Kein Präsenz-Elternsprechtag!

Angesichts der deutlichen Dynamik des Infektionsgeschehens und der entsprechenden gesellschaftlichen Maßnahmen haben wir beschlossen, den Elternsprechtag (regulär geplant für den 6. und 7. November) nicht im Präsenzmodus durchzuführen.

Zwar war eine ganze Palette von Sicherheitsvorkehrungen eingeplant (Begrenzung der Anzahl der Gespräche bei gleichzeitiger Vergrößerung der jeweiligen Dauer, Reduzierung der Teilnehmerzahl, Voranmeldung u.ä.), doch scheint uns dieses Verfahren in der aktuellen Situation nicht mehr angemessen zu sein.

Die Möglichkeit der Kontaktaufnahme zwischen Eltern und Unterrichtenden ist uns allerdings wichtig. Wir werden dazu auf andere Kommunikationswege ausweichen (vom Telefon bis zu womöglich Chat-Möglichkeiten online). Dazu werden wir noch konkrete Hinweise geben.

Bis dahin verweise ich auf die unabhängig von Sprechtagen bestehende Möglichkeit, Gesprächstermine mit den Lehrerinnen und Lehrern zu vereinbaren.

Franz-Josef Hanneken

Kein Sportunterricht im November

Wie der Presse zu entnehmen war, wurde gestern (28.10.) durch den Landkreis Emsland – in der „Allgemeinverfügung Nr. 17“ – ein striktes Verbot des Sportunterrichts, befristet bis zum 29. November, angeordnet (mit Ausnahme der P-Kurse in den Jahrgängen 12 und 13). Hier die uns betreffenden Passagen:

„1. Der praktische Sport- und Schwimmunterricht wird für alle allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen untersagt. Ausgenommen ist der Sport- und Schwimmunterricht der Kursgruppen der Schuljahrgänge 12 und 13, die sich in der Vorbereitung auf die Abschlussprüfung zum Erwerb des Abiturs im Fach Sport befinden. […]

3. Diese Allgemeinverfügung ist bis einschließlich 29.11.2020 gültig. Eine Verlängerung der Geltungsdauer bleibt […] vorbehalten. […]

4. Dies Allgemeinverfügung ist […] sofortig vollziehbar.“

Wir sind dabei, ein Konzept für den Unterricht in den „Sportstunden“ zu realisieren. Die Schülerinnen und Schüler wurden heute informiert.

Keep Handrup great

Im Politik-Unterricht des Gymnasiums Leoninum spielen aktuelle politische Fragen natürlich immer eine große Rolle. So steht zur Zeit in vielen Klassen und Kursen die US-amerikanische Präsidentschaftswahl mit allen sie betreffenden Fragen auf dem Stundenplan. Wird sich der von der Demokratischen Partei nominierte Joe Biden durchsetzen oder geht Amtsinhaber Donald Trump in eine zweite Amtszeit? Das wird heiß diskutiert. Diese Schüler des 6. Jahrgangs haben jedenfalls zu einem anderen großen Thema – der Corona-Krise – eine eindeutige Position:

Neues vom Schulhof

Ein herbstlich buntes Bild mit Bäumen – am Wall aber mussten einige weichen: In den Herbstferien gab es erste Vorarbeiten zur anstehenden Sanierung und Renovierung unseres Schulhofes. Dazu wurden auch einige Bäume gefällt – und das ist eigentlich nie ein schönes Bild. Leicht werden damit Wörter wie „Kahlschlag“ oder „Verwüstung“ assoziiert. Das Gegenteil aber ist intendiert. Es sollen neue Bäume gepflanzt werden. Am Ende soll unser Schulhof seinen Charakter eines Ortes im Grünen und mit Grün nicht verloren haben, sondern im Gegenteil noch augenfälliger und erlebbarer die Vorteile unseres großen und vielgestaltigen Geländes vermitteln. Wir werden nicht nur darüber berichten, sondern auch die verschiedenen Gremien unserer Schulgemeinschaft in die weitere Planung einbeziehen, damit ein Ort für ebendiese Gemeinschaft entsteht, der nicht bloß funktionalen, sondern auch ästhetischen Kriterien genügt, allen eben „einräumt“, sich gern dort aufzuhalten.

Maskenpflicht!

Mit den steigenden Corona-Zahlen gelten für den Landkreis Emsland, also auch für das Leoninum, verschärfte Schutz-Bestimmungen. Die Maskenpflicht, die wir bislang über die Weisung des Landes hinaus für alle Bereiche außerhalb des Unterrichts eingeführt haben, gilt nunmehr generell, also auch für den Unterricht. Diese Regelung gilt am Leoninum auch für die Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Osnabrück. Wir bitten daher darum, dafür Sorge zu tragen, dass im Laufe des Schultages die Maske auch gewechselt werden kann, also eine oder mehrere weitere Masken mitzubringen.

Gut vernetzt

Auch in den Herbstferien gibt es Neuigkeiten zu berichten: Als Gäste bei der Rektorenkonferenz der Herz-Jesu-Priester waren Schulleiter Herr Hanneken und sein Stellvertreter Herr Bußmann anwesend. Ebenfalls aus Handrup waren im Kloster Neustadt P. Rektor Hülsmann und P. Kreutzmann dabei. Thematisch ging es um die Zusammenarbeit von Orden und Schule sowie um die Erstellung eines professionellen Fundraising-Konzepts. „Wir sehen die Herausforderung, die Zukunft zu gestalten. Deshalb sind es Tage des Innehaltens und der Fragen: Wo stehen wir, und wohin wollen wir?“ berichtet Provinzial P. Heinz Lau auf der Ordens-Homepage (www.scj.de) von den Treffen.

Herbstferien

Es kann schon mal vorkommen, dass das Erreichen der Herbstferien auf dem Bus-Bahnhof des Leoninums mit fröhlichem Radschlagen gefeiert wird. Wir wünschen auf jeden Fall allen Schülerinnen und Schülern, ihren Eltern, den Lehrerinnen und Lehrern sowie allen Mitarbeitern von Schule und Herz-Jesu-Kloster schöne und erholsame Herbstferien! Und besonders wichtig in dieser Zeit: Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund!

„Den Tagen mehr Leben geben…“ (Cicely Saunders)

Am 2. Oktober bekam Klasse 10c Besuch aus Spelle: Frau Agnes Schulze-Schweifing berichtete aus ihrer Arbeit als Koordinatorin der ambulanten Hospizgruppe Spelle. Der Kontakt kam über die Mutter einer Schülerin zustande. Seit einigen Wochen steht nämlich das schwierige Thema “Tod und Vergänglichkeit” auf der Tagesordnung im katholischen Religionsunterricht. Keine leichte Kost! Frau Schulze-Schweifing erzählte in anschaulicher Weise aus ihrer jahrelangen Erfahrung in der Sterbebegleitung und ging dabei auf viele Fragen ein, die im Vorfeld von den Schülerinnen und Schülern formuliert wurden. Wie kann man sich eine Sterbebegleitung vorstellen? Was ist typisch für Sterbende? Warum machen Sie das?… Seit über 10 Jahren gibt es in Spelle und Umgebung die als Verein organisierte Hospizgruppe, in der sich vor allem Ehrenamtliche in der Begleitung Sterbender engagieren.
„Wenn Du kommst, geht es ans Eingemachte.“ Frau Schulze-Schweifing erzählte, wie sie einmal mit diesen Worten von einer Patientin begrüßt wurde. In gewisser Weise galt das auch für die 90 Minuten des Besuchs, die von bemerkenswerter Aufmerksamkeit und Offenheit auf Seiten der Schüler geprägt waren. Für die weitere Arbeit im Unterricht stellte Frau Schulze-Schweifing hilfreiche Materialien zur Verfügung.
Am Ende stand der Dank für eine authentische und lehrreiche Doppelstunde Religion, den die Klassensprecher Johannes Brinkmann und Maresa Striet (siehe Foto) zum Ausdruck brachten.
Weitere Informationen zu der Speller Hospizgruppe finden sich unter: https://www.hospizgruppe-spelle.net/
P. Volker Kreutzmann

Von Berlin nach Handrup

Seit Ende September wohnt P. Tarcisio Feldhaus, der über viele Jahre die portugiesisch-sprachige Gemeinde in Berlin betreut hat, im Handruper Herz-Jesu-Kloster. Er will in Zukunft Angebote für die Schülerinnen und Schüler des Leoninums machen und knüpft zur Zeit erste Kontakte zur Schulgemeinschaft. Auf dem Foto oben zeigt er gerade in einem Politik-Kurs, aus welcher Region Brasiliens er stammt.

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