“DIE DEUTSCHEN KLEINSTÄDTER” – Neue Aufführungstermine: Donnerstag, 08.05., 19:30 Uhr – Samstag, 10.05., 19:30 Uhr – Sonntag, 11.05., 17:00 Uhr
“Ich schenk dir eine Geschichte…“ – Das alljährliche Motto des UNESCO-Welttags des Buches ist stets Programm: Die Stiftung Lesen schenkt allen Schülerinnen und Schülern der 4. und 5. Klassen einen Jugendroman. In diesem Jahr gab es die spannende Erzählung „Die Jagd nach dem Leuchtkristall“ von THiLO. Die Klasse 5c besuchte aus diesem Anlass gemeinsam mit Frau Wöste, Frau Lemmermöhle und Frau Griep die Buchhandlung Holzberg in Lingen, wo die Schülerinnen und Schüler persönlich das Buch entgegen nehmen durften. Vorher erfuhr die Klasse im Rahmen eines Vortrags viel Wissenswertes rund um das Buch selbst: Was muss ich tun, wenn ich ein berühmter Schriftsteller/eine berühmte Schriftstellerin werden will? Wie entsteht eigentlich ein Buch? Und wie lange dauert so etwas eigentlich? …. Anschließend ging es noch weiter in die Stadtbibliothek, wo den Schülerinnen und Schülern viele neue spannende Bücher vorgestellt wurden. (Melanie Griep)
Verabschiedung aus dem SSD

In der Vollversammlung am Mittwoch, 23.4. 2014 wurden 12 Sanitäter/innen aus dem aktiven Schulsanitätsdienst (SSD) verabschiedet. Sie waren seit der Gründung im Jahre 2010 an unserer Schule im Schulsanitätsdienst sehr aktiv und mussten nun aufgrund des bevorstehenden Abiturs leider ihren Dienst aufgeben. Jost Wiggering und Kira Jütter haben vom Beginn an den SSD mit geführt und geleitet. Ihnen und allen anderen gebührt im Namen des Gymnasiums Leoninum ein besonderer Dank.
Neue Verantwortliche im SSD
Seit dem Jahre 2010 besteht an unserer Schule der Schulsanitätsdienst. In enger Zusammenarbeit mit Schwester Nicole sind ausgebildete Schulsanitäterinnen und Sanitäter jeden Tag für das Wohl ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler auf dem Schulhof da. Jost Wiggering und Kira Jütter haben vom Beginn an den SSD zusammen mit Herrn Alfons Vogelsang mit geführt und geleitet. Da sie jetzt leider aufgrund des bevorstehenden Abiturs ausscheiden, übernehmen nun Axel Adam, Maximilian Maue, Daniel Mäß, Sophie Raming, Maike Klute und Viktoria Renemann ihre Aufgaben.
Das Gymnasium Leoninum wünscht ihnen gutes Gelingen.
(Alfons Vogelsang)
Erstmalig fand das PET Cambridge Exam im Dezember 2013 bei uns im Leoninum statt.
Eine Gruppe von sage und schreibe 31 Schülerinnen und Schülern hatte das Wagnis auf sich genommen, in einer realen Prüfungssituation das Examen abzulegen, das aus einem schriftlichen, einem mündlichen und einem Hörverstehensteil besteht und insgesamt ungefähr 2 Stunden dauert. Sämtliche Prüflinge haben das Examen bestanden, 4 davon sogar mit Auszeichnung, namentlich Stina Beenen, Anke Maria Mankowski, Josephin Laake und Daniel Wübbels. Mit hervorragenden Prüfungsergebnissen haben diese 4 die Kompetenzstufe B2 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens erreicht, einfacher ausgedrückt: sie haben es besonders gut hinbekommen!
Mein herzlicher Glückwunsch gilt aber auch den anderen Absolventen Tabea Bielefeld, Justus Kruse, Moritz Wrigge, Josefine Mainka, Ann-Kathrin Klune, Charlotte Klaas, Felicia Boddin, Ricarda Ahlers, Pia Beerboom, Stina Düsing, Svenja Kopmann, Sophie Raming, Maren Brinkers, Steffen Fromhold, Elias Koldehoff, Johanna Hofhues, Annika Lampe, Madleen Schütte, Maike Klute, Franziska Thünemann, Marvin Bruns, Erik Viere, Jana Rott, Pia Schwerdt, Dennis Pöppe, Anna Dießner und Jacqueline Jansen.
Auf dem Foto ist die Gruppe nach der Urkundenübergabe durch Frau Lonnemann von der VHS Lingen. Es fehlen Dennis Pöppe und Josephin Laake.
Übrigens: seit März 2014 ist das Leoninum eins von den 26 Cambridge preparation centres in Niedersachsen!
Meike Kopka
Im März 2014 fand der jährliche Austausch mit unserer spanischen Partnerschule Colegio Fray Luis de León statt. Über den Besuch der Spanier in Handrup wurde bereits berichtet, nun folgt unser Gegenbesuch in Madrid.
Am Freitag, den 21.03. reisten wir mit 26 Schülern und 2 Lehrern bei strömendem Regen aus Handrup ab. Unsere Ankunft in Madrid am Abend des gleichen Tages wurde mit einer ausgesprochen herzlichen Begrüßung gefeiert, so dass wir uns auf Anhieb wie zuhause fühlten. Das folgende Wochenende gestalteten unsere Gastgeber mit verschiedenen Aktivitäten, und am Montag trafen wir uns dann zu unserer ersten gemeinsamen Unternehmung: zuerst wurden wir durch die Schule geführt. Für uns ein ganz besonderes Ereignis, denn im Colegio Fray Luis de León werden die Altersstufen zwischen 3 und 18 Jahren in einem einzigen Gebäude unterrichtet, eine pädagogische und logistische Höchstleistung, wenn man den wenigen Raum bedenkt, der dort zur Verfügung steht! Als nächstes stand eine Stadtführung auf dem Programm, die nicht nur informativ, sondern auch spannend und interessant gestaltet war.
Die Woche war gefüllt mit einem interessanten und abwechslungsreichen Programm, das die Woche wie im Flug vergehen ließ, so z.B. Museumsbesuche, das Rückspiel aus dem in Handrup begonnenen Europacup, eine Fahrt zu der historischen Stadt Segovia, Ruderbootfahren im Retiro (dem Stadtpark von Madrid) und noch vieles mehr.
So rückte auch schon der Abschied heran, der nach diesen intensiven 2 Wochen in Handrup und in Madrid recht schwer fiel.
Und dann das Ereignis, das, so dachten wir zumindest, nur im Film passiert: wir saßen schon im Flugzeug, das uns nach Düsseldorf zurückbringen sollte, als einer der Gepäckwagen gegen die Tragfläche fuhr und den Flieger lahmlegte. Na toll! so musste unsere Gruppe von immerhin 28 Personen auf andere Flüge umgebucht werden, was das Flughafenpersonal nach mehrstündigem Hin- und Hergerechne tatsächlich bewerkstelligte: unsere Gruppe musste geteilt werden. 9 Schüler flogen mit Herrn Reinke um 18 Uhr nach München, um von dort nach Düsseldorf umzusteigen, wir übrigen flogen um 20 Uhr direkt nach Düsseldorf, wo wir uns zum Glück um 22.35 Uhr wiedertrafen, um die gemeinsame Rückfahrt nach Handrup anzutreten.
So kamen wir Samstag morgen um 1.30 Uhr endlich und mit Grund erschöpft in Handrup an!
An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei allen Beteiligten bedanken, die diese großartige Erfahrung ermöglicht haben, bei unseren spanischen Kolleginnen Esther und Maria, aber auch bei unseren Kollegen hier in Handrup, die “die Stellung” hielten und durch unzählbare Mehrstunden den Unterricht hier weiterhin ermöglicht haben.
Doch auch den Schülern, die den Austausch mitgemacht haben und wirklich großartiges Verhalten und Nervenstärke gezeigt haben, sowie den Eltern, die das Abenteuer mitgetragen und unterstützt haben, gilt mein Dank.
Meike Kopka
Verena Föcke aus Fürstenau gewinnt mit “Gurkenidee”
Osnabrück. Wer derzeit mit dem ICE durch Deutschland reist, kann in den Bahnhöfen ein Plakat der Osnabrücker Lehramtsstudentin Verena Föcke (23) hängen sehen. Das Plakat zeigt eine krumm gebogene Salatgurke und ist überschrieben mit dem Slogan „Nobody’s perfect. Am 25. Mai ist Europawahl!“. Mit dieser witzigen Idee gewann Föcke den Plakatwettbewerb der Bundesregierung zur Europawahl.
Der Wettbewerb richtet sich in erster Linie an junge Erstwähler. Am Montag nahm Verena Föcke den Preis im Berliner Museum für Kommunikation entgegen.„Schon am nächsten Tag auf der Rückreise nach Osnabrück habe ich mein Plakat am Bahnhof hängen sehen“, freut sich die Master-Studentin der Universität Osnabrück. Die Platzierung der Teilnehmer habe demnach wohl schon vor der Preisverleihung festgestanden. „Die Jury hat es aber dennoch bis zum Schluss spannend gemacht.“
(…)Für das Gurken-Plakat habe sie gerade einmal vier Wochen Zeit gehabt vom Entwurf bis zur Fertigstellung, berichtet die Studentin. Mit einem Sieg beim Wettbewerb mit über 70 Einreichungen habe sie aufgrund der starken Konkurrenz aus Münster nicht gerechnet.
„Nachdem die Idee stand, etwas zur Gurkenkrümmungsverordnung der EU zu machen, habe ich in Supermärkten und auf Märkten nach stark gebogenen Gurken gesucht“, erinnerte sich die 23-Jährige. Doch obwohl die Verordnung schon seit 2009 offiziell nicht mehr gilt, fand sie dort fast nur gerade gewachsene Gurken. „Am Ende habe ich eine normale Gurke abfotografiert und die Krümmung dann künstlich mit Photoshop am Computer hergestellt.“
(…)Die Urkunde wolle sie aber aufbewahren und eventuell einmal bei Bewerbungen einsetzen, berichtet Verena Föcke. Eine Tätigkeit als Grafikerin kann sie sich aber nicht vorstellen. „Mein Ziel ist es nach wie vor, Lehrerin für Französisch und Kunst zu werden“, so die Osnabrücker Studentin mit Heimatort Fürstenau. Im Sommer will sie ihren Master-Abschluss machen.
Aus: Neue Osnabrücker Zeitung v. 11. April 2014
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Herzlichen Glückwunsch – Verena Föcke hat 2009 am Leoninum ihr Abitur gemacht.
Vor einigen Monaten gab es in der Schule eine große Änderung in unseren Computerräumen. Dieser Artikel soll in kurzer Form einige Hintergründe dazu erläutern.

Schon seit vielen Jahren läuft unser Webserver unter Linux. Diese Seite, die Sie in diesem Moment lesen, wurde also vor wenigen Millisekunden von einem Linux-Server generiert und an Sie ausgeliefert. Linux ist ein quelloffenes Betriebssystem, das im Jahre 1991 von Linus Torvalds entwickelt wurde und sich seitdem rasant weiter entwickelt hat und verbreitet. Jedes Smartphone, welches heute unter Android läuft, benutzt im Kern Linux.
Ebenso läuft unser Schulserver seit vielen Jahren unter Linux – und das, ohne, dass es jemand mitbekommt geschweige denn sich darüber wundert. Dort setzen wir eine Lösung ein, die speziell auf Schulen zugeschnitten ist und vollständig frei verfügbar ist. Dieses angepasste Linux nennt sich „linuxmuster.net“ und bietet neben einer sehr guten Benutzer- bzw. Schulklassenverwaltung auch die Möglichkeit, sämtliche angeschlossenen Rechner mit Hilfe eines Tools (LINBO) über das Netzwerk zu verwalten und im Falle eines Defektes einer sogenannten Selbstheilung zu unterziehen. Der Administrationsaufwand ist durch diese Technik deutlich reduziert und bietet uns die Möglichkeit, schnell und flexibel auf Ausfälle zu reagieren. Zudem steht das System jedem völlig frei zur Verfügung und wird dank einer sehr starken Community stetig weiter entwickelt. Erst gestern wurden Zahlen veröffentlicht: Im Moment werden ca. 40.000 User mit linuxmuster.net verwaltet!
Vor einigen Monaten war dann die Zeit reif, auch auf sämtlichen Schülerrechnern in unseren Computerräumen den Umstieg auf Linux anzugehen. Natürlich verläuft eine solche Umstellung von Windows auf Linux nicht sofort völlig reibungslos. Nach einigen Korrekturen läuft das System nun aber stabil und schnell. Die völlige Abkehr von Microsoft bzw. Windows bietet uns viele Vorteile, die unter den folgenden Links zusammengestellt wurden.
Der Begründer der Freien Software Bewegung heißt Richard Stallman. Er hat einen interessanten Artikel zu diesem Thema verfasst:
Zudem tauchen auch in der Tagespresse immer wieder Artikel auf, die auf dieses Thema eingehen:
Die Entwicklungsgeschichte von Linux wurde bereits im Jahr 2001 verfilmt. Zwar hat sich seitdem sehr viel getan, doch wer einen Einblick in die ersten Jahre von Linux erhalten möchte, sollte diese Dokumentation nicht verpasst haben:
Aus dem Jahr 2009 stammt diese Dokumentation, die ebenfalls die Geschichte und die einzigartige Entwicklung aufrollt. Zudem wird ein Blick auf relativ aktuelle Entwicklungen geworfen:
Der Verzicht auf unfreie Software bringt es mit sich, dass wir auch kein Microsoft Office mehr benutzen. Stattdessen setzen wir die Office Version namens Libre Office ein, die ebenfalls frei und kostenlos jedem zur Verfügung steht.
Aus all den genannten Gründen haben wir uns dazu entschlossen, auf dem Großteil aller Rechner in der Schule nicht länger Windows einzusetzen, sondern den Wechsel auf Linux zu wagen und letztlich erfolgreich umzusetzen. Wir setzen nun Ubuntu-Linux auf den meisten Rechnern ein. Nach mehreren Monaten läßt sich als Zwischenbilanz bereits feststellen: Das System ist stabiler, schneller und wesentlich flexibler geworden. Zudem fiel die Umstellung den Schülern nicht sonderlich schwer.