Zwar ist die Handruper Schul-Bibliothek zur Zeit nur eingeschränkt nutzbar – die Buch-Ausleihe funktioniert über einen Ausleih-Tisch bei der Klosterpforte, der Raum ist zum Studiersaal für den 13. Jahrgang umfunktioniert – doch das heißt nicht, dass es keine Neuigkeiten gibt: Die neueste Anschaffung waren nämlich keine Bücher, sondern Sitzhocker, auf denen man bequem überall in der Bibliothek sitzen und lesen kann. Das Foto zeigt nur einige der neuen Sitzhocker, die aktuell zur Bücher-Präsentation genutzt werden.
Wer denkt nicht sofort an einen mit Erntegaben festlich geschmückten Ort, wenn er das Wort „Erntedank“ hört? Auf dem folgenden Bild ist ein solcher Ort zu sehen. Die Katholische Landjugend aus Handrup schmückte diesen Altar für einen Gottesdienst, der in der Aula unserer Schule gefeiert wurde. Es sind Erntegaben aus diesem Jahr sowie eine Erntekrone zu erkennen. Der Altar mag auch an einen Gabentisch erinnern. Am Geburtstag oder an Weihnachten gibt es solche Gabentische. Schon allein der Anblick löst Freude aus: da ist die große Fülle! Das pure Glück!
Im Oktober feiern wir ganz traditionell Erntedank. Selbstverständlich sind wir dabei dankbar für die Ernte dieses Jahres – auch wenn sie aufgrund des mittlerweile dritten Hitzesommers in Folge vielerorts deutlich geringer ausfiel. Beim Erntedank erinnern wir uns auch daran, dass Lebensmittel nicht im Supermarkt wachsen, sondern dort nur verkauft werden.
Heutzutage ist die kirchliche Erntedankfeier in den Gottesdiensten integriert. In vielen Gemeinden ist dieser Gottesdienst auch mit einer Solidaritätsaktion zugunsten hungernder Menschen verbunden.
In Bezug auf Erntedank kann jeder von uns einmal innehalten und über folgende Fragen nachdenken:
Für welche Samen, die aufgegangen sind, bin ich dankbar?
Trauere ich dem, was keine Frucht gebracht hat, zu viel nach?
Erkenne ich, wie wichtig ICH bin?
Lenke ich meinen Blick in Dankbarkeit auf das, was ich ernten darf?
Dankbarkeit ist kein Gebot, sondern eine Einsicht. Wir können die Geschenke Gottes nicht erwidern. Aber wir können seine Großzügigkeit anerkennen. Und im Umgang mit dem Geschenk würdigen wir den, der uns beschenkt hat. Ich bin davon überzeugt, dass ein solcher Lebensstil mit Dankbarkeit gegenüber Gott und auch gegenüber Menschen zunächst uns selbst und dann unsere Umgebung positiv verändert.
So lasst uns Gott für all die Gaben, die er uns schenkt, danken:
Gott, unser Vater, du sorgst für deine Geschöpfe. Du hast dem Menschen die Erde anvertraut. Wir danken dir für die Ernte dieses Jahres. Nähre damit unser irdisches Leben und gib uns immer das tägliche Brot, damit wir dich für deine Güte preisen und mit deinen Gaben den Notleidenden helfen können. Darum bitten wir durch Jesus Christus. Amen.
Eine dankbare Zeit wünscht Eure Schulpastoral (Isabell Heck)
In der “Geschichtswerkstatt”, einem Neigungsfach des 6. Jahrgangs, begaben sich die Schülerinnen und Schüler in der vergangenen Woche unter Leitung von Herrn Vinke auf historische Spurensuche vor Ort: Nahe dem Schulgelände ist eine Straße nach Bruder Bonifatius Berger benannt worden.
Nach dieser ersten Station ging es auf den Handruper Friedhof, wo Bruder Bonifatius bestattet liegt.
Auch im Keller des Klosters gibt es eine Spur, die zu Bruder Bonifatius führt: Die alte Feuerglocke vom Bauernhof seiner Familie; früher wurden mit dieser Glocke die Patres und Brüder zum Gottesdienst und zu den Mahlzeiten gerufen.
Im weiteren Unterricht soll es nun auch um die Frage gehen, warum überhaupt Straßen und Plätze nach historischen Persönlichkeiten benannt werden.
Die Leiterin der Aktion, Frau Rolfes, hat uns gebeten, die Information weiterzugeben, dass es in diesem Jahr – Corona-bedingt – keinen Transport nach Satu Mare in Rumänien geben wird. Das können alle, die in irgendeiner Weise bislang mit dieser nun schon langjährigen Hilfsaktion zu tun hatten, nur sehr bedauern, denn natürlich fehlen vor Ort auch diese Spenden. Aber auch uns fehlt diese Aktion mit den weihnachtlich verpackten Kartons, die in der Schule in jedem Jahr auch zur besonderen Atmosphäre dieser Zeit gehören. Leider nicht in diesem Corona-Jahr. Vielleicht aber gelingt es uns ja noch, auf andere Weise zu helfen …
In Zeiten von Photoshop und Bildmanipulationen scheinen diese Bilder nachbearbeitet worden zu sein — das ist aber nicht der Fall. Sie wurden so wie sie sind mit einer Smartphone-Kamera aufgenommen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen…
Im Neigungsfach “Umwelt am Leoninum – Naturräume entdecken und gestalten” des 6. Jahrgangs gibt es in diesen Wochen viel zu tun: Im “Luna-Park” werden Beete angelegt und Nistkasten aufgehängt. Auch andere Gruppen aus der Gemeinde Handrup beteiligen sich ehrenamtlich an den Renovierungsarbeiten (“Dein Reich komme” berichtete in der aktuellen Ausgabe: “… das Waldstück neben dem Kloster in Handrup soll auch in diesem Jahr wieder viele Besucher anlocken.”).
Demnächst sollen noch weitere Bänke aufgestellt und neue Anpflanzungen vorgenommen werden. Ein Kreuzweg mit Grotte und Brunnen laden als Ort der Ruhe und Besinnung ein.
Gut, dass Umweltschutz am Leoninum nicht nur in der Theorie stattfindet.
Das Gymnasium Leoninum ist auch in diesem Schuljahr wieder ein von der Universität Cambridge anerkanntes Vorbereitungszentrum für das “Cambridge PET-Zertifikat”.
Und weil’s so schön ist, gibt es hier ein Foto von der Urkunde, die das bestätigt:
in unserer derzeitigen Situation ist es für Sie hin und wieder schwierig zu entscheiden, wie im Krankheitsfall Ihrer Kinder zu verfahren ist. Dazu hat das Ministerium eine Handreichung entwickelt, nach der wir auch verfahren und die ich Ihnen hier empfehle. Damit bleibt allerdings die Entscheidung darüber, wann ein Arzt konsultiert wird, immer noch bei Ihnen. Insgesamt sind solche Fragen von Ihnen bislang sehr verantwortungsvoll gehandhabt worden, hier und da gab es aber doch auch Unsicherheiten. Daher gilt das Schema des Landes als Hilfe und Richtschnur.
Zu den Inhalten des Neigungsfachs “Theaterspiel” am Gymnasium Leoninum gehört das Kennenlernen von Körper, Bewegung und Raum sowie der Stimme als Mittel der Darstellung auf der Bühne. Klar, dass es beim Spiel mit Objekten und Gegenständen auch viel Spaß gibt. Die “große Geste” beherrschen die TeilnehmerInnen jedenfalls schon mal …
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