Das “Hoffnungsbild” 2025 – Bunte und kreative Ergebnisse

Auf der Suche nach dem “Hoffnungsbild” 2025 lud das Pilgermaskottchen Luce, gemeinsam mit der Schulpastoral, in der Fastenzeit alle Klassen dazu ein, ihre Klassenraum-Innentüren thematisch zu gestalten. Die Schulpastoral erreichten viele bunte, kreative und vielseitige Ergebnisse. Nun wurden in der ersten Vollversammlung nach den Osterferien die Siegerklassen geehrt.
Zunächst wurde das Bild der Klasse 10e gewürdigt, das den Weg zur Hoffnung als eine gemeinsame Wanderung darstellt. Leider vermissen wir das Originalbild, aber zum Glück gibt es zumindest ein Foto, auf dem das wirklich tolle Ergebnis festgehalten ist.
Wir gratulieren außerdem den Klassen 5c und 5d zu ihren kreativen, detailreichen und bunten Gewinnerbildern, in denen sie Schmetterlinge bzw. Heißluftballons mit hoffnungsvollen Wünschen auf die Reise geschickt haben.

Natürlich wirken die Ergebnisse am besten im Original – die meisten der vielen tollen “Hoffnungstüren” können nach wie vor in den Klassenräumen “besichtigt” werden.
Einige bunte Ausschnitte und Einblicke in die verschiedenen “Hoffnungsbilder” liefert außerdem die folgende Galerie.

Sport, Spiel und spannende Lektüre

Am Mittwochabend vor den Osterferien trafen sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a und 5d zusammen mit ihren Lehrerinnen Frau Banko, Frau Ehlers und Frau Lögering in Handrup, um einen gemeinsamen Leseabend in der Schule zu verbringen.

Zunächst ging es in die Alte Sporthalle, wo sich die Schülerinnen und Schüler beim Königsballspiel sowie Vier-Jahreszeiten-Ball auspowern konnten. Im Anschluss an die Sporteinheit konnten sich alle Beteiligten am leckeren und reichhaltigen Mitbring-Buffet stärken. Parallel wurden in den Klassenräumen bereits kleinere Spiele gespielt. Anschließend fanden sich alle in der Bibliothek ein, wo nach Lesequiz und Bibliotheksrallye bis zum Abend in Ruhe geschmökert werden durfte. Viele Schülerinnen und Schüler machten es sich mit Decken und Kissen an verschiedensten Ecken gemütlich oder saßen in kleineren Gruppen beisammen, um Gesellschaftsspiele zu spielen. Es war ein rundum gelungener Leseabend – aber seht selbst: Die Bilder sprechen für sich!

Katrin Lögering

Schöne Osterferien!

Bei bestem Wetter beginnen mit dem heutigen Freitag die niedersächsischen Osterferien – Zeit zum Runterfahren und zur Vorfreude auf das Osterfest! Wir wünschen allen schöne und erholsame Ferien!

Besuch von Kevin Michalowski im Naturwissenschaftsunterricht der 5c

Im Fach NW der Klasse 5c standen die Themen „Mensch, Skelett und Wirbelsäule“ auf dem Lehrplan. Passend dazu besuchte uns Kevin Michalowski, der seit einem schweren Verkehrsunfall querschnittsgelähmt und auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Gemeinsam mit seiner Physiotherapeutin Tamarah Venema gab Kevin uns spannende Einblicke in seinen Alltag und zeigte uns ein technisches Hilfsmittel, das bislang nur etwa 80 Menschen in Deutschland nutzen: das Exoskelett.

Kevin nutzte als einer der ersten in Deutschland das Exoskelett. Dieses moderne Gerät ermöglicht es Menschen mit Querschnittslähmung, wieder aufrecht zu gehen. Durch motorisierte Gelenke kann Kevin sich mit dem Exoskelett fortbewegen und sogar Treppen steigen. Neben den gesundheitlichen Vorteilen, wie der Förderung der Durchblutung und der Stärkung der Muskulatur, hat es auch eine große emotionale Bedeutung: Es gibt Betroffenen ein Stück Selbstständigkeit zurück und ermöglicht ihnen, wieder im Stehen mit anderen zu kommunizieren und sich fortzubewegen.

Besonders beeindruckend war, mit wie viel Mut und Lebensfreude Kevin über sein Leben im Rollstuhl berichtete. Er beantwortete unsere Fragen zu den Herausforderungen im Alltag und begeisterte uns mit seiner Leidenschaft für den Rollstuhlbasketball. Bei der BSG Emsland spielt er nicht nur aktiv, sondern ist auch als Trainer tätig.

Sein Besuch hat uns nicht nur viel über den menschlichen Körper, sondern auch über technische Innovationen, Durchhaltevermögen und Lebensfreude gelehrt.

Wir danken Kevin und Tamarah herzlich für diese besondere Unterrichtsstunde!

Henning Oldopp

Für weitere Informationen und ausführlichen Video-Bericht zu Kevin und seinem Exoskelett bei “Hallo Niedersachsen!” vom NDR könnt ihr auf den roten Button klicken:

Polen-Austausch 2025

Vom 19.03. bis zum 25.03. fand der Polenaustausch in Świecie statt, an welchem 14 Schülerinnen und Schüler teilnahmen. Sie wurden begleitet von Herrn Thomas und Frau Gottschalk. 

Am Mittwochmorgen startete unsere Reise nach Polen voller Vorfreude. Lange hatten wir auf diesen Moment gewartet und waren gespannt auf die bevorstehende Woche. Pünktlich am Abend erreichten wir unser Ziel und wurden herzlich empfangen. Herzlichkeit und Offenheit begegneten uns direkt bei der Ankunft in den Gastfamilien. Ab diesem Moment begann unser spannendes Austauschabenteuer. 

Am Donnerstag fuhren wir nach Toruń, wo wir das Planetarium besuchten und eine spannende Vorführung erlebten. Anschließend machten wir eine Stadttour und entdeckten die historischen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Mittags kehrten wir im Gasthof Gęsia Szyja ein und genossen ein traditionelles Essen. Danach besuchten wir das Lebkuchenmuseum, wo wir an einem Backworkshop teilnahmen und unsere eigenen Lebkuchen dekorierten. Diese durften wir schließlich als Erinnerung mit nach Hause nehmen. 

Am Freitag stand zunächst ein Treffen in der Schule auf dem Programm, wo wir von der Schulleitung begrüßt wurden und eine Rundführung durch die Schule bekamen. Danach besuchten wir die Schule ZSOIP und besuchten die verschiedenen Klassen. Später trafen wir den Bürgermeister und sahen das Rathaus von Świecie. Das Mittagessen fand in der Pizzeria Da Grasso statt, bevor wir den Nachmittag gemeinsam mit unseren Gastfamilien verbracht haben.

Der Samstag führte uns nach Sopot und Danzig. In Sopot machten wir eine Besichtigungstour und sahen den Strand und besichtigten das Pier. Danach fuhren wir weiter nach Danzig und waren im Forum Gdańsk. Am Nachmittag nahmen wir an einer Stadtführung durch Danzig teil, bevor wir uns am späten Nachmittag wieder auf den Rückweg nach Świecie machten.

Der Sonntag war als Familientag geplant, sodass wir individuelle Zeit mit unseren Gastfamilien verbringen konnten.

Am Montag verbrachten wir den Vormittag in der Schule, wo wir an verschiedensten Spiel- und Sportaktivitäten teilnahmen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen verabschiedete uns die Schulleitung, bevor wir am Nachmittag bei einem Stadtrundgang Świecie erkundeten. Später kehrten wir zu den Gastfamilien zurück und packten unsere Koffer.

Am Dienstagmorgen war es schließlich Zeit für den Abschied. Wir verabschiedeten uns von unseren Gastfamilien und traten die Rückkehr an. So geht eine spannende Woche voller Ereignisse und neuer Freundschaften vorbei.

Franziska Brinkmann und Kaja Lammerich
(Klasse 9c)

Wir danken dem Erasmus+ – Programm der EU, das diesen Austausch kofinanziert hat.

Viel Erfolg und Gottes Segen für die Abiturprüfungen!

Zu der heute (mit dem Fach Erdkunde) beginnenden Klausurenphase wünschen wir allen Abiturientinnen und Abiturienten erfolgreiche Prüfungen, gute Nerven, wache Präsenz, gelingende Aktivierung des Gelernten und dessen kreative Anwendung!

Mit der Abiturkerze, erstellt von Frau Meemann, wünschen wir noch mehr als den Erfolg:

den Segen nämlich dessen,
der vor aller Leistung sagt, dass wir sein sollen,
dessen Geist uns in jedem Augenblick trägt und zur Antwort befähigt
und dessen ewiges Wort als Licht der Welt unser Herz erleuchten will!

Im Namen der ganzen Schulgemeinschaft,

Franz-Josef Hanneken

Im Sterben nicht allein – in der Trauer gehalten: Besuch vom Lingener Hospizverein am Leoninum

Im Rahmen der Unterrichtsreihe zur Auseinandersetzung mit dem Tod haben uns am 28. März 2025 zwei Mitarbeiterinnen des Lingener Hospiz e. V. im evangelischen Religionsunterricht der Klassen 10 a und b einen spannenden und bewegenden Einblick in ihre engagierte Tätigkeit gegeben.

Die Angebote der Organisation richten sich an alle Menschen, die Hilfe bei der Verarbeitung eines Verlustes suchen. Während Frau Heilen als hauptamtliche Koordinatorin den Verein mit seinen Strukturen, vielfältigen Aufgabenbereichen und Abläufen vorstellte, ergänzte die ehrenamtliche Mitarbeiterin Frau Jaspers den Vortrag durch eindrückliche und anschauliche Beispiele aus der Praxis, wie z. B. die Schilderung der tiefen „Gespräche“ mit einer ALS-erkrankten Sterbenden, die sich nur noch über eine Buchstabentafel mitteilen konnte, oder dass Menschen, die einen Glauben haben, in der Regel ruhiger sterben als diejenigen ohne eine Glaubensüberzeugung.

Außerdem erfuhren wir, dass sich der Verein nicht nur um die zum Teil langjährige Begleitung Sterbender kümmert, sondern auch vielfältige Angebote für Trauernde bereithält, wie beispielsweise Einzelgespräche oder das Trauercafé.

Einen ganz eigenen Schwerpunkt bildet dabei die Betreuung sterbender und trauernder Kinder und Jugendlicher, die die Mitarbeiterinnen oft als besonders bereichernd erleben. Ergänzt wird die Palette durch Informationsangebote an Schulen, wie z. B. eine ganze Projektwoche für Grundschulkinder, im Rahmen derer zum Beispiel ein Sarg von den Kindern gestaltet und bemalt wird und die mit einem Fest der Erinnerung und des Lebens endet.

Wir danken Frau Heilen und Frau Jaspers für den bereichernden Einblick in ihre Arbeit; er hat uns deutlich gemacht, wie wichtig es sowohl für uns selbst als auch für die Gesellschaft ist, Tod und Trauer nicht zu tabuisieren, sondern als Teil des Lebens wahrzunehmen und sich damit auseinanderzusetzen.

Eva Bockstiegel

Ora et Labora 2025

Von Freitag, den 21.03.2025, bis Sonntag, den 23.03.2025, verbrachten einige Schüler und Schülerinnen des Jahrgangs 13 das Wochenende im Rahmen des Projektes „Ora et labora“ (Bete und arbeite) im Kloster Handrup, um sich dort auf das anstehende Abitur vorzubereiten.

Geleitet wurde die Aktion von Pater Paulo, Frau Strüwing und Schwester Hanna. Wir starteten am Freitag mit einem kleinen Ankunftsimpuls. Danach hieß es Zimmer beziehen, lernen und Abend essen. Nach einem ruhigen Abendimpuls klang der Abend dann ganz entspannt aus.

Der Samstag startete mit einem reichhaltigen Frühstück im Speisesaal der Padres und einem kurzen Impuls, um sich auf den Tag einzustimmen. Danach ging es dann ans Lernen, welches durch ein Mittagessen unterbrochen wurde. Nachmittags konnte man dann an verschiedenen Orten wie der Bibliothek, verschiedenen Klassenräumen oder dem Klostergarten alleine oder in Gemeinschaft weiterlernen. Allerdings gab es auch die Möglichkeit das Dehon-Stadion oder das Schwimmbad zu nutzen, um Sport zu machen. Der Abend endete wieder mit einem Abendessen und einem kurzen Impuls.

Am Sonntag wurde erneut gefrühstückt und gelernt, ehe es um 11 Uhr zum Abschlussgottesdienst kam, welcher von Pater Paulo und Pater Lau geleitet wurde und sehr schön war. Nach dem Gottesdienst wurde noch einmal gemeinsam gegessen, bevor es für alle um 13 Uhr nach Hause ging.

Das Feedback aus der Gruppe heraus war sehr positiv. Besonders hervorgehoben wurde die positive Wirkung des gemeinschaftlichen Lernens und die gute (Lern-) Atmosphäre.

Kilian Ruthmann
(Jahrgang 13)

Gegen das Vergessen – Besuch der Gedenkstätte in Esterwegen

Am 18. und 19. März 2025 besuchten die Klassen des zehnten Jahrgangs die Gedenkstätte der Emslandlager in Esterwegen. Diese erinnert an die Geschichte der insgesamt 15 Emslandlager zur Zeit des Nationalsozialismus.
Zuerst haben wir in einer Präsentation viel über die Geschichte und Schicksale der Inhaftierten der Emslandlager erfahren. Unter anderem wurden uns Interviews von wenigen Überlebenden sowie Fotos aus der damaligen Zeit gezeigt. Zudem haben wir das von Häftlingen geschriebene Lied ,,Wir sind die Moorsoldaten“, das sie für die SS-Soldaten schreiben sollten, kennengelernt.
Danach bekamen wir eine Führung über das Gelände des damaligen Konzentrationslagers, bei der wir viele Eindrücke sammeln konnten, die uns zeigten, wie es war, dort gefangen zu sein. Wir sind über die 480 Meter lange Lagerstraße gelaufen, die vom großen Eingangstor bis zum Häftlingsbereich führte. Wichtige Punkte, wie zum Beispiel Tore oder Lagermauern, sind nun mit großen, rostüberzogenen Stahlplatten gekennzeichnet. An den Orten, wo früher die Baracken waren, wachsen nun Bäume, die die Grundrisse zeigen. Besonders eindrucksvoll waren die riesigen Bäume, die eine Allee entlang der Lagerstraße bildeten, die damals noch von Inhaftierten selbst angepflanzt wurden.
Nach der Führung hatten wir die Möglichkeit, selbständig einen Rundgang durch die Ausstellung zu machen, bei dem wir nochmal viele weitere Informationen über die Emslandlager erhalten haben. Sehr bewegend fanden wir die Wand, an der einige Portraits der Häftlinge und deren Aufenthaltsdaten in den Emslandlagern aufgeführt waren. Erschreckend war, in was für einem jungen Alter manche Menschen schon inhaftiert wurden.
Den Abschluss bildete ein Rundgang im dazugehörigen Kloster. Hier gab es drei unterschiedliche Räume, die wir uns anschauen durften. Im Raum der Sprachlosigkeit haben wir zusammen das „Moorsoldatenlied“ gesungen, um uns mit den Leidtragenden zu solidarisieren.
Der Besuch in der der Gedenkstätte Esterwegen hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, der tragischen Geschichte der Opfer zu gedenken.

Charlotte van Lengerich und Wilhelmina Vedder
(Klasse 10c)

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