Jazz before Christmas XIII

MARKUS BURGER (PIANO)
&    JAN VON KLEWITZ (SAXOPHON)

Konzert in der

Klosterkirche Handrup

Am Montag,

dem 14. 12. 2015

Beginn: 18.30 Uhr

 Jazz before Christmas
 jazz2 Ein stimmungsvoller Abend

mit Jazz-Improvisationen,

Texten,

gelesen von Schülerinnen

und Schülern,

Adventsmarkt vor dem Kloster

Eintritt: Schüler: 8 EUR / Erwachsene: 11 EUR

Kartenverkauf: Schulbüro

und an der Abendkasse

 Gymnasium Leoninum

(05904-930035)

Das traditionelle Adventskonzert „JAZZ BEFORE CHRISTMAS XIII“ mit Jazz-Improvisationen von Markus Burger und Jan von Klewitz und Texten, die zum Nachdenken anregen, findet am Montag, dem 14. Dezember 2015, ab 18:30 Uhr in der Klosterkirche in Handrup statt.

Erstmals erwartet Sie in diesem Jahr in der Pause ein eigener kleiner Adventsmarkt vor der stimmungsvollen Kulisse der Klosterkirche. Sie haben die Gelegenheit, bei Glühwein und Crèpes die vorweihnachtliche Atmosphäre zu genießen und Selbstgebackenes und Selbstgebasteltes von den Schülerinnen und Schülern zu erwerben. Mit dem Erlös des Adventsmarktes unterstützen wir die regionalen Projekte zur Flüchtlingshilfe.

Sehr herzlich laden wir zu diesem Abend ein.

Unternehmeralltag statt Schulunterricht – 7. Wirtschaftsplanspiel MIG für Schüler des Leoninums

Handrup (eb) – Vor wenigen Tagen war es wieder soweit: Für 23 Schüler der Jahrgänge 10–12 des Leoninum Handrup fiel eine Woche lang der Unterricht aus. Stattdessen standen Unternehmeralltag und komplexe Wechselwirkungen zwischen Einzelunternehmen und Gesamtwirtschaft auf dem Programm, denn der Industrielle Arbeitgeberverband Osnabrück–Emsland–Grafschaft Bentheim hatte für die Gymnasiasten bereits zum 7. Mal das fünftägige Wirtschaftsplanspiel „Management Information Game“ (MIG) organisiert.

Aus den Schülern wurden im Rahmen der Planspielsimulation vorübergehend Vorstandsmitglieder von drei fiktiven konkurrierenden Aktiengesellschaften, die sie durch die Höhen und Tiefen der Marktwirtschaft zu führen hatten.

Als Gastgeber der Planspielwoche engagierte sich zum 2. Mal die Volksbank Süd-Emsland. Weitere Mitwirkende, die dazu beigetragen haben, dass Wirtschaft hautnah erlebbar gemacht wurde, waren das Unternehmen August Storm, die Unternehmensberatung Peter Böcker, das Unternehmen Eichholz Silo- und Anlagenbau , das Unternehmen Josef Jasper, die Maschinenfabrik Bernard Krone und die Samtgemeinde Spelle. Auch die Agentur für Arbeit unterstützt das Projekt.

Zum zehnstündigen Unternehmensalltag gehörten Entscheidungen über Fertigung, Einkauf und Personal ebenso wie Preiskalkulation und Bilanzierung. Richtig spannend wurde es für die Vorstände aber am Donnerstagabend: Vor geladenen Gästen aus Wirtschaft und Schule galt es, die jeweiligen Brillen, für deren Produktion sich die gesamte Gruppe entschieden hatte, inklusive eines stimmigen Marketingkonzept bestmöglich zu präsentieren.

Das Rennen im Rahmen des Votums machte in der Filiale Spelle die Kiek AG, die die Gäste u. a. mit Anti-Beschlagformel, Lotus-Effekt, installierter Kamera und per Smartphone steuerbaren Farbwechseln der Gestelle von ihren Brillen überzeugte. Sie erhielt vor der Durchblick AG und der New Vision AG die meisten Stimmen.

Zum Abschluss hatten die Gäste dann wiederum Gelegenheit, den Jungunternehmern über die Schulter zu schauen, als diese einen kurzen Einblick gaben, welche Entscheidungen im Rahmen einer Spielrunde in diesem computergestützten Planspiel zu treffen sind.

Nachdem die Schüler am Ende der Woche auch noch die Hauptversammlungen überstanden haben, ist nun wieder der Schulalltag eingekehrt. Doch schon jetzt hat die Schule signalisiert, auch im nächsten Jahr bis zu 24 Zehnt- bis Zwölftklässlern gerne die Möglichkeit zu geben, auf diese spielerische Art und Weise Volks- und Betriebswirtschaft näher kennenzulernen. (Jana Billigmann, Industrieller Arbeitgeberverband Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim)

Rorate caeli – Feierlicher Gottesdienst am Freitag, dem 04.12.2015, 6°° Uhr

22 Rorate 2015

Erläuterung:

Rorate caeli – „Tauet, Himmel“

Der Introitus des Vierten Adventssonntags beginnt mit dem Ruf RORATE CAELI DE SUPER (Tauet, Himmel, von oben), einem sehnsuchtsvollen Ruf nach dem Erlöser. Daher auch die Namensgebung für die „Rorate“-Messen im Advent, der als kleine Fastenzeit Hinführung und Erwartung der Wiederkunft des Messias ist. Das Introitus ist ein Text von besonderer geistlich-liturgischer Tiefe, der in zahlreichen Kirchenliedern aufgegriffen und variiert wurde. Der Vierte Adventssonntag hatte ursprünglich keine eigene Liturgie, da der Gottesdienst des vorangehenden Quatembertages sich mit der Erteilung der heiligen Weihen durch die ganze Nacht hinzog und erst mit der Frühe des Sonntags zu Ende ging. Später schob man die Quatemberfeier auf den Morgen des Samstags und stellte dann, meist aus Texten der Quatembertage, eine eigene Messe für diesen Sonntag zusammen, wie es im Schott heißt. „Die Praxis der Quatemberwoche nach dem Dritten Adventssonntag ist bereits durch Papst Leo dem Großen (um 400-461) bezeugt, hat also eine beeindruckend lange Tradition. Im Zuge der Liturgiereform beschloss die Deutsche Bischofskonferenz 1972, den sog. Winterquatember in die erste Adventswoche zu legen. Die Texte des Vierten Adventssonntags sind voll spannungsgeladener Naherwartung. In den Introitusversen ist diese spürbar durch die Verben „tauet von oben“, „regnet“, „öffne“, „sprosse“, „künden“, „rühmt“:

Rorate caeli desuper,

et nubes pluant justum :

aperiatur terra, et germinet Salvatorem

Caeli enarrant gloriam Dei :

et opera manuum ejus annuntiat firmamentum.

(Isaia 45,8)

Tauet, Himmel, von oben!

Ihr Wolken, regnet den Gerechten!

Es öffne sich die Erde und sprosse den Heiland hervor!

Vers: (Psalm 18,2)

Die Himmel künden Gottes Herrlichkeit,

und Seiner Hände Werke rühmt das Himmelszelt.

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12. Bundesweiter Vorlesetag 2015 am Leoninum in Handrup

Am Freitag, dem 20. November 2015, fand bundesweit der 12. Vorlesetag statt – so auch wieder am Gymnasium Leoninum. Während in den vergangenen Jahren in Kindergärten, Altenheimen oder in den Klassen vorgelesen wurde, wählte das Bibliotheksteam in diesem Jahr die Klosterkirche als Vorleseort aus – ein würdevoller Ort als Rahmen für die diesjährige Lesung. Das Thema „Krieg – Angst – Flucht“ wurde bewusst gewählt, um die Schülerinnen und Schüler für das Leben von Flüchtlingen in Deutschland zu sensibilisieren. Als Vorleser waren drei prominente Personen aus der Region eingeladen worden, die sich tagtäglich mit dieser Problematik auseinandersetzen: Herr Hömme aus Berge, Herr Mey aus Freren und Herr Lühn aus der Samtgemeinde Lengerich. Mit großem Engagement lasen sie den Schülern vor und erzählten viele Einzelheiten aus ihrer Arbeit, sodass alle sich intensiv mit diesem Thema befassten und sich zwischen den Vorlesern und Zuhörern eine angeregte Diskussion ergab.

Vorgelesen wurde die Erzählung „Die Insel – Eine tägliche Geschichte“ von Armin Greder. Es ist deswegen eine tägliche Geschichte, weil sie jeden Tag abertausend Mal passiert. Der Mensch in diesem Buch hat keinen Namen. Er heißt nicht Flüchtling, nicht Asylbewerber, nicht Vertriebener, nicht Heimatloser, er heißt einfach nur Mensch…

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In schlichten Sätzen und großartigen Bildern zeigt der Autor das Schicksal von vielen Millionen Menschen, die wie dieser Mann auf einer „Insel“ stranden. Der Mann, er war nackt. Er war nicht wie sie. Die Inselbewohner geraten in Streit darüber, wie man ihn behandeln soll. Sollen sie ihn verpflegen ? Sollen sie ihm Wohnraum geben? Sollen sie ihn beschäftigen oder ausbeuten? Angst macht sich breit. Eine völlig unbegründete Angst, die der Gestrandete verbreitet. Es ist die Angst, die in den Menschen steckt und mit der sie ihn belasten. Diese Angst wird schließlich so übermächtig, dass sie ihn zurückschicken und eine Mauer bauen, damit nie wieder jemand auf die Idee kommt, bei ihnen leben zu wollen.

Als Vorleser waren drei prominente Personen aus der Region eingeladen worden, die sich tagtäglich mit dieser Problematik auseinandersetzen, zumindest in Teilen ihrer Arbeit, so wie der Polizeikommissar Burkhard Hömme aus Berge, der für das Asyl-Aufnahmelager in Bramsche-Hesepe zuständig ist. Er las den Jahrgängen 7 und 8 vor, eindringlich und ergreifend, so dass man eine Stecknadel hätte fallen hören können. Die anschließende Diskussion überzeugte vor allem dadurch, dass er dazu ermutigte, immer wieder die einzelne Person zu sehen, den einzelnen Menschen, der unsere Hilfe braucht. Zusammen mit den vielen ehrenamtlichen Helfern können wir das schaffen – so seine Worte.

Philipp Mey aus Freren las den Jahrgängen 9 und 10 vor. Er ist der Koordinator für die Aufnahme und Unterbringung der Flüchtlinge in der Samtgemeinde Freren. Das hat er natürlich nicht gelernt und so ist jeder Tag eine neue Herausforderung für ihn. Er erzählte von den Schicksalen und dem Leid, das viele erfahren haben, und forderte dazu auf, solidarisch zu sein. Neben den vielen Sachspenden seien es gerade auch kleine Gespräche und freundliche Gesten, die den neu ankommenden Menschen das Gefühl geben, angenommen zu sein.

Den Jahrgängen 5 und 6 las Herr Matthias Lühn vor. Er ist der Bürgermeister der Samtgemeinde Lengerich und verantwortlich für die Aufnahme und Unterbringung der Flüchtlinge dort. Er berichtete aus seinem Alltag und davon, wie sich das Leben mit den neuen Aufgaben verändert. Jeden Tag auf der Suche nach Wohnraum und adäquaten Hilfen, sei es vom Dolmetscher bis hin zum Arztbesuch. Alles muss irgendwie betreut werden. Vehement setzt er sich für die Menschen ein und betonte: „Flüchtlinge haben keine Vorteile, ganz im Gegenteil, sie sind aus ihren Ländern vor Krieg, Verfolgung und Terrorismus geflohen. Wir sollten ihnen mit Verständnis und Respekt begegnen“, so sein eindringlicher Wunsch.

Und so schließt sich der Kreis. Während die Menschen in Armin Greders Buch „Die Insel“ den Mann zurück aufs offene Meer schieben, sind in Deutschland Tausende tagtäglich dabei, den Flüchtlingen zu helfen. Es sind nicht nur Hauptamtliche, es sind die abertausend freiwilligen und ehrenamtlichen Helfer, die zeigen, dass uns das Schicksal dieser Menschen berührt. Geben wir nicht auf, haben wir keine Angst. Gemeinsam und gestärkt durch unseren Glauben und Jesu Wort „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“ können wir es schaffen.

(Maria Lemmermöhle – Magdalena Wöste)

Saure Wochen! Frohe Feste!

…sprach schon der alte Dichterfürst. 2015-11-20 Oberstufenball - 071

Und da man am Leoninum die erworbene Theorie auch in die Praxis umsetzt, feierte die Oberstufe am 20. November ihren traditionellen Oberstufenball – mitten in den sauren Wochen voller Klausuren. Aber wenn schon Johann Wolfgang auch für frohe Feste durchaus Sinn hatte, warum sollten die Schülerinnen und Schüler dann nicht auch ein solches feiern.

2015-11-20 Oberstufenball - 121Die paar Fotos vom Abend mögen das illustrieren. Und die Schüler kennen nicht nur alte Protagonisten. Auch moderne sind ihnen geläufig. Sobald Achim’s „Ruderlied“ erklingt, hängen sich alle voll rein.

Nun sollten die Akkus wieder voll und für die paar Wochen bis zum Fest genug Energie getankt sein, dass alle noch anstehenden Klausuren auch noch geschafft werden.2015-11-20 Oberstufenball - 109

(Ulrich Tönnies)

Einladung zum Projektchor Adventssingen

Zur ersten Probe am Dienstag, dem 24. November 2015, treffen wir uns um 19:00 Uhr im Musikraum. Die Termine der weiteren Proben können dann näher abgestimmt werden (so dürfen sich auch jene angesprochen fühlen, die dienstags nicht können). Die Proben werden etwa 90 Minuten dauern.Adventskranz Adventssingen

Der Projektchor findet sich nur für diesen Anlass zusammen und bringt für die Sängerinnen und Sänger keine weiteren Verpflichtungen mit sich. Die Zeit des Projektchores endet mit dem Aufführungstermin am vierten Adventssonntag, dem 20. Dezember, um 17:00 Uhr in der Klosterkirche.

Musikalische Vorbildung ist nicht notwendig. Freude am Singen reich völlig aus – und stellt sich erfahrungsgemäß bei den Proben rasch ein. Wir würden uns freuen, wenn wieder so viele Eltern, Schüler und Kollegen dieses Angebot annehmen würden.

Benno Hüer, Franz-Josef Hanneken

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