Zahlreiche Schüler des Leoninums Sieger auf Bundesebene beim Känguru-Wettbewerb 2019

kaenguru

Von den 177 Teilnehmern beim diesjährigen internationalen Wettbewerb “Känguru der Mathematik” konnten 10 Schülerinnen und Schüler unserer Schule einen Preis auf Bundesebene gewinnen. Die Preise wurden auf der Vollversammlung am 4. Juni überreicht. Die Preisträger sind:

2. Preis:  Louisa Bieling 5 c; Justus Gebbeken 6 c; Tarja Felschen 7 d; Bea Spieker 8 f

3. Preis:  Isa Spieker 6 f; Livia Ruks 6 a; Leni Vieweger 6 c; Marcel Kielar 6 d; Maya Linnenbäumer 6 c; Aaron Mersch 7 d

Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern!!

Maya Linnenbäumer aus der 6 c erhält als Extrapreis ein T-Shirt für den größten “Kängurusprung”, das ist die größte Anzahl aufeinander folgend richtig gelöster Aufgaben. Insgesamt haben in Deutschland 968 598 Schülerinnen und Schüler an dem Wettbewerb teilgenommen. Nähere Informationen unter http://www.mathe-kaenguru.de/

Der nächste Kängurutag ist wieder am 19. März 2020.

Walk ‘n Art

An dem Schülerkulturfestival “Walk ‘n Art” in der Lingener Innenstadt beteiligt sich – natürlich! – auch das Gymnasium Leoninum. Die fünfte Ausgabe von “Walk ‘n Art” findet am Freitag, dem 14. Juni 2019, statt. Karten (5,- € für Erwachsene, Kinder frei) können bereits vorab über die Schule erworben werden. Den Erlös der Veranstaltung erhalten die mitwirkenden Schulen zur Förderung ihrer Fachbereiche Musik und Kunst. Der Beitrag des Leoninums, für den bereits eifrig geprobt wird, heißt “Wenn wir warten – Szenen vom Stehen im Regen”. Hier ein Foto von den Proben:

Zeitzeugen-Besuch am Leoninum

Auf Vermittlung durch das Ludwig-Windthorst-Haus in Lingen und mit Unterstützung des Maximilian-Kolbe-Werks in Freiburg haben am vergangenen Freitag vier polnische Überlebende des Zweiten Weltkriegs das Gymnasium Leoninum besucht. Zunächst begrüßte Schulleiter Hanneken die Gäste und ihre Dolmetscher im Externenraum, ehe sich die Zeitzeugen auf zwei Schülergruppen (9. und 11. Jahrgang) aufteilten.

Ein interessierter Teilnehmer war dabei auch der Rektor des Handruper Herz-Jesu-Klosters P. Hülsmann, der mit den Schülerinnen und Schülern die dramatischen Erlebnisse von Kindern (und ihren Eltern) im von Deutschen überfallenen Polen hörte. Wie kann man nicht nur dieses schreckliche Leid, das man erfahren musste, überstehen und dann auch noch als Zeitzeuge nach Deutschland fahren und deutschen Jugendlichen davon berichten? Hier waren sich die polnischen Gäste einig, dass ihr starker christlicher Glaube eine wichtige Hilfe war und ist. Sie ermutigten die Handruper Schülerinnen und Schüler, fleißig zu lernen um auch später ein gutes Leben zu führen.

Im Anschluss an die Schüler-Gespräche und eine kleine Stärkung im Refektorium ließ es sich P. Hülsmann nicht nehmen, den polnischen Gästen auch noch den Meditationsraum und die Hauskapelle im Herz-Jesu-Kloster zu zeigen.

Alle Beteiligten waren sich darin einig, dass diese eindrucksvollen Gespräche absolut notwendig sind und im nächsten Jahr fortgesetzt werden sollen.

Spannende Zeitzeugen-Gespräche

In ihrem beruflichen Leben haben Irena Szczurek (links) und Mikolaj Sklodowski (Zweiter von rechts) in Polen als Mathematik-Lehrer gearbeitet, doch bei ihrem Besuch am Gymnasium Leoninum in Handrup haben die beiden polnischen Zeitzeugen und Holocaust-Überlebenden eine eindrucksvolle Geschichtsstunde gegeben, wie sie kein anderer Geschichtslehrer hätte geben können.

Frau Szczurek berichtete von der Flucht der wohlhabenden jüdischen Familie im Jahr 1939 vor den angreifenden deutschen Truppen, dem Versteck in Ostpolen, dem Leben im Ghetto und schließlich dem Tod von Eltern und Bruder; sie selber konnte nur durch die Hilfe eines ukrainischen Kindermädchens überleben. Herr Sklodowski wurde im Konzentrationslager Ravensbrück, in das man seine Großmutter und seine schwangere Mutter gebracht hatte, geboren. Er hatte Kopien von KZ-Unterlagen (eine Häftlingsliste und die Eintragung seiner Geburt) und einen Talisman von seiner Großmutter dabei.

Insgesamt haben vier polnische Zeitzeugen das Gymnasium Leoninum besucht; ein weiterer Bericht folgt in Kürze.


Handrup schnackt Platt

Nicht ganz Handrup, aber Hanna aus der Klasse 7 a kann es so gut, dass sie den Kreisentscheid beim “Plattdeutschen Vorlese-Wettbewerb” gewonnen hat. Gelernt hat sie das Plattdeutsche übrigens bei ihrem Opa. Nun geht es für Hanna am morgigen Freitag mit dem Bezirksentscheid weiter. Na denn: “Säi tau, Hanna!”

Besuch aus Rumänien

Bereits seit ca. 20 Jahren unterstützt das Gymnasium Leoninum mit einer “Weihnachtspäckchen-Aktion” bedürftige Familien in der Region rund um das rumänische Satu Mare. Während sich in Handrup Frau Ahrens und Frau Meemann um die Sammlung der von Handruper Eltern gestifteten Päckchen kümmern, organisiert Schwester Hanni Rohlfes in Rumänien die Verteilung an bedürftige Familien. Um “Danke” zu sagen und die aktuelle Situation zu schildern, besuchten jetzt zwei Gäste aus Satu Mare das Leoninum und trafen sich mit Frau Meemann, Herrn Hanneken und Herrn Wöste. Da die Not nach wie vor groß ist, soll die Paket-Aktion auch in Zukunft fortgesetzt werden.

Vielleser gesucht!

Leo’s Leseclub ist gestartet: Ab sofort können sich Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 – 8 in der Bibliothek für Leo’s Leseclub anmelden. Bis zu den Sommerferien bedient man sich in der großen und ständig mit neuem “Lesefutter” versorgten Jugendbuch-Abteilung der Handruper Schul-Bibliothek. Wer sich anmeldet und zu den gelesenen Büchern einen Fragezettel ausfüllt, bekommt ab zwei gelesenen Büchern ein Diplom; ab fünf Büchern ist man ein “Vielleser”! Also, schnell anmelden!

Schwester Nicole ist verstorben

Am vorigen Montag abends ist “unsere” Schwester Nicole nach schwerer Krankheit im Thuiner Krankenhaus verstorben. Schwester Nicole war an der Klosterpforte seit 12 Jahren die gute Seele des Hauses. Unzählige Schülerinnen und Schüler, aber auch Kolleginnnen und Kollegen und Mitarbeiter hat sie versorgt, immer hatte sie ein gutes Wort für ihre Mitmenschen. Jeder kannte sie und jeder fühlte sich mit ihr verbunden. Jetzt fehlt uns unsere Schwester Nicole.

Die Schulgemeinschaft und die Mitarbeiter von Schule und Kloster versammelten sich am Dienstag in der 1. großen Pause zum Gedenken an Schwester Nicole in der Aula; dabei sprach P. Ricardo das Lieblingsgebet von Schwester Nicole:

Mein Herr und mein Gott,

nimm alles von mir,

was mich hindert zu Dir!

Mein Herr und mein Gotte,

gib alles mir,

was mich fördert zu Dir!

Mein Herr und mein Gott,

nimm mich mir

und gib mich ganz zu eigen Dir!

(Gebet des Hl. Nikolaus von der Flüe)

Einsatz gegen den Klimawandel

Vor zwei Jahren war es, als Handruper Schülerinnen und Schüler in Langen bei der Anpflanzung eines Schulwalds mitgearbeitet haben. Wie die Fotos zeigen, waren die äußeren Bedingungen nicht gerade einladend. Danke an alle Beteiligten für den “echten” Einsatz, den wir hier mit einigen Fotos würdigen wollen:

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