Ereignisreiche November-Vollversammlung

Eingeleitet in gewohnt stimmiger und besinnlicher Weise von der Schulpastoral, bot die Vollversammlung im Monat November viele interessante Ankündigungen, einen eindrucksvollen Reisebericht sowie einige altbekannte Gesichter.

Vorgestellt und mit einem Geschenk begrüßt wurde zunächst Pater Ricardo, der neue Rektor des Klosters. Dieser brachte in seiner Ansprache seine Freude darüber zum Ausdruck, wieder in Handrup zu sein. Auch wir freuen uns, dass du (wieder) da bist, Ricardo!

Ein weiteres bekanntes Gesicht in Person von Michel Lünnemann aus dem Abiturjahrgang 2024 kam zu Wort. Da nach dem Kassensturz im Anschluss an die Abifahrt noch einiges an Geld übriggeblieben war, entschied sich der Jahrgang dazu, der Schule 1500€ zum Zwecke der Unterstützung bei der Anschaffung von iPads für Schülerinnen und Schüler zur Verfügung zu stellen. Ein ganz herzliches Dankeschön für diese tolle Geste!

Im weiteren Verlauf kündigte Herr Hanneken unter tosendem Applaus ein Highlight, auf das Schülerschaft, Eltern, Schulleitung und Kollegium gespannt und voller Vorfreude blicken, an: Nach Santiago de Compostela 2000, Rom 2005, Griechenland 2011 und Spanien 2018 wird sich die Schulgemeinschaft erneut auf den Weg machen. Im Herbst 2026 geht es nach Rom!

Die Brasilienfahrer*innen berichteten in eindrucksvoller Weise mit spannenden Fotos und einem sehenswerten Video von ihrer Fahrt, während derer sie eine herzliche Gastfreundschaft erfuhren (wir berichteten: https://leoninum.org/2024/10/brasilienfahrt-2024/).
Frau Kopka kündigte derweil an, dass aktuell die Anmeldungen für den nächsten Spanienaustausch stattfinden, an dem der aktuelle neunte Jahrgang teilnehmen kann.

Einen Impuls zum Nachdenken gab es aus dem Politikkurs von Herrn Menzel-Volkmann, der mit einem wirkungsvollen Video auf die zunehmende Vermüllung des Schulhofes und die Bedeutung von Müll für Tiere und Umwelt aufmerksam machte.

Nicht zuletzt hob Frau Wenning die großartigen Leistungen unserer Schülerinnen bei den DELF-Zertifikaten im Fach Französisch hervor. Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmerinnen! Très bien!

Rückblick II: Fahrten in der Projekt- und Fahrtenwoche 2024

Der gestrige Bericht bot schon Einblick in die verschiedenen Projekte in den Jahrgängen 5, 7 und 9. Neben den Jahrgängen 10 und 11, die im Betriebs- und Sozialpraktikum waren, gab es auch viele Jahrgänge, die sich auf den Weg an verschiedene Orte in Deutschland und Europa machten.

Jahrgang 6 – Klassenfahrt nach Münster

Wir waren mit dem ganzen Jahrgang 6 in Münster im Jugendgästehaus am Aasee. Am ersten Tag sind wir gut angekommen und haben unsere Zimmer bezogen. Danach haben wir eine iPad-Rallye gemacht. Das war cool, aber sehr anstrengend.
Nach dem Frühstück am zweiten Tag stand “Teambuilding” auf dem Programm. Erst waren wir alle sehr angespannt, aber mit der Zeit haben sich dann alle gelockert und hatten Spaß. Am Nachmittag waren wir auf Geocaching-Tour, was sehr lustig war!
Am Mittwoch sind wir früh aufgestanden und haben jeder ein Quadrato-Logo gemalt. Das war super cool, weil man in jeden Kasten etwas anderes malen konnte: mal Wirbel, mal Wellen oder einfach Tupfer. Am Nachmittag durften wir ein wenig Freizeit in der Münsteraner Innenstadt genießen. Das war super!
Den Donnerstag haben wir zunächst im Planetarium verbracht, was uns sehr gefallen hat. Von da aus ging es in Richtung Zoo, um dann mit Lunchpaket und Spaß den Zoo zu erkunden. Am coolsten waren die Ponys! Nach einer kurzen Pause in der Jugendherberge sind wir zum Dom gegangen. Dort fand ein Gottesdienst mit Pater Paulo statt. Am Abend haben alle zusammen gegrillt. Es war also ein ereignisreicher Tag für alle!
Am Freitag hieß es: Abreise! Wir mussten unsere Bettwäsche abziehen und wegbringen und unsere Koffer packen. Beim Frühstück durften wir uns Verpflegung für die 1,5-stündige Heimreise einpacken. In Handrup angekommen, holten unsere Eltern uns ab. Insgesamt können wir sagen, dass die Klassenfahrt wirklich ein cooles Erlebnis war, wir uns aber trotzdem wieder auf Zuhause gefreut haben.

Carla Janning, Emma Wöste, Henriette Lühn, Anni Deters und Mila Ngo
(Klasse 6c)

Jahrgang 8 – Englandfahrt

Der gesamte Jahrgang 8 hat sich bereits am Sonntag vor der Projektwoche ganz früh morgens auf den Weg Richtung England gemacht. 14 Stunden Fahrt standen uns bevor, doch durch unseren Busfahrer Michi ist die Zeit schnell verflogen.
Nachdem wir am Montag gemeinsam gefrühstückt haben, sind wir zusammen mit dem Bus nach Birling Gap gefahren, um dort an den Steilküsten wandern zu gehen. Wir konnten das Meer und die weißen Klippen bestaunen. Anschließend sind wir mit dem Bus weiter nach Brighton gefahren, waren auf dem Pier und haben in der Stadt gebummelt. Einige aus dem Jahrgang haben dabei Aleynamovez getroffen!
Am Dienstag stand London, die Hauptstadt von England, auf unserem Plan. Nachdem wir mit dem Bus angereist sind, sind wir über die Themse mit der Fähre in die Stadt gefahren, wo uns Herr Rogers alle bekannten Sehenswürdigkeiten, wie den Big Ben oder die Tower Bridge, gezeigt hat. Auch den Tower of London, der die Kronjuwelen der vergangenen britischen Könige ausstellt, haben wir anschließend besichtigt. Am Ende des Tages haben wir die O2-Arena bestaunt, dort gegessen und geshoppt.
Mittwochs haben wir eine Foto-Rallye in Canterbury absolviert und hatten viel Zeit, um die Stadt zu sehen und Souvenirs zu kaufen. Vorher hat Herr Rogers uns fröhlich springend durch die Stadt geführt und dabei Frau Bonitzki geärgert. Die Stadt Canterbury hat uns allen richtig gut gefallen, da es viele schöne und alte Häuser gab. Wir empfehlen einen dortigen Besuch weiter!
An unserem letzten Morgen in England haben wir aus dem Hostel ausgecheckt und sind mit der ganzen Klasse zum Hastings Pier und anschließend zum Beach gelaufen, um ein Paar Steine ins Wasser zu flitschen. Das Wetter war typisch englisch, sodass uns immer wieder Schauer überrascht haben und wir uns unter dem Pier verstecken mussten. Zur Innenstadt sind wir dann durch die Altstadt gelaufen und hatten dort Freizeit, bis wir mit Michis Reisebus die Rückreise angetreten haben. Durch das schlechte Wetter hat die Fähre auf dem Rückweg richtig geschaukelt, aber wir sind gut in Handrup angekommen.
Insgesamt hatten wir eine coole Zeit in England, sehr viel Spaß mit der Klasse, dem gesamten Jahrgang und den Lehrerinnen und Lehrern und können die Reise jedem empfehlen!

Klasse 8c

Jahrgang 12 – Besinnungstage Gemen, Solling und Meschede

Auch in diesem Jahr gönnte sich der Jahrgang 12 eine besondere Zeit der wertvollen Unterbrechung des Alltags. Ob auf der Burg Gemen, unterwegs als Pilgergruppe rund um den Solling oder in Meschede – Alle Gruppen fanden während der Tage die nötige Zeit für Ruhe und Stille, aber auch Gelegenheit für anregende Gespräche. Ein besonderer Dank gilt neben den gastfreundlichen Orten und inspirierenden Leitungen den Kolleginnen und Kollegen, die u. a. nach den Kurseinheiten gemeinschaftsfördernde Aktionen ermöglichten. Ohne Frau Fleßner, Frau Schubert, Frau Wenning, Herrn Dyba, Herrn Pater Kreutzmann, Herrn Kühn und Herrn Müller wäre dieses sinnvolle und sinnstiftende Angebot nicht möglich für unsere Schülerschaft gewesen – Allen ein Vergelts Gott!

E. Strüwing

Die TGs von Herrn Kühn und Herrn Müller haben sich am Montagmorgen mit dem Zug auf den Weg in die Oase Meschede gemacht. Dort begann es mit einer Führung durch das Kloster. Wir starteten die nächsten Tage jeweils mit dem täglichen Impuls und einem gemeinsamen Frühstück. Anschließend standen für die jeweiligen Gruppen verschiedene gemeinschaftsstärkende Aktivitäten an. Bruder Benjamin führte uns durch die Kirche des Klosters und beantwortete verschiedene Fragen über das Mönchsein. Abends durften die Schüler und Schülerinnen die Stadt auf freiem Fuß erkunden. Am Freitagmorgen ging es dann nach einem gemeinsamen Abschiedsimpuls für die alle mit dem Zug zurück in die Heimat. Die gemeinsame Zeit hat uns Schülerinnen und Schüler noch mehr verbunden und wir konnten besinnt in die Herbstferien starten..

Anni Nagel, Mette Lammers, Madeleine Ahlers-Menke und Aloha Rudminat
(Jahrgang 12)

Jahrgang 13 – Studienfahrten Prag und Lago Maggiore

Der Jahrgang 13 machte sich auf zu zwei verschiedenen Zielen innerhalb Europas. Auf dem Programm standen für die einzelnen Gruppen und ihre begleitenden Lehrkräfte zum einen Prag und zum anderen Lago Maggiore nordwestlich von Mailand in Italien. Anbei findet ihr einige Fotos mit Impressionen der Studienfahrten.

Rückblick I: Projekte in der Projekt- und Fahrtenwoche 2024

Es ist schon eine Weile her, dennoch soll an dieser Stelle retrospektiv ein kurzer Blick auf die vor den Herbstferien abgelaufene Projektwoche geworfen werden. Einige Schülerinnen aus den verschiedenen Jahrgängen haben Berichte zu den Projekten verfasst.

Jahrgang 5 – Lernen lernen/Kooperation

In der Projektwoche haben wir, die Klasse 5c, uns mit dem Thema “Lernen lernen” beschäftigt. Mithilfe eines kleinen Heftchens, das wir von Frau Janssen bekommen haben, konnten wir u. a. herausfinden, welchem Lerntyp wir entsprechen: dem Hörtyp, dem Sehtyp oder dem handelnden Typ. Dabei haben wir festgestellt, dass jeder einem anderen Lerntyp entspricht, weil jeder unterschiedlich und auf seine eigene Weise lernt. Außerdem haben wir mit Frau Meemann kleine Stundenpläne erstellt und angemalt, ebenso wie kleine Notizzettel und zwei Lesezeichen, die uns beim Organisieren des Lernens helfen. Frau Meemann laminierte diese für uns ein, sodass wir wunderbar mit einem Folienstift darauf schreiben und sie für eine lange Zeit nutzen können.
Auch unsere Klassengemeinschaft haben wir in dieser Woche gefördert: Mit Herrn Gerdes und Frau Janssen haben wir gemeinsam eine Kugelbahn aus Rohren gebaut, bei der jeder ein Stück Rohr festhielt und wir zusammen einen Ball vom Ersten zum Letzten befördern musste. Außerdem haben wir einen Kurs zur Mobbingprävention besucht und mit Herrn Baune haben wir über Vor- und Nachteile von Handys gesprochen und Regeln für unsere Klassengruppe beschlossen.
Am Mittwoch war der gesamte Jahrgang 5 mit dem Bus im Tierpark in Nordhorn. In der Zooschule durften wir zunächst eine Echse streicheln und eine Gespenstschrecke auf die Hand nehmen. Anschließend haben wir Rehe gefüttert und Kängurufell angefasst, bevor wir dann in kleinen Gruppen alleine den Zoo erkunden durften. Wir haben viele spannende Tiere gesehen, z. B. Faultiere und deren Babys oder Leoparden, und uns schlussendlich auf dem Spielplatz ausgetobt. Ein Highlight war sicherlich die Seehundfütterung, bei der die Seehunde in die Luft gesprungen sind und ihr Maul auf Kommando aufgemacht haben.
Den Abschluss der Woche bildete der Sporttag aller fünften Klassen, an dem wir draußen und drinnen viele interessante Spiele gespielt und unterschiedliche Stationen durchlaufen haben.
Insgesamt ist die Woche sehr gelungen: Wir hatten Spaß und haben viel gelernt!

Bea Köbbe und Lara Penniggers
(Klasse 5c)

Jahrgang 7 – Gewalt- und Mobvingprävention/Medien

Wie jedes Jahr war die Projektwoche ein voller Erfolg, denn auch in diesem Jahr haben die Lehrerinnen und Lehrer tolle Aktivitäten vorbereitet.
Am Montag haben wir uns kleine Filme zum Thema “Gewalt” angeschaut und passend dazu am Dienstag selbst kleine Filme zum Thema “Mobbing” gedreht. Am Mittwoch bot die Feuerwehr uns einen Einblick in ihren Alltag. Zudem hat das Team “Wendepunkt im Norden” uns über Mobbing aufgeklärt. Wir bedanken uns sehr herzlich für die tolle Zeit mit dem Team vom “Wendepunkt”, der Feuerwehr und Herrn Roman Wehmann, der uns eine Karatestunde zur Selbstverteidigung gab.
Am Donnerstag haben wir gemeinsam gefrühstückt und über “Sicherheit im Netz” gesprochen. Zum Abschluss der Woche ging es für den gesamten Jahrgang 7 nach Oldenburg in die Boulderhalle, wo es riesigen Spaß gemacht hat, an den Wänden zu klettern. Abschließend hatten wir noch ein wenig Freizeit in der Stadt.

Marlene Urban
(Klasse 7e)

Jahrgang 9 – Berufs- und Studienorientierung

Im Jahrgang 9 drehte sich alles um das Thema “Berufs- und Studienorientierung”, das nicht zuletzt für das im Jahrgang 10 anstehende Betriebspraktikum große Relevanz hat. Die Klassenlehrerinnen und -lehrer sowie weitere tatkräftige Kolleginnen und Kollegen stellten dazu einen Stundenplan zusammen, der viel Abwechslung bot: Ausgehend von einem begleitenden Portfolio mit der Erkundung der eigenen Stärken, Interessen und Werte sowie Vorstellungen von künftigen beruflichen Tätigkeiten und eigenen Kriterien für die Berufswahl, tasteten die Schülerinnen und Schüler an die übergreifende Frage der Berufs- oder Studienwahl heran. Der zentrale Workshop der Bundesagentur für Arbeit am Montag bot den Neuntklässlerinnen und Neuntklässlern dabei einen ersten Einblick in Möglichkeiten der Informationsbeschaffung hinsichtlich der Berufswahl. Weiterhin boten verschiedene Lehrkräfte im Laufe der Woche kleine Workshops zum Verfassen von Lebenslauf und Anschreiben, Kennenlernen verschiedener Berufsfelder und Berufe sowie regionaler Unternehmen als potenzielle Praktikumsstätten, finanzieller Bildung und dem Ablauf eines Bewerbungsgespräches an. Die Volksbank Emsland-Süd in Person von Herrn Niermann richtete dankenswerterweise wieder ein gewinnbringendes Bewerbertraining für die einzelnen Klassen aus. So können die Schülerinnen und Schüler gut gerüstet in die Bewerbung und Praktikumsvorbereitung gehen.
Auch ein Ausflugstag durfte bei den Neunern nicht fehlen: Am Donnerstag ging es für alle nach Osnabrück zur Boulderhalle “Zenit”. Im Anschluss an ein geführtes Kletterprogramm konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Freizeit in der Osnabrücker Innenstadt verbringen.

Exkursion der Klasse 5c zum Hof Penniggers

Die Exkursion der Klasse 5c führte uns in Begleitung von Frau Janssen und Herrn Oldopp auf den landwirtschaftlichen Betrieb Penniggers, wo wir die konventionelle Schweinehaltung und den Kartoffelanbau kennenlernen durften.
Nach einer anfänglichen Stärkung zeigte uns der Landwirt Thomas Penniggers den Stall, in dem die Ferkel, Sauen und Mastschweine gehalten werden, und erklärte, wie ihre Fütterung und Pflege abläuft. Dabei erfuhren wir, dass die Schweine spezielle Nahrung bekommen, die ihr Wachstum fördert, und regelmäßig tierärztlich betreut werden. Auch das Tränken der Ferkel mit Milch und die Schweinezucht wurden uns gezeigt. Anschließend gingen wir zu einer großen Kartoffelhalle, wo uns die verschiedenen Arbeitsschritte vom Pflanzen bis zur Ernte und die Unterschiede zwischen Stärke- und Speisekartoffeln erläutert wurden, denn derzeit findet die Kartoffelernte statt. Danach waren wir im Kühllager, begutachteten das Kartoffelsaatgut und schauten uns an, wie die Kartoffeln gereinigt und in den LKW befördert werden. Am Ende der Führung durfte sich jeder von uns sogar selbst eine Tüte mit Kartoffeln zusammenstellen, nachdem der Landwirt uns erklärt hatte, wie man ganz leicht aus diesen zuhause Pommes oder Chips machen kann.
Wir bedanken uns bei Familie Penniggers und den Betriebshelfern herzlich für diesen tollen und lehrreichen Tag auf ihrem Betrieb!

Gesa Linden und Emma Fübbeker
(Klasse 5c)

OLB unterstützt Seminarfach

Dank der Unterstützung der OLB konnte für das Seminarfach „Messtechnik in der Industrie und Forschung“ zusätzliches Material für das eigenständige Experimentieren angeschafft werden.

Dieses Material wurde direkt genutzt, um die Exkursion zum Gravitationswellendetektor GEO600 vorzubereiten (https://leoninum.org/2024/08/exkursion-zum-gravitationswellendetektor/).

Auch das zurzeit im Jahrgang 12 stattfindende Seminarfach „Der Weltraum, unendliche Weiten“ nutzt die Experimentierkästen gerne zur Vertiefung und Veranschaulichung von grundlegenden Messverfahren in der Astronomie.

Wir bedanken uns sehr herzlich für die Unterstützung!

Christian Möller

Neuer Elternrat

Für das neue Schuljahr fand am 24. Oktober die konstituierende Sitzung des neuen Elternrates statt.

Verabschiedet wurden nach vielen Jahren engagierten Mitwirkens mit großem Dank Herr Dieter Jürgens als ehemaliger Vorsitzender sowie Frau Bettina Wildmann:

Dem scheidenden Vorsitzenden, Herrn Dieter Jürgens, durfte ich für fünf durchaus
besonders geprägte Jahre in diesem Amt danken. In seine Amtszeit fiel ja die Corona-Pandemie mit nie zuvor dagewesenen Herausforderungen. In seine Zeit fiel zudem ein
umfassender und tiefgreifender Digitalisierungsschub für unsere Schule, der naturgemäß zu
zahlreichen und hier und da auch heftigen Diskussionen führte. Nicht zuletzt Herrn Jürgens
besonnene Art und zugleich seiner klaren Argumentationsstärke verdankt die gemeinsame
Arbeit und verdanke ich auch persönlich sehr viel. Und in seine Zeit gehören die Gründung
der Stiftung Handrup+ und schließlich auch auch das Schuljubiläum mit seinen
Feierlichkeiten und vor allem mit seiner Internationalität, die Herrn Jürgens immer ein
besonderes und persönliches Anliegen war (immer auch mit ganz konkret-praktischer
Hilfsbereitschaft der ganzen Familie Jürgens). Es waren also bewegte Zeiten, in denen dem
Vorstand des Elternrates besondere Verantwortung im Mitdenken und Vermitteln zukam,
insbesondere dem Vorsitzenden, dem ich an dieser Stelle auch noch einmal für alle
wertschätzende Ermutigung, für sehr konstruktives Miteinander und für manche
Gemeinsamkeit sehr herzlich danke! Für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen!

Aus dem Vorstand ist zudem auch Frau Bettina Wildmann ausgeschieden. Sie war viele
Jahre lang im Elternrat und wie Herr Jürgens seit 2019 im erweiterten Vorstand dabei – und
das stets aus einer Haltung der großherzigen Verantwortlichkeit heraus, die ich immer auch
als ermutigende Wertschätzung erfahren habe. Der besondere Charakter unserer Schule in
Trägerschaft des Ordens der Dehonianer war ihr ein besonderes Anliegen – mit den sich
dadurch immer auch ergebenden grundsätzlichen gesellschaftlichen, religiösen und
pädagogischen Fragen nach der Vermittelbarkeit und Zukunftsfähigkeit eines christlichen
Anspruchs. Häufig durfte ich aus den Gesprächen über das, was christliche Erziehung heute
heißen kann, wertvolle Anregung und Ansporn ziehen. Immer auch wurde darin das
Besondere unserer Schule in seiner Nichtselbstverständlichkeit und ja auch seinem
Geschenkcharakter deutlich. Und auch für Frau Wildmann gilt, dass sie in dieser
Verantwortlichkeit eine wichtige Stütze durch die oben benannten bewegten und manchmal
schwierigen Zeiten war, wofür ich ihr im Namen der Schulgemeinschaft, aber auch persönlich
von Herzen dankbar bin. Auch ihr für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen!

Als neue Mitglieder des Elternrates stießen Herr Michael Hunke und Frau Anke Berndsen hinzu:

Hier zu sehen ist der neue Elternrat mit Herrn Bußmann und Herrn Hanneken:

v. l. Herr Bußmann, Herr Michael Hunke, Frau Anke Berndsen, Frau Claudia Ritz,
Frau Romy Felschen, Herr Michael Johanning (neuer Vorsitzender), Herr Hanneken

Allen Eltern die besten Wünsche für ein tatkräftiges Miteinander und eine fruchtbare Zusammenarbeit im Sinne unserer Schülerinnen und Schüler!

Nachhaltigkeits-AG – Kleiderkammer eröffnet

Die in diesem Schuljahr neu gegründete Nachhaltigkeits-AG unter der Leitung von Frau Stege hat in den vergangenen Wochen fleißig an der Einrichtung einer Kleiderkammer in einem Raum zwischen dem Refektorium und dem Physikraum gearbeitet und freut sich mitzuteilen, dass diese ab sofort eröffnet ist.

Frei nach dem Motto „Kleidertausch statt Kleiderkauf“ erhalten dort Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, gut erhaltene, nicht mehr getragene Kleidung abzugeben bzw. zu tauschen. Jeden Dienstag in der ersten großen Pause gibt es die Möglichkeit zur Abgabe von Spenden, jeden Freitag in der ersten großen Pause darf dann gestöbert werden. Wir hoffen, dass das eine oder andere Kleidungsstück auf diesem Weg ein neues Zuhause findet. Ergänzt wird das Angebot durch einen Büchertisch.

Wir bedanken uns bei allen bisherigen Spendern und freuen uns auf euren Besuch!

Die Nachhaltigkeits-AG

Brasilienfahrt 2024

Am Donnerstag, den 03.10.2024, der Tag, an dem für viele der lang ersehnte Beginn der Herbstferien lag, machten wir, eine Gruppe aus 10 Schülerinnen und Schülern aus der Oberstufe, uns auf unsere wohl bis dato größte Reise. Begleitet wurde diese von Frau Fleßner und Pater Paulo aus der Schulpastoral.

Ein paar Monate zuvor war jedoch noch gar nicht absehbar gewesen, ob so eine interkontinentale Reise überhaupt zu realisieren ist. Angefangen hatte das ganze nämlich damit, dass Pater Paulo einer Schülergruppe, mit der er häufiger Gottesdienste vorbereitet, singt und andere Freizeitaktivitäten unternimmt, vorschlug, mit ihm nach Brasilien zu kommen und dort seine Heimat zu erkunden. Schnell wurde aus dieser Idee jedoch ein wirklicher Plan. Ein paar weitere Schüler zeigten ihr brennendes Interesse und Frau Fleßner wurde dazugeholt, die mit ihren zahlreichen Erfahrungen im Umgang mit langen Reisen sehr viel Organisation in die Sache brachte.

Einige Elternbriefe, Whatsappchats und Vortreffen später war es dann soweit: Mit zwei großen Bullis ging es für uns am 03.10. morgens zum Flughafen nach Amsterdam, von wo aus der Langstreckenflug nach Rio de Janeiro startete. Da das erste Ziel auf der Liste jedoch nicht Rio darstellte, sondern die Stadt Brusque im Bundesstaat Santa Catarina in Südbrasilien, verbrachten wir in Rio nur eine Nacht in einem Flughafenhotel, um am nächsten Tag weiter nach Navegantes zu fliegen.

In Brusque erwartete uns schließlich die Unterkunft für die ganze nächste Woche. Bei dieser Unterkunft handelte es sich um ein Haus des Colégio São Luiz, einer Schule in Brusque, die ebenfalls wie das Leoninum unter Trägerschaft der Herz-Jesu-Priester steht.

Die beiden Organisatoren Mariane Werner Zen und der Rektor Pater Silvano Costa hatten zwar im Voraus bereits angekündigt, die Gastfreundschaft durch die Familien der ehemaligen Austauschschüler würde sehr groß sein, aber die Überraschung war dann doch riesig. Am ersten Abend wurden wir mit einem bunten Buffet in Gesellschaft der bisherigen Austauschschüler*innen und ihrer Familien überrascht und auch in den nächsten Tagen gab es immer wieder von den Familien organisierte und finanzierte Abendessen, die jeden Tag das kulinarische Highlight markierten.

Auch die Ziele der täglichen Ausflüge waren nicht minder begeisternd. In Nova Trento, einer Stadt, die dem italienischen Trento/Trient nachempfunden ist, war es möglich, einen überwältigenden Ausblick über die Landschaften Santa Catarinas zu bekommen.

In Guabiruba haben wir bei einer Trekkingtour durch den Dschungel riesige Wasserfälle gesehen.

Und mit dem Ausflug nach Pomerode bekamen wir die Chance, die deutscheste Stadt Brasiliens zu besuchen. Es war wirklich besonders und etwas verrückt, plötzlich in einem so weit entfernten Land in der eigenen Sprache mit Leuten zu sprechen! Auch übernachteten wir im Herz-Jesu-Seminar in Corupá, das architektonisch sehr an Handrup erinnerte. Krönender Abschluss dieser ersten Woche war schließlich der Besuch des Oktoberfests in Brusque am 10.10., bei dem wir, begleitet von den Austauschschülern von 2023, einen wahnsinnig schönen Abend hatten.

Die überwältigende Gastfreundschaft, die wir hier erlebt haben, ist wirklich besonders und überhaupt nicht selbstverständlich, da keiner von uns das vorher in einem solchen Maße erlebt hat. Außerdem ist seitdem ein regelmäßiger Austausch mit dem Colégio São Luiz im Gespräch, was einen weiteren großen Meilenstein in der Geschichte der Austausche des Leoninums nach der Festwoche vom letzten Jahr markieren würde. Es lohnt sich, hier seine Ohren offen zu halten.

Nach dem Abschied ging es für die zweite Woche nach São Paulo, wo auch wieder tolle Programmpunkte auf dem Plan standen.

Unsere Unterkunft befand sich in der Kongregation der Herz-Jesu-Priester, wobei es an mehreren Tagen Übernachtungen auswärts gab, unter anderem in Pater Paulos Elternhaus sowie in der Stadt Taubaté.

Mit einem Kleinbus, den wir die ganze Woche nur für uns hatten, ging es unter anderem zu Pater Paulos Familie in seiner Heimatstadt Campinas, in einen Wasserfreizeitpark und nach Aparecida, wo wir die gleichnamige Kathedrale besuchten, die nach dem Petersdom die größte Kirche der Welt ist. Auch in einen Dschungel kamen wir nochmal und konnten die Artenvielfalt Brasiliens bestaunen. Obwohl es in Brasilien jetzt im Oktober erst Frühling war, sind Sonnencreme und Caps stets unsere festen Begleiter gewesen, da das Wetter in den ersten zwei Wochen stets sehr gut war. Allerdings erlebten wir in São Paulo auch ein schlimmes Tropengewitter, was für Erfahrungen der ganz eigenen Art sorgte, inkl. zwei Tagen Stromausfall und abendlichem Pizzaessen im Schein einer Osterkerze.

Unsere letzten Tage führten uns dann noch nach Rio, wo wir in der Pfarrei der Herz-Jesu-Priester übernachteten. Bis auf den Zuckerhut, bei dem es wegen schlechten Wetters wenig Sinn gemacht hätte, ihn zu besuchen, haben wir viele Wahrzeichen Rios gesehen. Die Christo-Statue, die berühmte Copacabana und der botanische Garten waren unter anderem mit dabei.

Nachdem Pater Demetrius uns am letzten Abend zu einem BBQ auf dem Dach der Pfarrei eingeladen hatte, wurden am nächsten Tag die Sachen gepackt und es ging am 20.10. um 22 Uhr brasilianischer Zeit zurück nach Amsterdam.

Insgesamt war diese Reise für uns alle eine unglaublich schöne und wirklich unvergessliche Erfahrung und ich kann jedem empfehlen, der auf irgendeine Weise die Möglichkeit bekommt, so eine Reise mitzumachen, dies auch zu tun. Wenn man von der Warmherzigkeit und Gastfreundschaft der Menschen in einem Austausch spricht, mag das oft den Charakter einer Floskel bekommen, weil es vielen als selbstverständlich erscheint. Es ist allerdings ein eigentlich unbeschreibliches Gefühl, wenn man über 10.000 Kilometer weit reist und auf einem fremden Kontinent landet und dort wirklich direkt wie bei seiner Familie oder seinen besten Freunden begrüßt wird. So etwas erleben zu dürfen ist Gold wert und öffnet einem einfach das Herz!  

Pascal Singer
(Jahrgang 13)

So seh’n Sieger aus!

Vor den Herbstferien wurde erfolgreich das alljährliche Sportfest der Schule ausgetragen, bei dem die verschiedenen Klassen und TGs sich motiviert und voller Energie in verschiedenen Sportarten messen konnten (wir berichteten: https://leoninum.org/2024/09/spiele-spass-und-spannung-bis-zur-letzten-minute/). Gewürdigt werden sollen an dieser Stelle die siegreichen Klassen und TGs:

Jahrgang 5
– Gefängnisball: Klasse 5e (Hr. Dr. Baune)
– Königsball: Klasse 5c (Fr. Janssen)

Jahrgang 6
– Last One Standing: Klasse 6e (Hr. Büscher)
– Gefängnisball: Klasse 6a (Fr. Bierbaum)

Jahrgang 7
– Völkerball: Klasse 7a (Hr. Ostendorf) + Klasse 7d (Hr. Langenbach)
– Fußball: Klasse 7e (Fr. Tallen)

Jahrgang 8
– Völkerball: Klasse 8b (Fr. Heck)
– Fußball: Klasse 8d (Fr. Janßen)

Jahrgang 9
– Völkerball: Klasse 9c (Hr. Möller)
– Fußball: Klasse 9c (Hr. Möller)

Jahrgang 10: Klasse 10d (Frau Weiland)

Jahrgang 11: TG Rogers

Jahrgang 12: TG Wenning

Jahrgang 13: TG Heskamp

Herzlichen Glückwunsch allen verdienten Gewinnerinnen und Gewinnern!

Externe Dienste und Cookies

Diese Webseite verwendet Tools und Funktionen, die unter Umständen Cookies im Browser Ihres Gerätes speichern. Nähere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung.