Fördergeld für Handruper Klimaschutz

Gut sieht sie aus, unsere Handruper Sporthalle! Und besonders schön ist, dass die Sporthalle jetzt auch zum Klimaschutz beiträgt! Denn in den vergangenen Herbstferien wurde die Beleuchtung in der großen Sporthalle erneuert. Auf der gesamten Fläche von fast 1800 m² (inkl. aller Nebenräume) erstrahlen nun 175 LED-Leuchten. Der Stromverbrauch für die Beleuchtung wurde damit um rund 55% reduziert, über die voraussichtliche Lebensdauer der Leuchten (20 Jahre) werden ca. 580 t klimaschädliches CO2 eingespart – seit der Umrüstung bis heute schon ca. 14 t CO2!

Für die Finanzierung dieser Umstellung wurde ein Antrag beim Projektträger Jülich gestellt. Der bewilligte Zuschuss von fast 22.000 € hat uns das ganze Vorhaben erst ermöglicht.

Wiedereinstieg der Jahrgänge 7 und 8 in den Präsenzunterricht

Am Mittwoch nach den Pfingstferien steigen die Jahrgänge 7 und 8 in den Präsenzunterricht ein – und zwar mit den Schülerinnen und Schülern der Woche B (vgl. den detaillierten Fahrplan auf der Homepage, siehe unten).

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

Damit auch bei zunehmender Schülerzahl die Corona-Regeln nicht zu anstrengend zu befolgen sind, werden wir ab Mittwoch mit versetzten Pausen arbeiten. Für die Jahrgänge 9 bis 12, die schon im Präsenzunterricht sind, ändert sich nichts. Für alle jetzt neu hinzukommenden Jahrgänge gibt es ein neues Zeit-Raster; der Stundenplan bleibt aber im Wesentlichen erhalten. Das Schema verdeutlicht das:

Wenn man mitbedenkt, dass in den 5-Minuten-Pausen fast alle in den Räumen bleiben oder zu einem der Fachräume gewechselt wird, kann man erkennen, wie die Begegnung größerer Schülergruppen minimiert wird. Zugleich ermöglicht dieses Raster immer noch den Wechsel der Lehrerinnen und Lehrer zwischen den Gruppen.

Anfangs- und End-Zeiten des Unterrichtsvormittags sind nicht betroffen; die Busse fahren zu den gewohnten Zeiten.

Wir empfehlen sehr, zum Wiedereinstieg die Corona-Regeln (siehe unten) auf der Homepage (noch einmal) zur Kenntnis zu nehmen. Dann dürfen wir zuversichtlich sein, dass weiterhin größtmögliche Sicherheit herrscht und zugleich die Regeln als nicht zu sehr einengend empfunden werden.

Jetzt wünsche ich Ihnen und Euch schöne Pfingstferien und ein gesegnetes Pfingstfest!

Ihr

Franz-Josef Hanneken

Das Handruper Kalenderblatt: 28. Mai

Das heutige Kalenderblatt ist all denen gewidmet, die sich in der Handruper Schulpastoral engagieren und engagiert haben. Dass es am Gymnasium Leoninum einen Schulseelsorger bzw. ein Schulseelsorge-Team gibt, ist sicherlich eine Besonderheit und ein wichtiger Pluspunkt unserer Schule.

Der erste Schulseelsorger, an den ich mich noch gut erinnern kann, war P. Klaus Ziemes, ein rheinischer Charakter, der unheimlich beliebt und immer für „seine“ Schüler da war. Sein viel zu früher Tod durch eine schwere Krankheit setzte die ganze Schule unter Schock. Nach einer kurzen Vakanz wurde P. Olav Hamelijnck unser neuer Schulseelsorger. Er hat die Schulpastoral über seine Zeit hinaus bis heute geprägt und entwickelt. Danach kam die Zeit der Brasilianer, P. Jacinto und P. Valdir waren die ersten; auf sie folgte P. Levi, der mittlerweile Generalrat der Herz-Jesu-Priester ist. Er war bei der Schulgemeinschaft derartig beliebt, dass er bei seiner Verabschiedung vom Rektor des Klosters P. Olav und vom Schulleiter Herrn Hanneken in einer Sänfte durch ein Schülerspalier rund um Schule und Kloster gezogen wurde.

Dann kamen P. Demetrius, P. Ricardo und jetzt noch P. Julio, die den Handruper Blick auf die Welt weiteten. Zudem wurden jetzt Teams gebildet, die auch Frauen eingebunden haben: Frau Prior und jetzt Schwester Hanna, Frau Alves und Frau Heck. Aktuell gehört auch P. Volker Kreutzmann zur Schulpastoral, die einen eigenen Raum im Schulgebäude hat.

Und was hat das Ganze mit dem 28. Mai zu tun? Heute, am 28. Mai, feiern P. Olav (Oberhausen), P. Stefan Tertünte (Rom) und P. Gerd Hemken (Neustadt) (auch P. Stefan und P. Gerd haben übrigens eine Handruper Vergangenheit) ihr 25-jähriges Priesterjubiläum! Herzliche Glück- und Segenswünsche!

Und wer noch ein Foto von P. Olav sehen möchte, braucht nur in der Aula auf das Abschlussfoto von unserer Griechenland-Fahrt zu schauen – da sitzt er in der ersten Reihe!

Fronleichnam

Um den Ausfall an Präsenzunterricht in Corona-Zeiten möglichst gering zu halten, weichen wir in diesem Jahr von der Handruper Gepflogenheit ab, den Fronleichnamstag als schulfreien Feiertag zu begehen. Am Donnerstag, dem 11. Juni, findet also Unterricht am Leoninum statt – als Präsenzunterricht bzw. Homeschooling für die jeweils eingeteilten Schülerinnen und Schüler.

Notfallbetreuung

Sehr geehrte Eltern,

wie ich Ihnen ja bereits in den Elternmails und auf der Homepage mitgeteilt habe, gibt es auch am Leoninum die Möglichkeit der Notfallbetreuung. Nunmehr sind die ersten Kinder in der Betreuung; das nehme ich zum Anlass, noch einmal auf das Angebot hinzuweisen und auf das Verfahren, das wir so einfach wie möglich halten möchten.

Das Land hält uns an, diese Betreuung wirklich als „Not“-Maßnahme zu verstehen, was für uns nicht bedeutet, dass diese Betreuungszeit in der Schule möglichst unattraktiv gestaltet werden soll. Dennoch haben wir gemeinsam Regeln zu beachten. Daher bitten wir grundsätzlich um eine vorherige Anmeldung, am besten telefonisch, in der Betreuungsgründe und -zeiten besprochen werden.

Die Busfahrzeiten bilden in der Regel den Rahmen für die Aufenthaltsdauer der betreuten Kinder am Leoninum. Aber auch individuelle Lösungen sind denkbar. Wichtig ist, dass wir zu jeder Zeit wissen, welche Kinder betroffen sind.

Wenden Sie sich zur Anmeldung oder bei Fragen bitte an das Sekretariat: 05904 930028. Auch ein Rückruf unsererseits ist möglich, dann erbitten wir eine Mail: sekretariat@gymnasium-leoninum-handrup.de.

Herzlich aus Handrup,

Ihr

Franz-Josef Hanneken

Schöne Grüße der 6a

Die Klasse 6a und einige ihrer Lehrerinnen und Lehrer grüßen recht herzlich aus dem Homeoffice!

Das Handruper Kalenderblatt: 22. Mai

Heute feiert unsere Schule ihren 97. Geburtstag!

Denn „am Pfingstdienstag, dem 22. Mai 1923, nahmen die ersten 23 Schüler an der „Humanistischen Studienanstalt des Missionshauses Handrup“, so der damalige Name, den Unterricht auf.“ (Dieses Zitat sowie weitere Angaben in diesem Kalenderblatt stammen aus dem Heft „Eine Schule auf dem Weg 1923 – 2000“, verfasst von Frau Kowalkowski-Renner und Frau Siemer, Handrup 2000, S. 8f.)

Da es in den katholischen, kinderreichen Gegenden Emsland und Oldenburger Münsterland zu Anfang der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts viele junge Männer zu geben schien, die für den geistlichen Beruf fähig und geeignet waren, aber weil in diesen Gegenden nur wenige Gymnasien existierten, wollte die neue Schule in Handrup hier Starthilfe geben.

„In dieser Situation wurde Br. Bonifatius Berger tätig, indem er über das Land reiste und versuchte, für die geistliche Laufbahn geeignete Jungen anzuwerben. Nach Absprache mit den ortsansässigen Lehrern besuchte Br. Bonifatius die Eltern der in Frage kommenden Kinder und bemühte sich sie zu überzeugen, dass für ihre Söhne der Priesterberuf und der Besuch der Handruper Schule die richtige Entscheidung sei, auch wenn sie dafür in das der Schule angegliederte Internat wechseln müssten.“ (a. a. O.)

Das dafür zu zahlende Pensionsgeld wurde übrigens in Naturalien entrichtet, z. B. monatlich 10 Pfund Butter oder ein 200-pfündiges Schwein im November.

Die Schülerzahlen stiegen in den nächsten Jahren schnell an; dabei gab es neben den internen Schülern immer auch einige externe Schüler aus der näheren Umgebung.

(Das Foto zeigt den ersten Bauabschnitt des Klosters von 1923. Leider gibt es vom Schulbeginn bzw. den ersten Schülern keine Fotos. Das zweite Foto zeigt Bruder Bonifatius, genannt „de lütke Poater“.)

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