Vokabelchallenge erfolgreich absolviert

Fünf Lateingruppen am Leoninum haben sich in der vergangenen Woche mit 255 anderen Teams aus Deutschland in einer Vokabelchallenge gemessen. Besonders erfolgreich war der Leistungskurs aus dem Jahrgang 12 von Frau Heck, der als 20. das Leoninum im Schulvergleich stark platziert hat.

Bei der Challenge ging es darum, mithilfe der Vokabellernapp “Navigium” möglichst viele Vokabeln im Sprint-Modus umzuwälzen. Dabei wurden die Ergebnisse auf 10 Personen gewichtet, damit nicht nur eine Vergleichbarkeit hergestellt wird, sondern vor allem Teamgeist und Ansporn untereinander angeregt werden. Im Leistungskurs wurden so im Durchschnitt beachtliche 4745 Vokabeln umgewälzt, was über 677 Vokabeln täglich ergibt.

Aber auch die jüngeren Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Leoninum haben sich wacker geschlagen. So hat die Klasse 7c von Herrn Thomas, die auf dem 61. Platz gelandet ist, ganze 1930 Vokabeln umgewälzt – dieses Ergebnis ist vor allem deshalb auffällig, weil die Siebtklässlerinnen und Siebtklässler bisher erst 393 Vokabeln kennengelernt haben und folglich eine hohe Umwälzung der bekannten Vokabeln vorgelegen haben muss.

Somit war die vergangene Woche ein doppelter Erfolg: Denn nicht nur die Teilnehmenden sind stolz auf ihre Ergebnisse, sondern auch die Verantwortlichen stolz auf ihre Schülerinnen und Schüler, die den Wettbewerbscharakter der App, deren Verwendung am Leoninum aktuell noch testweise geschieht, bravourös angenommen haben.

Paul Thomas

Nachts allein in der Schule…

… waren unsere fünften Klassen mit ihren Klassen- und Deutschlehrkräften an den jeweiligen Leseabenden in unserer Bibliothek. Während die einen sich zunächst beim Versteckspiel im Schulgebäude oder beim Ballspiel in der Sporthalle auspowerten, stärkten sich die anderen direkt am Mitbring- oder Pizzabuffet im Klassenraum. Alle Gruppen fanden sich für den Rest des Abends in der Bibliothek ein, wo bis spät in den Abend geschmökert werden durfte – mit Decken und Kissen an allen gemütlichen Orten, die unsere Bibliothek zu bieten hat. Hier sind einige Eindrücke der gelungenen Leseabende zu sehen:

Schöne Halbjahresferien!

Heute gab es für alle Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen die Halbjahreszeugnisse. Sicherlich haben viele von euch tolle Leistungen erbracht, auf die sie stolz sein können. So wünschen wir allen ein paar wohlverdiente erholsame freie Tage!

abGEFAHRen – Wie krass ist das denn!?

Am Dienstag, den 28. Januar 2025, hat der 12. Jahrgang das Theater in Lingen besucht – allerdings nicht, um sich ein Stück anzuschauen, sondern um an der Autounfallprävention für Fahranfänger:innen teilzunehmen. Denn 25 % aller tödlichen Verkehrsunfälle stehen im Zusammenhang mit jungen Menschen.

Im Foyer konnten die Schüler:innen ihre Zukunftswünsche auf einen großen Ballon kleben, der später noch eine wichtige Rolle spielen sollte. Nachdem alle ihre Plätze eingenommen hatten, wurde die Präventionsveranstaltung von zwei Polizistinnen vorgestellt.

Im ersten erzählten Fall ging es um eine junge Fahrerin, die einen Mann überfahren hat. Zunächst schilderte ein Polizist, der an diesem Abend im Dienst war, das Geschehen aus seiner Perspektive. Durch seine emotionale Erzählung konnte man sich gut in die Lage der Beteiligten hineinversetzen. Besonders mutig war anschließend die junge Autofahrerin selbst, die über ihre Erfahrungen sprach, ebenso wie ein Ersthelfer, der an der Unfallstelle war. Beide berichteten von den tragischen Ereignissen aus ihrer Sicht.

Dabei wurde einem bewusst, dass tödliche Unfälle nicht weit entfernt passieren – denn sowohl dieser Unfall als auch der nächste ereigneten sich im Landkreis Emsland.

Im zweiten Fall berichteten zunächst ein Feuerwehrmann und anschließend die Mutter des Verstorbenen gemeinsam mit einer Notfallseelsorgerin über den Unfall. Beide gaben einen tiefen Einblick in ihre Gefühle und Gedanken, was die Zuhörenden sehr bewegte – besonders, weil einem plötzlich klar wurde, dass es jedem passieren kann.

Am Ende kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne, zusammen mit dem großen Ballon. Es wurden einige der aufgeklebten Wünsche vorgelesen, bevor der Ballon platzte – ein symbolischer Moment für die zerplatzten Träume der jungen Unfallopfer.

Insgesamt war es eine sehr tiefgründige Veranstaltung. Es ist es wichtig und richtig, solche Themen zu behandeln und darüber aufzuklären.

Rieke Geers
(Jahrgang 12)

Jüdische Lebenswelten in Berlin

Unter diesem Motto haben wir, neun Schülerinnen des Jahrgangs 13, vom 16. bis 18. Januar 2025 eine dreitägige Exkursion nach Berlin unternommen, begleitet von Pater Kreutzmann und Frau Heck. Im Rahmen des Seminarfachs „Jüdische Lebenswelten“ haben wir uns zuvor drei Halbjahre lang mit verschiedenen Aspekten des Judentums befasst, die wir jetzt an verschiedenen Orten in Berlin konkret erleben und nachvollziehen konnten.

Unsere Reise begann mit einem Besuch im Centrum Judaicum an der Oranienburger Straße, das an die Geschichte und das Schicksal der Berliner Juden erinnert. Die Ausstellung befindet sich am Ort der „Neuen Synagoge“ Berlins, die 1943 zerstört und in den 1990er Jahren teilweise wiedererrichtet wurde.
Ein Höhepunkt der Reise war der Besuch des Jüdischen Museums, wo wir spannende Einblicke in die Geschichte und Gegenwart des jüdischen Lebens erhielten. Die beeindruckende Architektur des Museums und Ausstellungsstücke wie der „Holocaust-Turm“ hinterließen einen bleibenden Eindruck. Der Architekt Daniel Libeskind ist uns bereits vor einem Jahr „begegnet“ – beim Besuch des Felix-Nussbaum-Hauses in Osnabrück, dessen Bau er ebenfalls konzipiert hat.

Nicht verzichten wollten wir auf einen Besuch des Bundestages, der uns durch den Lingener Bundestagsabgeordneten Jens Beeck vermittelt wurde. Dort hörten wir, nach einem leckeren Mittagessen, einen interessanten Vortrag mit anschließender Besichtigung der Kuppel. Den verbleibenden Abend ließen wir als Gruppe in der Stadt ausklingen.

Den zweiten Tag haben wir in der Gedenkstätte Sachsenhausen verbracht, wo wir an einer Führung und an einem Workshop teilgenommen haben, der die Rolle der Täter während der NS-Zeit thematisierte. Das KZ Sachsenhausen nördlich von Berlin gehörte zu den großen Konzentrationslagern der Nationalsozialisten und wurde 1936 von Häftlingen des Emslandlagers errichtet. Die Auseinandersetzung mit diesem dunklen Kapitel der Geschichte war intensiv und lehrreich.

Diese Reise war eine prägende Erfahrung, die unser Verständnis für Geschichte und Erinnerungskultur nachhaltig vertieft hat. Danken möchten wir der Stiftung Handrup Plus, die durch einen Zuschuss die Teilnahmekosten niedrig gehalten hat.

Klara Weggert
(Jahrgang 13)

Internet-Teamwettbewerb Französisch

Am vergangenen Mittwoch, am Deutsch-Französischen Tag, fand für die Französischkurse des neunten Jahrgangs ein Internet-Teamwettbewerb statt.
Hierbei wurde Teamgeist mit Wissen gepaart: So wurden die Kurse in mehrere kleine Gruppen aufgeteilt, die dann jeweils an einem Thema arbeiteten. Nachdem jede Gruppe fertig war, hat sich der Kurs noch einmal gemeinsam alle Antworten angeguckt, um Fehler zu vermeiden. Bei dem Wettbewerb konnte man so etwas rund um das Land Frankreich, die Frankophonie und Europa dazulernen.

Josefin Schröer
(Klasse 9b)

Besuch aus der Ferne: Brasilianische Gäste in Handrup

In der Zeit vom 07. bis zum 22. Januar 2025 durften wir an unserer Schule eine ganz besondere Gruppe willkommen heißen: Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschule aus Brasilien, dem Colégio e Faculdade São Luiz. Dieser Austausch war nicht nur ein kulturelles Highlight, sondern auch eine wunderbare Gelegenheit, neue Freundschaften zu knüpfen und voneinander zu lernen.

Das Programm war vielfältig und abwechslungsreich: Neben gemeinsamen Unterrichtseinheiten standen Exkursionen zu kulturellen Sehenswürdigkeiten wie Stadtentdeckungen in Osnabrück, Münster und Bremen, Sportveranstaltungen und gemeinsames Kochen auf dem Plan.

Besonders beeindruckend war die Präsentation der brasilianischen Schülerinnen und Schüler über ihre Heimat. Mit Bildern und Musik nahmen sie uns mit auf eine Reise durch die Vielfalt ihres Landes.

Der Abschied fiel uns schwer, aber wir nehmen viele schöne Erinnerungen und neue Freundschaften mit. Danke an alle, die diese Zeit so besonders gemacht haben! Wir werden euch vermissen 💗

Aleyna Gürses
(Jahrgang 13)

Das sind wir am Leo! – Tag der offenen Tür 2025

Am Sonntag, dem 19. Januar 2025, hieß es ab 14.00 Uhr wieder einmal: Schön, dass ihr da seid! Allen Besuchern und Besucherinnen, potenziellen neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässern mit ihren Eltern und Geschwistern, sowie weiteren Interessierten wurde am Leoninum ein vielfältiges Programm, mit dem sich die Schulgemeinschaft vorstellte und das für jede und jeden etwas bereithielt, geboten.

Beginnend mit einer musikalischen Begrüßung durch den von Frau Fleßner geleiteten Unterstufenchor, der die Zuhörenden in ein “Land, in dem für immer Frühling ist” entführte, hielt die erste Stunde in der Aula Abwechslungsreiches bereit. Die “beste Klasse, die das Leoninum je hatte”, die Klasse 6d, stellte sich sowie wichtige Personen des Schullebens kurz vor und gab einen knackigen Überblick über das Programm des Tages. Nach einer Einführung und Begrüßung durch Herrn Hanneken und Pater Ricardo, leitete Frau Janssen anschließend den zweiten Teil ein: Alle interessierten Kinder durften sich einer Schulrallye mit verschiedenen Spielen, Fragen und Rätseln stellen, während die Eltern viele Informationen zum schulischen Alltag, wichtigen Eckdaten und zum florierenden Prozess der Digitalisierung am Leoninum erhielten.

Nachdem dann schließlich alle wieder beisammen waren, gab es die Möglichkeit zu von Kolleginnen und Kollegen geführten Schultouren oder der Erkundung des Schulgeländes auf eigene Faust. Nicht nur die gerade renovierten Computerräume, die gemütliche Bibliothek, die Bücherfreunde zum Schmökern einlädt, oder das frisch erneuerte Schwimmbad überzeugten dabei. Auch die Fremdsprachen, in denen landestypische Leckereien angeboten wurden, deren Duft die Alte Pausenhalle erfüllte, oder das Fach Geschichte, bei dem es eine echte Ritterrüstung zu bestaunen und anzuprobieren gab, begeisterten die Besuchenden. In der neuen Sporthalle wurden dann selbst Bewegungsmuffel aktiviert, denn die bunte Bewegungslandschaft, die die Sportlerinnen und Sportler dort aufgebaut hatten, lud zum Klettern, Spielen und Turnen ein. Besonders beliebt waren aber auch in diesem Jahr die spannenden Experimente in den Räumen der Physik und Chemie, die den Forschergeist – nicht nur der Kinder und Jugendlichen – weckten! Auf dem Weg dorthin erklangen aus einem Musikraum die mitreißenden Sounds unserer “School of Rock”, während sich nebenan Musikliebhaber an der vielfältigen Instrumentenauswahl der Fachschaft Musik erproben konnten. Wer es lieber ruhig mochte, kam ebenfalls auf seine Kosten: Harmonische Gitarrenklänge und Gesänge erfreuten vor dem Raum der Schulpastoral und im Meditationsraum konnte man einen Moment der Stille genießen. Eine Gelegenheit, die vielen Eindrücke schließlich bei einer kleinen Pause auszutauschen, fand man im Refektorium: In angenehmer Atmosphäre konnte man bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen, dankenswerterweise wieder einmal bereitgestellt in Form eines reichhaltigen Kuchenbuffets der Elternschaft, verweilen.

Den passenden Abschluss des sehr gelungenen Tages bildete die Messe in der Klosterkirche um 17.00 Uhr, zu der alle Besucherinnen und Besucher herzlich eingeladen waren und die schon einmal einen Vorgeschmack auf die geistlichen Impulse und Momente der Ruhe und Besinnung im Schulleben boten.

Wir freuen uns, dass so viele am Sonntag den Weg zum Leoninum gefunden und sich einen Eindruck unseres so vielfältigen und bunten Leo-Lebens verschaffen konnten!

Für alle, die die Momente noch einmal erleben wollen, und für alle, die nicht da waren, folgen einige Impressionen des Tages:

Unser Schwimmbad erhält einen neuen Look – mit Funktion!

Schon seit einiger Zeit fällt aufmerksamen Handruper Spaziergängerinnen und Spaziergängern, die das Schulgelände passieren, sicherlich der neue Look unseres Schwimmbads auf: An den Fenstern wurde im Sinne des Schutzkonzeptes eine vom Kloster finanzierte neue Folierung im schicken Wellenstil angebracht, die als Sichtschutz dient:

So können sich Schülerinnen und Schüler beim Schwimmunterricht nun wohlfühlen und mit Freude daran teilnehmen – wie hier beim Wasserball in Herrn Menzel-Volkmanns Sportstunde ersichtlich:

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