Sieger, weil Opfer

Im Evangelischen Religionsunterricht des 7. Jahrgangs steht das Thema “Kreuzeserfahrungen” auf dem Lehrplan. Daher machte sich ein Gruppe von Schülerinnen und Schülern auf, um Darstellungen des gekreuzigten Christus in Schule und Kloster zu suchen.IMG_1655a

Dabei wurden bekannte und weniger bekannte Darstellungen gefunden und nach selbst erarbeiteten Kriterien analysiert.IMG_1660a

Schwester Nicole konnte zu unserer Recherche ein besonderes Exemplar hinzufügen:IMG_1659a

In evangelischen Kirchen befinden sich oft Kreuze ohne Darstellung des Gekreuzigten. In zwei Wochen soll das Projekt mit einem gemeinsamen Gespräch mit einem katholischen Parallelkurs fortgesetzt werden.IMG_1658a

Schulbibliothek verwandelte sich für eine Doppelstunde in eine Rap-Werkstatt

Der Autor unzähliger Jugendbücher/Schullektüren und ehemalige Lehrer des Leoninums, Paul Davenport, folgte am 27.3. einer Einladung der Rhetorikgruppe 8 be. In entspannter Atmosphäre konnten die Schüler ihre Fragen an den Autor selbst richten und erfuhren so vieles über sein Leben und seine Bücher. Dabei stellten sie fest, dass ihr Gast ein Herz und ein Ohr für die Jugendlichen hat und vieles mit ihnen teilt, angefangen von der Sportbegeisterung, der Begeisterung für Musik, dem Wissen um die Freuden und Leiden des Verliebtseins und den Bedrängnissen, in die Menschen immer wieder geraten, Situationen, in denen man eine Entscheidung treffen muss …

Dominus anulorum

Der Herr der Ringe im Lateinunterricht!

Freitag, 6. Stunde, und mehr als die halbe Klasse 9 a nimmt an diversen Austauschen teil. “Heute machen wir mal was Besonderes,” meint deshalb Herr Pfordt. Aber was? “Wir übersetzen aus dem Deutschen ins Lateinische.” Schnell haben sich Schüler und Lehrer auf einen attraktiven Text geeinigt: Das Ringgedicht aus dem Herrn der Ringe soll es sein. Ein Schüler kann den Text sogar auswendig und die ungewohnte Arbeit kann beginnen.

Hier die deutsche Fassung der letzten drei Verse:

Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden,

Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden

Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn.

Da die deutsche Fassung aber bereits eine Interpretation ist, hier die korrekte englische “Tolkien-Fassung”:

One ring to rule them all, One ring to find them,

One ring to bring them all and in the darkness bind them

In the land of Mordor where the Shadows lie.

Nicht zuletzt eine “professionelle” lateinische Übersetzung:

Unus qui morderetur eis, et qui appetat omnis,

et qui ad sese adducat eos tenebrisque capistret

Mordore terra illa, qua sunt caliginis umbrae.

(Die Texte sind entnommen aus: Sylvia Thiele – Lateinisch, deutsch und englisch, in: AU 1, 2004, 52-53)

Liebe 9 a, unsere Übersetzung war schöner und vor allem selbst gemacht. (M. Pfordt)

Die Bühne ist heiß!

Bereits seit einigen Tagen wird intensiv in der Aula geprobt, denn am kommenden Mittwoch, dem letzten Tag vor den Osterferien, ist es wieder soweit: Der alljährliche Wettkampf der 5. und 6. Klassen um den Leseoscar findet statt. Spätestens, wenn es heißt “Und der Oscar geht in diesem Jahr an die Klasse …”, wird die Luft in der Aula “brennen”. Die Klassen bereiten sich eifrig vor und wir drücken allen die Daumen! Die ersten Zuschauerinnen haben sich die besten Plätze gesichert:

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Faust I im Thalia Theater

Handruper Schüler in Hamburg

Müde, aber voller Erlebnisse erreichten die Schülerinnen und Schüler der drei Leistungskurse Deutsch gegen 02.30 Uhr wieder den Busbahnhof des Schulgeländes nach einem langen Tag intensiver Eindrücke. Die Inszenierung Faust 1 am Donnerstagabend im renommierten Thalia Theater in Hamburg war das Ziel der Reise und die SchülerInnen und die begleitenden Lehrerinnen und Lehrer, Frau Detert, Frau Lampen und Herr Koops, wurden nicht enttäuscht. Faust 1 ist für die SchülerInnen des Jahrgangs 11 Pflichtlektüre für das Abitur 2015. Jede Schülerin, jeder Schüler hatte nach der Vorarbeit im Unterricht seine Inszenierungsvorstellungen im Kopf und sah sich nun einer weiteren gegenüber, konnte vergleichen, konnte staunen ob der wunderbaren schauspielerischen Leistungen. Goethes Figuren Faust und sein Mit- und Gegenspieler Mephisto ermöglichen eine Fülle intensiver Auseinandersetzungsmöglichkeiten. Der Regisseur Nicolas Stemann und seine Protagonisten Sebastian Rudolph als Faust, Philipp Hochmair als Mephisto und Patrycia Ziolkowska als Gretchen boten den Zuschauern höchsten Theatergenuss, tiefen Einblick in die Psyche und Gedankenwelt der Figuren und uns einen unvergesslichen Abend.

(Heinz Koops)

Vollversammlung im März

Die ersten Frühlingsboten sind in Handrup eingetroffen, doch nicht das war das Thema bei der heutigen März-Vollversammlung in der Aula des Leoninums: Vier Geburtstagskinder und eine Braut wurden mit einem Ständchen bedacht, Schach-Erfolge waren zu vermelden, es gibt wieder die Gelegenheit für die diesjährigen Abiturienten, sich zu einem “Ora et labora-Wochenende” ins Kloster zurückzuziehen und die Jahrgänge 10 und 11 wurden zur Teilnahme am diesjährigen “Mangement Information Game” eingeladen.

“Er kehrt bei einem Sünder ein!”

… so empörten sich die Einwohner von Jericho, als Jesus das Haus des Zachäus besuchte – und damit den Irrweg des Zöllners beendete. Über Wege, Umwege und Sackgassen ging es thematisch in den Gottesdiensten am heutigen Aschermittwoch in der Handruper Klosterkirche. Damit wurde die Schulgemeinschaft auf die beginnende Fastenzeit eingestimmt, in der auch wieder M + Ms angeboten werden sollen.

Spanisch mit Raimundo

Für gut zwei Monate hat der chilenische Gastschüler Raimundo das Gymnasium Leoninum besucht und am Unterricht der Klasse 9 c teilgenommen. Am vorigen Freitag war nun sein letzter Schultag in Deutschland und er wurde gebührend verabschiedet. Vorher hatte sich Raimundo noch revanchiert und in der Klasse eine Unterrichtsstunde Spanisch erteilt.

Wer reitet den Bullen?

Auf jeden Fall die Gruppe “Mad Money”! Nachdem das bundesweite “Planspiel Börse” 2013 bereits am 11. Dezember endete, bekamen jetzt drei Schülerinnen des 9. Jahrgangs sowie ihr Politiklehrer Post von der betreuenden Sparkasse Emsland: Eine Einladung zur Siegerehrung! Innerhalb von zwei Monaten hatte die Schülerinnengruppe “Mad Money” das Startkapital von (virtuellen) 50.000 € durch geschicktes Handeln auf 54.279,96 € vergrößert und damit auch den in Konkurrenz mitspielenden Politiklehrer um fast 1000 € distanziert. Jetzt warten alle gespannt auf die Preisvergabe, die Ende Januar in Haren stattfinden wird.

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