Der 5. Jahrgang besucht das Emma-Theater in Osnabrück

Einen ganz besonderen Tag erlebte heute (5. Mai) der 5. Jahrgang des Leoninums. Auf dem Programm stand ein Besuch im Emma-Theater in Osnabrück.

Gespielt wurde das Stück „Als mein Vater ein Busch wurde“. In der Beschreibung des Theaters heißt es:

„Als mein Vater ein Busch wurde erzählt über eine Flucht, die überall stattfinden konnte. Joke van Leeuwen, die mit dem deutschen Jugendliteraturpreis für den Roman ausgezeichnet wurde, gelingt es, die traurige Geschichte einer Flucht wie ein großes Abenteuer zu erzählen. Die grotesken Figuren und Situationen der Geschichte zeigen die Puppen- und Objekttheaterspieler*in Frank Alexander Engel und Kerstin Schmidt gemeinsam mit dem Ensemble des Jungen Theater“.

Sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die begleitenden Lehrerinnen und Lehrer waren sich hinterher einig, dass die Vorstellung sehr gelungen war, das schwierige Thema wurde den Kindern sehr altersgerecht und auch mit einigem Humor nahe gebracht.

Verbunden wurde der Theatermorgen mit einer Führung durch den Osnabrücker Dom und ein wenig Freizeit für einen kurzen Stadtbummel.

Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache

Sehr groß war die Freude im Leoninum, als eine Buchkiste mit sieben Bänden von „Johann Jakob Spreng, Allgemeines deutsches Glossarium: Historisch-etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache: Historisch-etymologisches … Wörterbuch der deutschen Sprache“ in Handrup eintraf. Gespendet hat die Bände der Abiturjahrgang 1960 um Ludwig Hartz. Es handelt sich hierbei um einen Nachdruck des Standardwerks aus dem 18. Jahrhundert, wie es in der Verlagsankündigung heißt:

„Die Erstpublikation dieses Wörterbuchs 250 Jahre nach der Entstehung ist nicht nur für die Lexikographiegeschichte ein einmaliges Zeugnis, sondern wirft auch ein neues Licht auf das Weltwissen des 18. Jahrhunderts. Die hunderttausend Artikel basieren auf zeitgenössischen und historischen Quellen, insbesondere aus den Bereichen Literatur, Bibel, Religion, Rechtswesen, Handwerk, Technik und Wissenschaft. Berücksichtigt sind alle bis dahin zugänglichen literarischen Texte des Gotischen, Althochdeutschen, Mittelhochdeutschen und der benachbarten deutschen (germanischen) Sprachen (etwa Skandinavisch, Angelsächsisch, Niederländisch). Die Artikel sind narrativ verfasst: Man kann das Glossarium mit unzähligen Histörchen, Anekdoten, Rezepten, Sprichwörtern und Redensarten aus Gegenwart und Vergangenheit durchaus als ein Lesebuch bezeichnen.“

Vom Wert der Bände, die auch schon in der FAZ sehr positiv besprochen worden waren, für die Schülerinnen und Schüler ist der Fachobmann für das Fach Deutsch, Matthias Ostendorf, überzeugt: „Die Bände sind eine Bereicherung für unsere Bibliothek und insbesondere für den Deutschunterricht.“ Auf dem Bild sehen wir neben Matthias Ostendorf Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs, die die Bände auspacken durften, neben Maria Lemmermöhle und Josef Seelhorst vom Bibliotheksteam, sowie den Schulleiter Franz-Josef Hanneken, der betonte, wie dankbar die Schule ihren ehemaligen Abiturienten für diese großzügige Spende ist. „Es ist immer sehr schön, wenn sich unsere Ehemaligen noch stark mit unserer Schule verbunden fühlen“, so Hanneken.

Andreas Steinhöfel liest aus „Rico, Oskar und die Tieferschatten“

Heute Morgen (27.4.) gab es ein spannendes Experiment im Leoninum. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a und 5e haben an einer Online Videolesung mit dem bekannten Jugendbuchautor Andreas Steinhöfel, die vom Carlsen-Verlag organisiert wurde, teilgenommen.

In der sehr kurzweiligen Veranstaltung, an der über 120 Klassen aus ganz Deutschland teilgenommen haben, las Steinhöfel aus seinem Jugendbuchklassiker „Rico, Okar und die Detektive“. Zwischendurch hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, dem Autor Fragen zu stellen.

Die Klasse 5e hatte in Vorbereitung auf den Leseoskar im Juni von Andreas Steinhöfel den spannenden Krimi „Beschützer der Diebe“ gelesen, ein Roman bei dem es um eine Entführung und den Diebstahl des berühmten Tores von Milet aus dem Pergamonmuseum in Berlin geht, der von drei Jugendlichen nach aufregenden Verfolgungsjagden verhindert werden kann.

Die Schülerinnen und Schüler hatten im „Kino“ an der Lesung viel Spaß und es bietet sich sicher an, solche Veranstaltungen zu wiederholen. Solche Art von Onlinelesungen sind wohl einer der ganz wenigen positiven Punkte, die die Pandemie hervorgebracht hat.

Leoninum ist wieder bei Erasmus+ dabei

In den nächsten fünf Jahren wird das Leoninum wieder durch die Europäische Union im Rahmen des Programms Erasmus+ finanziell gefördert. Diese Gelder sollen für ein umfangreiches Austauschprogramm mit unseren Partnerschulen in den kommenden Jahren verwendet werden. Die Schulaustausche sollen, so dies trotz der Pandemie möglich ist, im nächsten Schuljahr wieder starten. Während einer Videokonferenz mit unseren Partnerschulen aus Spanien (Novelda, Madrid, Alba de Tormes), Frankreich (Tours und Saint Quentin), Belgien (Tervuren) und Polen (Sosonowiec und Swiecie) wurde dies auch bereits am Dienstag (22.2.) besprochen und alle waren sich einig, dass man sich sehr freue, wenn es endlich wieder losgeht.

Ein Höhepunkt des Austauschprogramms soll das Jugendcamp im September 2023 im Rahmen unseres 100-jährigen Schuljubiläums werden, zu dem wir alle unsere ausländischen Partner (auch aus den USA und Kanada) eingeladen haben, eine Woche auf dem Schulgelände zu zelten und gemeinsam mit den deutschen Austauschschüler*innen eine tolle Woche mit vielen spannenden Projekten zu erleben (25.-29.9.2023).

Leoninum aktuell: Das Leoninum sendet am Montag wieder im Radio

Am Montag (17. Januar) wird die vom Deutschkurs im Jahrgang 11 von Herrn Dr. Kock produzierte Radiosendung auf der Ems-Vechte-Welle gesendet.

Leider konnten die Schüler*innen nicht ins Studio nach Lingen fahren, wegen der Pandemie wurden alle Beiträge in der Schule aufgenommen. Ein herzlicher Dank geht an Josef Wildmann, der die Sendung geschnitten hat und an Anneke Köhle und Levin Santel, die die Moderation übernommen haben.

In den Beiträgen geht es um das Schuljubiläum 2023, um das Sozialpraktikum, die ausgefallene Fahrt nach Berlin und die ausgefallene Skifreizeit und um mehr Ausgefallenes rund um Corona. Vorgestellt wird der neue Schülerrat und einige Schüler*innen verraten, was sie Weihnachten und Silvester so gemacht haben.

Die Sendung lief am Montag zwischen 18 und 19 Uhr.

Die gesendeten Beiträge sind aber nun auch direkt hier abrufbar. Viel Spaß damit.

1.) Begrüßung

2.) 100-jähriges Schuljubiläum

3.) Corona

4.) Berlinfahrt

5.) Skifreizeit

6.) Digitalisierung

7.) Schülersprecher

8.) Sozialpraktikum

9.) Weihnachten und Silvester

10.) Ende

Das Leoninum produziert eine neue Radiosendung

Leider ist es wegen der Pandemie im Augenblick nicht möglich, das Studio der Ems-Vechte-Welle zu besuchen. Daher hat sich der Deutschkurs von Dr. Thomas Kock im 11. Jahrgang entschieden, eine neue Radiosendung hier in Handrup vor Ort zu produzieren.

Moderiert wird die Sendung von Levin Santel und von Anneke Köhle, für die Technik ist vor allem Josef Wildmann verantwortlich.

In der Sendung soll es u.a. um das 100jährige Schuljubiläum im Jahre 2023 gehen und was dazu geplant ist. Weitere Themen werden das Sozialpraktikum und auch das Betriebspraktikum sein. Vorgestellt wird der neue Schülerrat und unvermeidlich geht es natürlich auch um die Auswirkungen von Corona.

Die Sendung soll dann im Anschluss auf der Ems-Vechte-Welle ausgestrahlt werden. Wann das der Fall ist, werden wir hier noch mitteilen.

Erasmus+-Treffen in Novelda abgesagt

Aufgrund der Gefahr durch das Corona-Virus ist heute das kommende Erasmus+-Treffen, das vom 22.-27. März in unserer spanischen Partnerschule in Novelda stattfinden sollte, abgesagt worden.

Heute kam die Nachricht, dass unsere französische Partnerschule in Saint Quentin keine Reiseerlaubnis erhalten hat und auch wir in Handrup hatten bereits überlegt, ob zum jetzigen Zeitpunkt eine solche Fahrt sinnvoll ist.

Wie es nun weitergeht mit dem geplanten Film „Different but together“ muss noch diskutiert werden. Es bleibt zu hoffen, dass das Treffen im Mai in Saint Quentin wie geplant stattfinden kann.

Das Leoninum im Radio

Am letzten Freitag haben die Mitglieder des Seminarfachs „Unterschiedlich und doch gemeinsam“ ihre erste Radiosendung im Studio der Ems-Vechte-Welle produziert.

In der Sendung berichten sie über den Film, der gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aus Saint Quentin und aus Novelda gedreht werden soll. In dem Film geht es um einen Tanzwettbewerb, bei dem Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Ländern nach einigen Schwierigkeiten erkennen, dass sie nur gemeinsam gewinnen können. Die Arbeit an dem Film wird von der EU im Rahmen eines Erasmus+-Projekts gefördert. Moderiert wird das Ganze von Jana Buitmann und von Lisa Wolter. An den Reglern saßen Anton Kook, Dominik Sitner und Przemyslaw Wawrzyszko.

Die Sendung wird am Freitag, dem 10. Januar, um 18.05 Uhr auf der Ems-Vechte-Welle ausgestrahlt. Zu empfangen ist sie über UKW 99,3 oder über emsvechtewelle.de.

Hört doch einfach zu – es lohnt sich.