenne Sandkötter-Lena Schulte-Carina Hermeling)

 

 

Hurra, die Bücher sind angekommen – Englischbücher für P. Emmanuel im Tschad – Bildergalerie

Heute meldete sich P. Emmanuel aus dem Tschad per WhatApp und bestätigte den Eingang der Bücher:

Ganz herzlich bedanken auch wir uns bei allen Familien, die diese spontane Aktion unterstützt und ihre Englischbücher zur Verfügung gestellt haben.

HERZLICHEN DANK !!!

 

E L T E R N B R I E F:

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

die Herz-Jesu-Priester sind weltweit in vielen Ländern zu Hause, u.a. sind sie in verschiedenen Ländern Afrikas (Südafrika, Madagaskar, Kamerun, Mosambik, Kongo, Angola) tätig, um die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort zu verbessern.

Mit P. Emmanuel NNomo Zambo hat ein Herz-Jesu-Priester aus Kamerun an unserer Schule ein
ca. zweijähriges Praktikum absolviert und ist anschließend von seinem Provinzoberen als Direktor an eine Schule in Baktchoro im Tschad entsandt worden. An dem Lycée-Collège Catholique Toni y Maite de Baktchoro werden zur Zeit 328 Schülerinnen und Schüler von 15 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet.

Da weiterhin gute Kontakte zwischen Kloster und Schule in Handrup und P. Emmanuel bestehen, sind wir über die Situation an seiner Schule recht gut informiert und wissen, unter welchen Bedingungen dort vor Ort Schule betrieben wird.

In Zusammenhang mit dem Schulzeitwechsel von 8 auf 9 Schuljahre wurde es in Handrup notwendig, für die Jahrgänge 5 und 6 im Fach Englisch ein neues Lehrwerk einzuführen, sodass es in diesem Jahr für den Jahrgang 7 nicht möglich war, die Bücher aus dem 5. und 6. Schuljahr weiterzuverkaufen.

Einer Idee aus einem Gespräch mit dem Elternvorstand folgend, beabsichtigen wir nun nach Rücksprache mit P. Emmanuel, ihm diese bei uns nicht mehr benötigten Schulbücher für seinen Englisch-Anfangsunterricht zur Verfügung zu stellen.

Aus diesem Grund bitten wir um Ihre Mithilfe und bitten Sie und Euch, in der kommenden Woche diese „ausrangierten“  Englischbücher mit in die Schule zu bringen.

Es handelt sich dabei um folgende Lehrwerke:

  • English G 21, Ausgabe A. Band 1:   Schuljahr
    Schülerbuch  //  Cornelsen Verlag  /  ISBN: 978-3-06-031354-9
  • English G 21, Ausgabe A. Band 2:   Schuljahr
    Schülerbuch  //  Cornelsen Verlag  /  ISBN: 978-3-06-031355-6

Kloster- und Schulleitung sowie die Fachgruppe Englisch sorgen anschließend für die weitere Abwicklung und u.a. dafür, dass die Bücher ordnungsgemäß in den Tschad gebracht werden.

Falls Sie uns auch in diesem Projekt unterstützen möchten, bitten wir freundlich um Abgabe der Bücher bei Herrn Moß im Schulbüro bis Freitag, den 24. November 2017.

Balladenwerkstatt

Dass Balladen alles andere als langweilig und verstaubt sind, durfte die 7f in den vergangenen Wochen erfahren. Im Rahmen des Deutschunterrichts haben die Schülerinnen und Schülern die bekannten Texte von Schiller, Goethe und Fontane kreativ (um-)gestaltet. Hierbei sind neben zwei Theaterstücken auch mehrere Hörspiele und ein Rap entstanden. Hier könnt ihr „John Maynard“, „Erkönig“ und „Der Handschuh“ einmal ganz anders erleben!

Interview von Lena Weichers mit einem Helden im hölzernen Pferd

Ein Interview von Lena Weichers (Klasse 7d) mit einem Helden im hölzernen Pferd am Abend vor der Zerstörung Trojas. Es gibt eine direkte Funkverbindung zwischen den Interviewpartnern!

Lena: Hallo, hallo! Hört mich jemand? Kann man mich hören?

Stentor: Ja, ich kann Sie hören.

Lena: Das ist ja wunderbar. Mit wem spreche ich denn? Stellen Sie sich doch bitte einmal kurz vor!

Stentor: Gestatten, mein Name ist Stentor. Ich bin ein griechischer Krieger und sitze hier mit weiteren prominenten Helden im Bauch des hölzernen Pferdes und warte darauf, dass unser Plan klappt und die Trojaner unser „Geschenk“ in ihre Stadt ziehen.

Lena: Warum sind denn gerade Sie für dieses gefährliche Unternehmen ausgewählt worden?

Stentor: Ich habe einen konkreten Auftrag, den ich aber erst später ausführen kann.

Lena: Das finde ich sehr spannend. Erzählen Sie mehr!

Stentor: Ja, es fällt mir nicht sehr leicht, hier still zu sitzen und Ihnen im Flüsterton ein Interview zu geben, wie Sie sich vorstellen können – die anderen hier nervt das sowieso. Wie gesagt, mein Name ist Stentor und meine Stimme ist ja bekanntlich so gewaltig, dass ich 50 brüllende Männer noch locker übertönen könnte. Ich bin aber kein mythischer Schreihals, sondern einer von den griechischen Helden, die die gemeine Entführung unserer schönsten Königin, Helena, rächen wollen. Aber, pssst, ich darf nicht so laut sprechen, weil die Trojaner sonst etwas merken könnten.

Lena: Wie ist denn gerade der Stand der Dinge, die aktuelle Lage?

Stentor: Einer Lanzenspitze haben wir schon ins Auge sehen müssen. Das war vielleicht ein Knall! Irgendein verrückter Laokoon oder so muss wohl einen Wutanfall bekommen haben, wie wir hören konnten. Dabei gab es größere Diskussionen und auf einmal war es totenstill. Huch, ich bin immer noch ziemlich aufgeregt, darf aber meine Angst keinem zeigen. Es ist hier sehr dunkel und eng und es riecht auch nicht immer gut. Puh! Außerdem haben wir schrecklichen Durst hier im Pferdebauch, aber wir reißen uns zusammen! Psst! Ich höre auf einmal draußen Stimmen. Irgendwelche Trojaner scheinen gerade unser Versteck als lustige Rutsche auszuprobieren. Wenn die wüssten! Zeus sei Dank, sie sind schon wieder weg, auch meine Kollegen sind erleichtert.

Lena: Wann wollen Sie denn endlich aktiv werden?

Stentor: Ich glaube, gleich geht’s los. Die inzwischen beschwipsten Trojaner werden das Pferd in die Stadt ziehen. Und wenn alle am Feiern sind, dann öffnen wir die Klappe und klettern aus dem Pferd. Jeder von uns hat einen bestimmten Auftrag. Ich werde das Stadttor öffnen und mit voller „Stentorstimme“ die Griechen herbeirufen, die sich jetzt noch hinter der Insel versteckt halten.

Lena: Na dann viel Erfolg und vielen Dank für das Gespräch.

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