Neue Radiosendung des Seminarfachs „Migration in Europa“ läuft am 4. Mai

Die neue Radiosendung des Seminarfachs „Migration in Europa“ wird am 4. Mai um 18 Uhr auf der Ems-Vechte-Welle ausgestrahlt.

Im Mittelpunkt steht die Vorberichterstattung zu unserem Erasmus+-Treffen vom 23.-28. Mai in Handrup, wo Schülerinnen und Schüler aus Tours, Tervuren, Swiecie, Alba de Tormes und Handrup zusammenkommen, und u.a. die neue Ausstellung zum Thema im neuen Pädagogischen Zentrum am 26. Mai um 9.15 Uhr eröffnen.

Berichtet wird auch über unseren Besuch in Tervuren im März.

Moderiert wird die Sendung von Aylin Gözlerikaragil und Florian Makowski. An den Reglern saßen Karl Meyer und Timon Lübken.

Zu empfangen ist die Sendung über UKW 99,3 und im Internet über Emsvechtewelle.de.

Das Seminarfach „Migration in Europa“ produziert eine neue Radiosendung

Am 20. April werden die Schülerinnen und Schüler des Seminarfachs „Migration in Europa“ eine neue Radiosendung in den Räumen der Ems-Vechte-Welle produzieren. Wann die Sendung ausgestrahlt wird, wird in Kürze mitgeteilt.

Moderiert wird das Ganze von Aylin Gözlerikaragil und Florian Makowski. Die Technik liegt in den bewährten Händen von Karl Meyer und Timon Lübken. In den Beiträgen geht es vor allem um das Erasmus+-Treffen in Tervuren im März und in Handrup im Mai. Daneben ist aber natürlich auch unsere Spanienfahrt im September ein Thema.

Erasmus+-Treffen in Tervuren

15 Schülerinnen und Schülern besuchten gemeinsam mit Anna Lehnert und Thomas Kock vom 12.-16. März unsere Partnerschule in Tervuren in Belgien. Die Schule liegt nur etwa eine halbe Stunde von Brüssel und ebenfalls eine halbe Stunde von Löwen entfernt.

In Tervuren fand das 2. Erasmus+-Treffen im Rahmen des Erasmus+-Projekts „Migration in Europa“ statt. Neben den Schülerinnen und Schülern aus Belgien waren auch Schülerinnen und Schüler aus Tours, aus Swiecie und aus Alba de Tormes dabei. Bei den gemeinsamen Treffen ging es insbesondere um die Ausstellung zum Thema, die am 25. Mai während des 3. Treffens in Handrup eröffnet werden soll. Die Handruper Schülerinnen und Schüler haben sich dabei besonders mit der Geschichte und der Situation heute der sogenannten Russlanddeutschen beschäftigt.

Neben den Arbeitsgesprächen stand aber auch ein Besuch in Brüssel an und ebenso in Antwerpen, wo die Gruppe das Red Star Line Museum besichtigte, das Exponate zur Auswanderung aus Europa nach Amerika im 19. und 20. Jahrhundert zeigt.

Über die Projektarbeit können sich die Schülerinnen und Schüler regelmäßig über Etwinning austauschen, eine europäische Plattform, die auch dazu dient, dass alle Beteiligten in Kontakt bleiben können. Das nächste Treffen der fünf Schulen findet vom 23.-28. Mai in Handrup statt.

 

Seminarfach „Migration in Europa“ besucht Ausstellung zur Geschichte der Russlanddeutschen in der Alten Molkerei in Freren

Am 22. Feburar waren wir mit unserem Seminarfach „Migration in Europa“ in der Alten Molkerei in Freren. Wir haben uns dort die „Lebenswege“-Ausstellung über die Geschichte der Russlanddeutschen angesehen. Durch die Ausstellung wurden wir von Frau Heilmann gefüht, die selber im Jahre 1989 aus der Sowjetunion nach Deutschland gekommen ist. Dadurch, dass sie von ihren eigenen Erlebnissen berichtete, war es für uns sehr anschaulich und interessant. Außerdem schreiben viele von uns über das Thema „Geschichte der Russlanddeutschen“ ihre Facharbeit, sodass wir detailreiche Insiderinformationen bekamen und dafür nutzen können. Wir durften Fragen stellen, die Frau Heilmann uns gerne beantwortet hat. Es war für uns alle eine gute Erfahrung, über die Geschichte der Russlanddeutschen mehr von einer Zeitzeugin erfahren zu haben.

Vom 12.-16. März fahren 15 Schülerinnen und Schüler aus dem Seminarfach nach Tervuren bei Brüssel. Dort treffen wir uns mit Schülerinnen und Schülern aus Belgien, Spanien, Frankreich und Polen. Im Rahmen des Erasmus+-Projektes bereiten wir dort eine Ausstellung zum Thema „Migration“ vor, die Ende Mai in Handrup eröffnet werden soll.

Über diese Aktivitäten werden wir u.a. auch im Radio im April in einer eigenen Sendung auf der Ems-Vechte-Welle berichten.

(Hannah Schoo)

Das Neigungsfach „Schreibwerkstatt“ hat einen eigenen Roman verfasst

„Die mysteriösen Internate“ heißt der Roman in 11 Kapiteln, den das Neigungsfach „Schreibwerkstatt – Schreibe deine eigene Geschichte“ im Jahrgang 6 verfasst hat.

Der Roman wurde heute bereits der Klasse 5f vorgelesen, weitere Lesungen sollen folgen. In Kürze soll der Roman auch in der Bibliothek unserer Schule erhältlich sein.

Geschrieben haben den Text Liliana Deibert, Natalie Drevek Koester, Julia Gödiker, Chiara Hausfeld, Sophie Hollermann, Anna Hülefeld, Gesa Jenjahn, Aira Vortmann und als einziger Junge Louis Hübener.

Es geht in dem Roman um ein Mädchen- und ein Jungeninternat, um erste Liebe (sehr romantisch) und um Hexen und Grafen, die in der Bibliothek spuken, sich aber eigentlich nur nach Erlösung sehnen. Es lohnt sich also auf jeden Fall, sich „Die mysteriösen Internate“ einmal näher anzusehen.

Seminarfach „Migration in Europa“ produziert erste Radiosendung. Gesendet wird am 13.12. um 18 Uhr

Heute (24.11.) waren die Schülerinnen und Schüler des Seminarfachs „Migration in Europa“ im Studio der Ems-Vechte-Welle, um dort ihre erste Radiosendung „Leoninum aktuell“ zu produzieren. Im Mittelpunkt der Sendung steht die Vorstellung des neuen Erasmus+-Projekts unserer Schule.

Zu Beginn bekamen unsere „Techniker“ Fabian Eske, Timon Lübken, Karl Meyer und Nils Musekamp eine Einführung in die Ausstattung des Studios (s. Foto), sodass die Aufnahmen hinterher perfekt funktionierten.

Moderiert wird die erste Sendung von Hannah Schoo und Mattis Stickamp. Ausgestrahlt wird die Sendung am Mittwoch, dem 13.12., um 18 Uhr.

Zu empfangen ist die Sendung über UKW 99,3 und im Internet über Emsvechtewelle.de.

Erstes Erasmus+-Treffen in Tours

Vom 5.11. bis zum 11.11.2017 besuchten drei Schülerinnen (Aylin, Annika, Merle) aus dem Seminarfach „Migration in Europa“ in Begleitung von Herrn Matzki und Herrn Dr. Kock unsere Partnerschule Notre Dame La Riche in Tours, um am ersten internationalen Treffen für unser neues Erasmus+-Projekt teilzunehmen.

Zusammen mit Schülern und Lehrern unserer Partner aus Alba de Tormes, Swiecie, Tervuren und Tours haben wir am Erasmus+-Projekt „Migration in Europa“ gearbeitet. Bis zum Ende des Schuljahres möchten wir gerne zusammen eine Ausstellung zu diesem Thema vorbereiten. Hierzu haben wir weitere Treffen im März in Tervuren und im Mai in Handrup vereinbart.

In Tours wurden wir am Montagmorgen herzlich mit einem Frühstück in der neugebauten Kantine in der Schule empfangen. Neben den Arbeiten am Projekt haben wir das Schloss in Amboise und den Wohnort von Leonardo da Vinci kennenlernen können. Die Stadt Tours mit ihrer Geschichte und ihren beeindruckenden Baulichkeiten wurde uns auf einem Spaziergang in Begleitung von Frau Jeanson und Herrn Moret nahegebracht.

Natürlich durften wir darüber unsere Arbeit am Projekt nicht vergessen. Nachdem wir am Montag eher formelle Dinge rund um die Durchführung eines solchen Projekts besprochen haben, ging es danach um weitere Ideen zur Umsetzung. Um mit den anderen Schülern in Kontakt zu bleiben und mit weiteren Schülern in Kontakt zu kommen, registrierten wir uns auf der Plattform e-Twinning. Dies ermöglicht uns in einem geschützten Raum im Web Ideen auszutauschen und Konzepte und Teile für die geplante Ausstellung zu diskutieren. Wir freuen uns schon jetzt auf weitere Erfolge und das nächste Treffen in Tervuren. Wir halten euch auf dem Laufenden.

(Aylin Gözlerikaragil, Annika Hermes, Merle Kopmann)

 

 

 

Tolle Klassenfahrt nach Borkum

Sehr viel Spaß erlebte der komplette 6. Jahrgang während seiner 5-tägigen Klassenfahrt in der Fahrten- und Projektwoche nach Borkum. Wie immer bot die große Jugendherberge am Hafen der Nordseeinsel viele abwechslungsreiche Möglichkeiten für Sport und Spiel.

Auf dem Programm standen nicht nur Radtouren an den Strand und in die „Stadt“ sondern auch Wattwandern (Vorsicht vor dem Wehrwurm!), der Besuch im Schwimmbad „Gezeitenland“ mit Surf and Fun und der Besuch im Kletterwald (beides unfallfrei!). Daneben gab es Ausflüge zu den Seehundsbänken, der Leuchturm wurde bestiegen und vieles mehr.

Für die Schülerinnen und Schüler bildeten aber sicher auch die gemeinsam verbrachten Abende in der Jugendherberge (einschließlich der Nachtwanderung mit dem gefürchteten bösen Inselwolf) einen Höhepunkt.

Auch wenn der/die eine oder andere gelegentlich mit dem Heimweh zu kämpfen hatte, waren sich alle einig: Diese fünf Tage haben sich wirklich gelohnt und werden (zumindest für eine Weile) unvergesslich bleiben.

Neues Erasmusprojekt bewilligt

In den Sommerferien kam die gute Nachricht. Das neue Erasmusprojekt „Migration in Europa“ ist bewilligt worden. Unsere Schule bekommt damit die Möglichkeit, für zwei Jahre gemeinsam mit den Schulen in Tours (Frankreich), Tervuren (Belgien), Alba de Tormes (Spanien) und Swiecie (Polen) an diesem Projekt zu arbeiten.

Hier ein Auszug aus dem Projektantrag, der die Ziele des Projekts verdeutlicht:

Das Projekt verfolgt das Ziel, (Arbeits-)migration in Europa an ausgewählten Beispielen in das Bewusstsein der Schulöffentlichkeit und auch darüber hinaus zu verankern. Im ersten Jahr sollen die Schülerinnen und Schüler mit einem Migrationshintergrund sowie auch deren Familien, so sie dazu bereit sind, in Interviews befragt werden. Dazu wird im ersten Jahr der Projektarbeit eine Ausstellung erstellt, die in allen beteiligten Schulen gezeigt wird.
Denkt man an das Thema Migration, so fallen einem zunächst sicherlich die Flüchtlinge ein, die versuchen, sich in Europa in Sicherheit zu bringen. Wir möchten uns allerdings mit anderen Aspekten der Migration beschäftigen. In allen beteiligten Schulen ist deutlich geworden, dass einzelne Aspekte im Schulalltag bisher kaum wahrgenommen worden sind, es hier also einen deutlichen Bedarf gibt, sich mit diesen näher auseinanderzusetzen:
Für die Schule in Handrup gilt dies für die vielen Schülerinnen und Schüler mit osteuropäischen Hintergrund, die in der Schule als Gruppe kaum wahrgenommen wurden, es existieren dazu nicht einmal Statistiken, aber es dürften sich um über 10 % der Schülerschaft handeln. Die meisten der Schülerinnen und Schüler haben eine Familiengeschichte in der ehemaligen Sowjetunion, weniger auch in Polen. Spricht man die Schülerinnen und Schüler auf ihre Familiengeschichte an, ist auffällig, dass viele von ihnen kaum beschreiben können, wo sie genau herkommen, wo ihre Familie gelebt hat. An Einzelbeispielen sollen solche Lebensgeschichten aufgearbeitet werden (Auswanderung, Flucht und Vertreibung, Umsiedlung in sowjetischer Zeit) und es sollen Materialien erarbeitet werden, die in verschiedenen Schulen eingesetzt werden können.
Die Schule in Tervuren hat mehrere Schülerinnen und Schüler mit polnischen Migrationshintergrund, dazu mehrere Schülerinnen und Schüler, deren Eltern aus Afrika stammen.
Die Schule in Tours hat mehrere Schülerinnen und Schüler aus dem osteuropäischem Raum – wie Polen, aber auch aus Südeuropa wie Spanien, Portugal und Italien. Einige Schülerinnen und Schüler mit ihren Familien haben teilweise sehr wenig Verbindung zu ihrem Ursprungsland, jedoch kennen sie die Einzelheiten ihrer Migration nicht. Man merkt in den Gesprächen, dass viele gerne mehr über ihre Herkunft wissen wollen. Es gibt ein sehr großes Interesse bei den Schülerinnen und Schülern mehr über die Vertreibung, Flucht und politisch gezwungene Umsiedlung zu erfahren, zu recherchieren und endlich Antworten auf viele Fragen zu bekommen.
Die Schule in Alba de Tormes liegt in einer Region, mit vielen Flüchtlingen/Einwanderern aus Nordafrika, die sich häufig illegal in Spanien aufhalten. Davon sind auch Kinder und Jugendliche betroffen. Mit der Lebensgeschichte dieser Kinder möchte sich das Projekt beschäftigen und es sollen Materialien erarbeitet werden, um diesen Kindern eine Schullaufbahn zu ermöglichen.
Die Schule in Swiecie hat einen hohen Anteil von Kindern, deren Eltern in andere europäische Staaten gehen, um dort zu arbeiten. Dies betrifft insbesondere Schülerinnen und Schüler, deren Mütter für einige Monate nach Deutschland gehen, um dort in der Altenpflege in Privathaushalten, häufig illegal, tätig zu sein. Die Folgen für die Schülerinnen und Schüler sollen aufgearbeitet werden.
Die angesprochenen Aspekte sind sehr unterschiedlich, es gibt aber sehr wohl gemeinsame Nenner und es ist eine große Chance für die Schülerinnen und Schüler, das Thema Migration international anzugehen, um zu einem Austausch zwischen Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern zu kommen. Die Schülerinnen und Schüler werden so in die Lage versetzt, ihre Situation in einem internationalen Kontext besser begreifen zu können.