Impuls für den Monat März – Wo wünsche ich mir einen Neuanfang?

Liebe Schulgemeinschaft,
am vergangenen Mittwoch haben wir unter freiem Himmel und bei strahlendem Sonnenschein gemeinsam Andachten zum Aschermittwoch gefeiert. Dabei ging es um das Thema „Neuanfang“, welches der Sänger Clueso in dem gleichnamigen Lied verarbeitet.

Hier könnt ihr es euch noch einmal anhören bzw. ansehen:

Herzlich Willkommen, Neuanfang! Clueso betont, es sei nie zu spät für einen Neuanfang… Doch was bedeutet „Neuanfang“ überhaupt? Meist steckt hinter der Entscheidung für einen Neuanfang eine Trennung oder das Gefühl, nicht weiterzukommen, festzustecken oder etwas verändern zu wollen. Gedanken wie „Was soll ich tun? Bin ich überhaupt bereit für eine Veränderung? Was gebe ich auf, was gewinne ich?“ begleiten uns. Wir überlegen lange und wägen die Pro- und Contraargumente für eine Entscheidung sorgsam ab. Und immer wieder die Frage: Wage ich ihn, den Neuanfang?

Doch ist die Entscheidung einmal gefallen, dann gibt es kein Zurück mehr. Kein Zaudern, kein Zögern. Es ist ein echter Aufbruch – so wie ihr es am letzten Mittwoch bereits gehört habt. Wir machen uns auf in etwas Ungewisses, geben evtl. Dinge auf, die wir sehr liebhaben, und empfangen die Veränderungen mit offenen Armen. Wir folgen einem Ruf. Ich glaube daran, dass uns jemand ruft, dass Gott uns ruft. Gott ruft uns, er kennt uns. Und er ruft uns auch, indem andere Menschen uns rufen und uns etwas zutrauen. Gott ruft uns zu einem Neuanfang auf und begleitet uns auf diesem Weg, den er mitgeht und auf dem er uns bewahrt.

Lasst uns einen Neuanfang wagen im Vertrauen darauf, von Gott getragen und darin unterstützt zu werden, das zu bewältigen, was auf uns zukommt. Neuanfänge müssen gar nicht so groß und dramatisch oder teuer und spektakulär sein, sondern die können bereits im Kleinen und Alltäglichen beginnen. Wo wünscht du dir einen Neuanfang? Für die Welt? Für unsere Schule? Für deine Mitschülerinnen und Mitschüler? Für deine Freunde? Für dich persönlich?

Während der Fastenzeit möchten wir von der Schulpastoral euch einladen, eure Wünsche auf einer digitalen Pinnwand festzuhalten, die ihr über die QR-Codes, die in der Schule verteilt sind, oder über den hier abgedruckten QR-Code erreicht. Erste Einträge auf dieser Pinnwand sind bereits zu finden. Wir freuen uns über eine breite Beteiligung von euch!

So lasst uns Gott um seine Unterstützung bitten, wenn wir einen Neuanfang wagen:

Guter Gott,
Du hast dich immer schon den Menschen gezeigt,
Du gibst auch uns die Zusage,
dass Du alle Wege mit uns gehst.
Segne uns auf diesem Weg zu einem Neuanfang,
schenke uns Geduld und Offenheit füreinander
und bleibe bei uns
im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen

(Quelle: Diakonie Bamberg-Forchheim)

Ich wünsche allen einen angenehmen Start in den Tag und eine gute Woche.

Isabell Heck
Schulpastoral

Gebete für den Frieden

Liebe Schulgemeinschaft,
hier seht ihr einen einen Eindruck aus dem Meditationsraum von einem Friedensgebet, welches Frau Pastorin Schäfer gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern gebetet hat.

Jederzeit gibt es im Meditationsraum die Möglichkeit, ein Gebet zu sprechen, eine Kerze zu entzünden oder einen Moment in Stille zu verweilen.

Gebet für den Frieden

Liebe Schulgemeinschaft,
die fürchterliche Situation zwischen Russland und der Ukraine erschüttert uns sehr.
Wir möchten euch bitten, gemeinsam mit uns für den Frieden zu beten.
Für die vielen Menschen, die auf der Flucht sind.
Für die vielen Menschen, die verletzt werden und sterben müssen.
Für die vielen Menschen, die ihr Hab und Gut verlieren werden.

Gott, Teile unserer Welt versinken im Chaos.
Vor Gewalt, Terrorakten und Kriegen in der Ukraine,
im Nahen und Mittleren Osten,
in Afrika und an vielen anderen Orten dieser Erde
stehen wir sprachlos und hilflos da.
Wir bitten Dich: Sende Deinen Geist und
ERÖFFNE WEGE ZUM FRIEDEN,
damit Kinder, Jugendliche und Menschen aller Altersgruppen
Frieden und Freiheit, Sicherheit und Zukunft
miteinander und füreinander gestalten.
AMEN

Quelle: BdkJ

Impuls für den Monat Februar 2022 – Wege

Psalm 139, 3

„Ob ich gehe oder ruhe, es ist dir bekannt; du bist vertraut mit all meinen Wegen.“

Unter den vielen Wegen, die du im Leben geht’s, gibt es kurze und lange, schmale und breite. Aber sie sind nicht die wichtigsten. Wichtiger sind die Wege, auf denen du menschlich reifen und wachsen kannst.

Der schwierigste Weg ist der Weg zu dir selbst. Er führt dich durch die Welt der Gefühle und Emotionen, durch helle und dunkle Zeiten. Habe den Mut diesen Weg zu gehen.

Der längste Weg in deinem Leben ist der Weg zu einem Menschen. Du kannst den ganzen Tag mit ihm zusammen sein, in der Schule in die gleiche Klasse gehen, aber das heißt noch nicht, dass du bei ihm angekommen bist. Erst wenn du sein Herz verstehst, hast du ihn gefunden. Habe den Mut auch diesen Weg zu gehen.

Der geheimnisvollste Weg deines Lebens ist der Weg zu Gott. Wenn du meinst ihn im Sturm zu finden, lässt er sich in einem leisen Hauch erkennen. Wenn du ihn im Licht suchst, kann es sein, dass er dir seine Gegenwart in einer dunklen Wolke offenbart. Suchst du ihn in seiner Kraft und Allmacht, zeigt er dir in Bethlehem das Gesicht eines kleinen Kindes …

Es gibt viele Wege, die vor dir liegen. Habe Mut sie zu gehen und du wirst wachsen, wachsen nach innen. Du wirst vielleicht in Sackgassen geraten oder auf halbem Weg stehen bleiben, dann vertraue auf Gott und deinen inneren Kompass und du wirst deine Wege gehen.

(Quelle: Gute Worte für den Garten der Seele/2016/Pater Andreas Pohl SCJ)

Gebet

Mit den Worten des Psalms 25 bete ich:
„Zu dir, HERR, erhebe ich meine Seele, mein Gott, auf dich vertraue ich. Zeige mir, HERR, deine Wege, lehre mich deine Pfade! Führe mich in deiner Treue und lehre mich; denn du bist der Gott meines Heils. Auf dich hoffe ich den ganzen Tag. Gedenke deines Erbarmens, HERR, und der Taten deiner Gnade; denn sie bestehen seit Ewigkeit!“

Herr, Du gehst alle Wege mit mir, denn Du bist der Immanuel, der „Gott-mit-uns“. Darum habe ich mich entschieden, dorthin zu gehen, wohin mein Herz mich trägt.
Und ich vertraue darauf, dass Du mich nicht verlassen wirst. Amen.

Ich wünsche euch allen für das 2. Schulhalbjahr eine gute und gesegnete Zeit!
Schwester M. Hanna (Schulpastoral)

Impuls für den Monat Januar – Was wünscht man sich im neuen Jahr?

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kolleginnen und Kollegen,

um für Neujahrswünsche die richtigen Worte zu finden, stellt sich die Frage: Was wünscht man sich im neuen Jahr? Neben ganz allgemeinen Formulierungen wie „Frohes neues Jahr“ oder „Ich wünsche dir alles Gute für das kommende Jahr“ gibt es zahlreiche Themen, die ihr in Euren Neujahrswünschen ansprechen könnt. Besonders beliebt sind Glück, Gesundheit, Erfolg, Hoffnung, Chancen, Zukunft, Ziele oder auch die Neujahrsvorsätze. Weitere Motive für Eure Neujahrswünsche können Liebe, Beziehungen, Frieden oder das Überwinden von Angst, Sorgen und Zweifeln sein.

Deswegen beten wir:
Gott, ein neues Jahr hat begonnen. Wir stehen da mit neuen Vorsätzen, Erwartungen und Hoffnungen. Schenke uns Energie, Motivation und auch Freude, um all das zu tun, was dieses Jahr ansteht. Angesichts vieler Unsicherheiten sind wir auf der Suche nach Halt. Schenke uns genug von der Hoffnung und von dem Vertrauen, dass du es gut mit uns meinst und uns auch dieses Jahr begleiten wirst. Wir erkennen gerade in diesen Zeiten unsere Vergänglichkeit und unsere Ohnmacht. Lass uns begreifen, dass wir nicht alles in der Hand haben, aber dass wir Hand anlegen können, um diese Welt zu verändern und menschlicher zu machen. Schenke uns dafür die Kraft und deinen Geist. Lass uns den Menschen um uns herum deine Liebe weitergeben, in dem wir wie Brüder und Schwestern so miteinander umgehen, wie wir es von Jesus lernen. Lass uns so gemeinsam am Reich Gottes auf dieser Erde weiterbauen. Schenke uns deinen Segen und deinen Frieden für die Zeit, die vor uns liegt.
Amen

(Andreas Braun, Diakon, Jugendkirche Rostock)

„Mit dem neuen Jahr gibt es neue Hoffnung und Chancen. Nutze Sie!“

In diesem Sinne wünsche ich allen einen angenehmen Start in den Tag sowie eine gute Woche.

Julio Ferreira
Schulpastoralteam