Gäste aus Swiecie zum ersten Mal in Handrup zu Gast

Fünfzehn Schülerinnen und Schüler aus unserer neuen Partnerschule in Polen, in Swiecie, waren in der letzten Woche zum ersten Mal in Handrup zu Gast. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von Izabela Rulewska, Katarzyna Konieczna-Janoszeswska und der stellvertretende Schulleiterin Iwona Haber.

Der Austausch verlief sehr harmonisch, auf dem Programm stand nicht nur der Besuch im Unterricht, sondern auch die Arbeit an gemeinsamen Projekten und ein gemeinsam gestalteter Gottesdienst, den Pater Ricardo zelebrierte.

Gemeinsame Ausflüge wie der Besuch im Kletterwald in Ibbenbüren oder ein Besuch in Münster mit einer Stadtführung standen ebenfalls auf dem Programm.

Alle freuen sich nun sehr auf den Gegenbesuch im März in Swiecie.

Auf dem Bilden oben ist auch Frau Jeanson von unserer Partnerschule in Tours zu sehen, die in der letzten Woche ebenfalls mit drei Schülerinnen und Schülern nach Handrup gekommen ist.

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Seminarfach “Alte und neue Medien” produziert neue Radiosendung

Radiobeitrag
Leoninum On Air

Am Freitag (26.8.) war es mal wieder soweit. Das Seminarfach “Alte und neue Medien” war erneut in der Ems-Vechte-Welle zu Gast, um eine einstündige Radiosendung zu produzieren. Dabei stellten die beiden Moderatoren Pia Beerboom und Lucas Kronabel Beiträge zur Fahrt des Seminarfachs im Juni nach Tours und Puente la Reina vor. Themen waren etwa das Hochwasser in Frankreich, die Rolle des hl. Martin in Tours, die touristischen Highlights der Fahrt, aber auch das Engagement der Herz-Jesu-Priester in Spanien.
Berichtet wurde auch über der geplanten Gegenbesuch der Schüler Mitte September.

Ausgestrahlt wird die Sendung am 5. September (Mo) um 18.05 Uhr auf der Ems-Vechte-Welle. Es wäre schön, wenn auch diesmal wieder viele mit dabei sind.

Die Tour nach Tours und Puente la Reina – Unsere Seminarfachfahrt vom 03.06.- 10.06.2016

Ein Bericht von Maike Klute

Jeder Schüler unseres Seminarfaches „Alte und Neue Medien“ (Jahrgang 11) freute sich schon das ganze Jahr lang auf diese Fahrt. Es war geplant, zuerst unsere Partnerschule in Tours zu besuchen und dann weiter nach Spanien zu unserer Partnerschule in Puente la Reina zu fahren, um dort den Austauschkontakt aufzunehmen.

Unser Aufenthalt in Tours startete mit dem individuellen Programm unserer Gastfamilien. Es wurde jedem von uns ein breites Spektrum an Aktivitäten geboten, was sowohl viele kulturelle Orte, vor allem die an der Loire gelegenen Schlösser, als auch sportliche, spielerische und zahlreiche andere Ereignisse beinhaltete. Alles in Allem hatte jeder ein sehr schönes, spannendes und erlebnisreiches Wochenende, was uns näher an den französischen Alltag und seine Mentalität herangeführt hat.

Am Montag haben wir uns schon morgens mit herzlichem Dank von unseren Gastfamilien verabschiedet. Den Vormittag verbrachten wir zusammen mit der französischen Lehrerin Frau Jeanson, die uns die Schule mit ihren verschiedenen Komplexen zeigte. Das interessante dabei war vor allem, dass unsere Partnerschule nicht nur ein Gymnasium ist, sondern von dem Kindergarten bis hin zur Berufsschule reicht. Nach dem ausgiebigen Mittagessen in der Cafeteria der Schule bot uns Herr Moret eine Besichtigung durch Tours, bei der wir viel über die Geschichte der Stadt des heiligen Martins erfuhren.

Um 22 Uhr verabschiedeten wir uns dann endgültig von Tours, womit wir zur Fahrt nach Spanien ansetzten. Hierbei begleiteten uns zwei französische Lehrerinnen und fünf französische Schülerinnen und Schüler.

Nach ungefähr 10 Stunden erreichten wir um 8 Uhr morgens unser spanisches Ziel: Unsere Partnerschule in der kleinen, sehr schönen Stadt Puente la Reina, wo uns Zimmer im dazugehörigem Kloster der Herz-Jesu-Priester zur Verfügung gestellt wurden.

Den ersten Tag verbrachten wir mit einigen Kennlernspielen und einer Stadtführung der spanischen Schüler, bei welcher wir von dem Bürgermeister persönlich in Empfang genommen wurden. Was für eine Ehre! Den Abschluss des Tages bildeten Vorstellungen unserer jeweiligen Schulen, worauf ein gemeinschaftlicher Spieleabend folgte.

Am Mittwoch wurde uns in Pamplona ein breites Spektrum an Besichtigungen geboten. Wir haben viel über die Stadtgeschichte, insbesondere über die dort stattfindenden Traditionen zum Stierkampf, erfahren. Den Nachmittag verbrachten wir in zwei nahe gelegenen Orten, in denen wir alte Burgen erkundeten.

An unserem letzten Tag in Spanien stand uns eine Wanderung auf dem Jakobsweg bevor, die um 9 Uhr morgens startete. Geplant war es, ca. 21 Kilometer bis in die benachbarte Stadt Estella zu pilgern. Auf dem Weg begegneten wir zwar einer Menge Hindernisse, wie beispielsweise der enormen Hitze und bergigen Wegabschnitten, jedoch wurden wir mit der unbeschreiblich schönen Natur, mit der Gesellschaft der Spanier, die wir auf dem Weg noch besser kennenlernten, und der unvergesslichen Erfahrung, die uns dadurch geschenkt wurde, belohnt.

Abschließend sind wir, sowohl wir Schüler, als auch unsere begleitenden Lehrer, sehr dankbar für die vielen Eindrücke und Erfahrungen, die wir auf dieser Fahrt sammeln durften. Die neu geknüpften Kontakte und das Kennenlernen deren Gesellschaft sind zweifellos wertvolle Bereicherungen, die nicht so schnell in Vergessenheit geraten werden.

Auf den Spuren der Varusschlacht. Der 6. Jahrgang besucht Kalkriese

“Verräter oder Befreier Germaniens” – das ist bis heute die Frage, wenn es um Arminius, den Helden der “Varusschlacht” bei Kalkriese im Jahre 9 n.Chr. geht.

Am Dienstag schlüpften die Sechstklässler bei ihrem Besuch in Kalkriese in die Rolle von römischen Legionären oder von germanischen Kriegern. Von einigen Gruppen wurden Teile der Schlacht spielerisch nachgestellt, andere konnten eine Legionärsrüstung anprobieren und germanische Kleidung. Eine Führung durch das Museum war auch mit dabei, in dem mit Hilfe von rollenden Kugeln deutlich gemacht wird, wie 30.000 römische Soldaten in kurzer Zeit ihre Formation verlieren und in einen Hinterhalt geraten. Leider ging der Besuch mal wieder viel zu schnell zu Ende. Aber Spaß gemacht hat es trotzdem.

Das Seminarfach “Alte und neue Medien” produziert eine neue Radiosendung

Radiobeitrag

“Leoninum aktuell: Die Tour nach Tours” heißt die neue Radiosendung, die die Mitglieder des Seminarfachs “Alte und neue Medien” im Jg. 11 produziert haben. Ausgestrahlt wird die Sendung von der Ems-Vechte-Welle am Montag (13. Juni) um 18.05 Uhr. Es wäre schön, wenn wieder viele zuhören würden.

In der Sendung geht es um die Seminarfachfahrt vom 3.-10. Juni nach Tours in Frankreich und zu unserer neuen Partnerschule in Nordspanien in Puente La Reina. Daneben berichten die Schülerinnen und Schüler auch über den Umbau der Schule, das Musical Tabaluga, den Lese-Oskar oder die Veranstaltung Rock am Schloss.

Übrigens hat die Schule jetzt neu ein radiotaugliches Mikrofon angeschafft, mit dem in Zukunft Beiträge für die Radiosendungen direkt in Handrup hergestellt werden können. Ziel ist es, in Kürze solche Beiträge auch auf unserer Homepage als Podcasts bereitzustellen.

Eine neue Partnerschule in Polen?

In der letzten Woche haben Franz-Josef Hanneken, Dr. Thomas Kock und Matthias Ostendorf das Gymnasium in Swiecie besucht. Eingeladen waren sie von der Kollegin Izabela Rulewska. Die Schule im Norden Polens sucht schon seit Längerem eine Partnerschule in Deutschland und daher hat sich Frau Rulewska an das Leoninum gewandt, da sie davon gehört hatte, dass der Austausch zwischen Handrup und dem Gymnasium in Sosnowiec in den letzten zwei Jahren nicht mehr stattfinden konnte, weil die Schule in Sosnowiec mittlerweile zu wenige Schüler für einen Austausch hat.

Swiecie oder Schwetz an der Weichsel, wie der Ort bis zum Ende des 2. Weltkrieges hieß, liegt landschaftlich sehr reizvoll. In der Nähe befinden sich die alten Hansestädte Kulm, Thorn und Bromberg. Die Stadt liegt etwa 120 km  südlich von Danzig, wohin die Handruper Delegation von Dortmund aus auch geflogen ist. Die Gespräche gestalteten sich sehr angenehm und man war sich schnell einig, wie ein Schulaustausch organisiert werden könnte. Sollte die Lehrerkonferenz im Mai dem Vorschlag der Kollegen zustimmen, könnten bereits im kommenden Schuljahr 15 Schülerinnen und Schülern aus dem jetzigen 8. Jahrgang nach Polen fahren und auch Gäste aus Polen aufnehmen.

Gleichzeitig möchten wir aber auch versuchen, den Kontakt nach Sosnowiec aufrechtzuerhalten.

Neigungsfach “Schreibwerkstatt” erstellt kurzen Pferderoman

In unserem Neigungsfach “Schreibwerkstatt. Ich schreibe meine eigene Geschichte” im Jahrgang 6 überlegen wir, wie wir unsere Ideen in Geschichten ausgestalten können. Wir haben in den letzten Wochen einen Pferderoman mit acht Kapiteln geschrieben, der heißt “Rettung in letzter Not”. In dem Roman geht es um die 13-jährige Emily. Emiliy hat in der Schule Mist gebaut und darf mit ihren Eltern nicht mit in den Urlaub. In den Sommerferien muss sie zur Strafe auf dem Reiterhof Steffens ihrer Tante arbeiten. Eigentlich mag sie überhaupt keine Pferde, aber dann freundet sie sich ausgerechnet mit dem wildesten Pferd im Stall, Sturmy, an. Er vertraut ihr schon bald. Emily bekomt heraus, dass der Hof in großen finanziellen Schwierigkeiten ist, Sturmy soll verkauft werden. Auf dem Hof ist dann noch der süße Praktikant Mark. Was weiter passiert und wie das Ganze ausgeht, könnt ihr euch anschauen, wenn ihr unseren Roman in der Bibliothek ausleiht. Die letzten Kapitel schreibt noch Marie, die zur Zeit im Krankenhaus ist, ab. Dafür schicken wir ihr die Texte jeweils zu. Wir haben extra ein eigenes leeres Buch für unseren Roman gekauft. Den Roman möchten wir auch noch in einer 5. Klasse vorlesen. Als nächstes möchten wir Gruselgeschichten schreiben.

(Carla Hollermann, Mattea Mai, Jana Wessels, Aileen Salzmer, Clara Wellbrock, Ines Holt, Marie Hüsken, Leonie Hüsing)

Neue Sendung des Leoninum im Radio auf der Ems-Vechte-Welle

In der nächsten Woche am Freitag (11.12.) produzieren die Schülerinnen und Schüler des Seminarfachs von Herrn Dr. Kock wieder eine Radiosendung im Studio der Ems-Vechte-Welle in Lingen.

Musikalisch zueinander passend werden die Grupen AufTakt und die Unfames vorgestellt. Dazu berichten Pater Macio und Pater Ricardo über ihre Erfahrungen mit Flüchtlingen in Handrup. Ein Beitrag handelt von unserer Partnerschule in Puenta La Reina in Spanien. Natürlich gibt es auch viel aktuelle Musik. Es wird also sicherlich wieder eine tolle Sendung.

Ausgestrahlt wird das Ganze am darauf folgenden Mittwoch (16.12.) um 18 Uhr auf der Ems-Vechte-Welle. Seid dabei.

Leistungskurse Geschichte besuchen die Gedenkstätte in Esterwegen

Am kommenden Freitag (9.10.) besuchen die drei Leistungskurse Geschichte im Jahrgang 12 die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers in Esterwegen. In diesem Halbjahr steht die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit im Mittelpunkt des Programms im Fach Geschichte im Abiturjahrgang.

Das Lager ist das bekannteste der 15 sogenannten Emslandlager, in denen vor allem politische Gefangene unter unmenschlichen Bedingungen das Moor kultivieren sollten. Während des 2. Weltkriegs dienten die Lager zur Unterbringung von Kriegsgefangenen. Von den etwa 200.000 Gefangenen sind etwa 20.000 Menschen dort als Opfer von Terror und Gewalt verstorben. Vor allem sowjetische Kriegsgefangene starben an Unterernährung und Erschöpfung, an Krankheiten, Misshandlungen und durch Mord.

Die Schülerinnen und Schüler werden nach einer Führung durch die Ausstellung auch das Gelände des ehemaligen KZ besichtigen und anschließend noch das Kloster Esterwegen besuchen. Seit einigen Jahren unterhalten die Mauritzer Franziskanerinnen auf diesem Ort der Unterdrückung und Qual eine Gedenkstätte, in der die Besucher über ihre Eindrücke ins Gespräch kommen können.

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