Terminkalender

Der Terminkalender für das zweite Halbjahr steht jetzt unter „Termine“  zur Verfügung (PDF-Datei).

Nachwuchs „in spe“ für das Leoninum

Rückschau auf den Tag der offenen Tür 2012.

Am 15. Januar 2012 fand der „Tag der offenen Tür 2012“ am Leoninum statt. Viele „Nachwuchsforscher“ waren mit ihren Eltern auf „Expedition“ im Leoninum, um die Schule anzuschauen, die sie vielleicht ab dem kommenden Schuljahr besuchen wollen.

Viele Schüler der aktuellen Jahrgänge, Eltern, Hausmeister, Kollegium und Schulleitung hatten sich dort ins Zeug gelegt, um mit einem vielfältigen Programm das Leoninum zu präsentieren.

Anhand der Fotos können Sie sich davon einen Eindruck verschaffen.

(Ulrich Tönnies)

Aktion vor noch leeren Rängen

Probe zum Tag der offenen Tür 2012
Probe zum Tag der offenen Tür 2012
Am 11. Januar 2012 sind einige Schülerinnen und Schüler nach dem regulären Unterricht noch „dageblieben“. Jetzt stehen sie auf der Bühne der leeren Aula. Was kann da los sein?

Probe zum Tag der offenen Tür 2012
Probe zum Tag der offenen Tür 2012
Die Gruppe übt unter Anleitung von Frau Stege für den kommenden Sonntag. Da ist am Leoninum der diesjährige „Tag der offenen Tür“. Und da möchten die Schüler die interessierten Jungen und Mädchen, die im kommenden Schuljahr das Leoninum besuchen wollen, mit einer kurzen Vorführung unterhalten. Was genau das sein wird, soll jetzt nicht verraten werden.

Außer der Gruppe auf den hier zu sehenden Fotos gibt’s noch einen weiteren kurzen von Schülern gestalteten Programmpunkt. Der Autor weiß auch nichts genaueres dazu, von griechischen Buchstaben und Diogenes war zu hören. Man kann sich am Sonntag ja mal überraschen lassen. Also: keine Scheu, am Sonntag mal mit den Eltern am Leoninum reinschauen.

Probe zum Tag der offenen Tür 2012
Probe zum Tag der offenen Tür 2012
Die Schulleitung wird sich natürlich auch vorstellen und Infos zum Schulleben am Leoninum geben. Es wurde schon versprochen, das so kurz wie möglich zu tun, damit man keine „langen Reden“ aussitzen muss. Danach werden „geführte Besichtigungstouren“ durch die Schule angeboten, man kann sich aber auch ohne Führung frei bewegen. In vielen Räumen der Schule sind Lehrer und Schüler anzutreffen, die Einblicke in den Unterrichtsstoff der verschiedenen Fächer geben und bei Fragen sicher gern Auskunft geben. Und natürlich gibt’s auch Kaffee/Kuchen.

Der „Tag der offenen Tür 2012“ beginnt um 14 Uhr und endet um 17 Uhr, danach ist in der Klosterkirche Gelegenheit zur Teilnahme an einer Eucharistiefeier.

Herzlich Willkommen am Sonntag am Leoninum in Handrup!

(Ulrich Tönnies)

Klangvolle Einstimmung auf das Weihnachtsfest

Jazz before Christmas 2011
Jazz before Christmas 2011
Einen festen Platz im Terminkalender vieler Musikfreunde hat mittlerweile das Handruper Adventskonzert unter dem Motto „Jazz before Christmas“. Zum mittlerweile neunten Mal in Folge gastierten am 21. Dezember 2011 der Pianist Markus Burger und der Saxophonist Jan von Klewitz in der Klosterkirche und begeisterten einmal mehr die zahlreich erschienenen Konzertbesucher mit ihren Interpretationen traditioneller Kirchen- und Weihnachtslieder sowie eigenen Kompositionen.

Jazz before Christmas 2011
Jazz before Christmas 2011 - Jan von Klewitz (Saxophon) und Markus Burger (Piano)
Die ohnehin schon – allein durch das warme Licht etlicher Kerzen geschaffene – besondere Atmosphäre in der Kirche wurde durch den musikalischen Vortrag der beiden Künstler nochmals verstärkt. In der ihnen eigenen Weise interpretierten sie die mit ungeheurer Virtuosität und Spielfreude dargebotenen Werke. Markus Burger ließ seine Finger rasend schnell über die Tastatur gleiten, während Jan von Klewitz seinem Instrument auch höchste Töne glasklar entlockte. Das Spiel der beiden war mal heiter und nahezu beschwingt, zuweilen aufbrausend und den gesamten Raum des Gotteshauses füllend, dann wieder ganz leise und fast schon zerbrechlich anmutend. Bekannte Melodien wie „Leise rieselt der Schnee“, „Es kommt ein Schiff geladen“ oder „Kommet ihr Hirten“ lösten sich in originellen Improvisationen auf, um ganz überraschend erneut zu erklingen oder sich erst ganz allmählich wieder aus dem Klangteppich herauszukristallisieren.

Die Erwartungen des Publikums wurden aber auch an anderer Stelle nicht enttäuscht, handelt es sich bei „Jazz before Christmas“ doch um mehr als ein reines Konzert. Zwischen den Stücken der beiden Profimusiker kamen auch in diesem Jahr Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgangsstufen zum Zuge, indem sie manchmal heitere, gelegentlich melancholische, aber immer tiefsinnige und nachdenklich stimmende Texte vortrugen. Für die deren Auswahl zeichnete im Wesentlichen Christa Prior verantwortlich, Religionslehrerin am Gymnasium Leoninum und Initiatorin sowie Hauptorganisatorin der Musikabende. In diesem Jahr gab es sogar den einen oder anderen von Frau Prior selbst verfassten Text zu hören.

Jazz before Christmas 2011
Jazz before Christmas 2011 - Magdalena Wintering und Lena Beelmann
Einen fulminanten Auftritt legte Magdalena Wintering hin. Begleitet von ihrer Mitschülerin Lena Beelmann am Klavier trug die Elftklässlerin Joni Mitchells Klassiker „The River“ in einer derart beeindruckenden Weise vor, dass der in Los Angeles an zwei Colleges Musik lehrende Markus Burger spontan das Mikrofon ergriff und Auftritt der beiden in höchsten Töne lobte. In dieses Lob eingeschlossen gehört auch Kristine Wetzlar als weitere Sängerin. Als Trio hatten die drei Schülerinnen mit einer zu Herzen gehenden Interpretation des einst von Bette Midler gesungenen „The Rose“ das Publikum zu lang anhaltendem Applaus hingerissen. Den gab es schließlich auch für Burger und von Klewitz, nachdem der letzte Ton von „Lobe den Herren“ verklungen war.

(Hermann-Josef Rave)

[Zur Ansicht der Fotos „in Gross“ bitte einfach draufklicken.]

Rückschau Adventssingen 2011

Musikalische Landmarken auf dem Weg nach Bethlehem
Adventssingen des Gymnasiums Leoninum mit viel Beifall bedacht

Auf dem Weg nach Bethlehem – Unter diesem Motto stand das Adventssingen, zu dem das Gymnasium Leoninum eingeladen hatte. Die zahlreichen Besucher, die sich aus diesem Anlass ihrerseits auf den Weg in die bis auf den letzten Platz gefüllten Klosterkirche gemacht hatten – es mussten sogar noch weitere Sitzgelegenheiten herangeschafft werden -, begaben sich damit auf eine Reise mit einer Vielzahl von musikalischen Landmarken.

Bereits der Auftakt machte deutlich, was dieses Adventssingen eben auch ausmacht, nämlich die Einbeziehung der Besucher in den Gesang. „Wachet auf, ruft uns die Stimme“, erscholl es durch das Kirchenschiff. Und als nach rund 80 Minuten die letzten Takte des wiederum gemeinsam gesungenen „O du fröhliche“ verklungen waren, spürte man regelrecht die in dem Lied besungene Freude, die nicht zuletzt auch in dem lang anhaltendem Applaus ihren Ausdruck fand. Musikalische Glanzlichter entzündete einmal mehr die Handruper Männerschola, die nun unter dem Namen „AufTakt“ vor ihr Publikum tritt. Mit Begeisterung lauschte das Publikum den Interpretationen der sechsköpfigen Gruppe, der neben Benno Hüer, in dessen Händen auch die musikalische Gesamtleitung lag, Schulleiter Franz-Josef Hanneken, Pater Rektor Olav Hamelijnck, Johannes Leifeld, Manfred Heuer und Antonius Kuiter angehören. Zum Repertoire der Sänger gehörten neben traditionellen Weihnachtslieder wie „Es kommt ein Schiff geladen“ aus dem 15. Jahrhundert auch der noch recht junge „Little Drummer Boy“. Eine nicht minder beeindruckende Darbietung lieferte auch in diesem Jahr der eigens für das Adventssingen gebildete Projektchor. Die aus rund 50 Sängerinnen und Sängern bestehende Gemeinschaft aus Lehrern, Eltern und Schülern intonierte neben modernen Stücken unter anderem auch Klassiker wie Georg Friedrich Händels „Tochter Zion“ und „Ich steh an deiner Krippe hier“ von Johann Sebastian Bach. Die Mitglieder der Fachgruppe Musik des Gymnasiums Leoninum, bestehend aus Benno Hüer, Luise Grottke, Uta Janßen, Annett Stege und Dr. Claudius Reinke, bereicherten das Programm zusätzlich, indem sie in wechselnder Besetzung nicht nur einige Instrumentalstücke zum Besten gaben, z.B. Pifa aus Händels Messias, sondern gemeinsam auch Thomas Ravenscrofts Weihnachtslied „Remember O Thou Man“ vortrugen. Hanna Coppenrath und Anja Kähler wussten mit ihren Violinvorträgen zu begeistern. Poppigere Töne schlugen Celina Hendriks, Michelle Thole, Juliane Mäule, Annika Hopster, Johanna Stamm und Jana Niehaus an, die unter anderem „Last Christmas“ besangen. Eine weitere Version der kaum mehr zählbaren Vertonungen des Weihnachtsklassikers „Santa Claus is Coming to Town“ trugen Johannes Hanneken (Klavier), Marius Hüer (Percussion) und Marian Wienhoff (Gitarre) mit ihrer hörenswerten Interpretation bei. Nicht vergessen werden darf schließlich Dieter Vinke, der mit seinen zwischen den einzelnen Musikbeiträgen platzierten Lesevorträgen das Publikum in seinen Bann zog, gelang es ihm doch, immer den richtigen Ton zu treffen, angefangen bei biblischen Texten aus dem Buch Jesaja bis hin zu Theodor Storms „Weihnachtslied“.

Hermann-J. Rave

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