Kein Sportunterricht im November

Wie der Presse zu entnehmen war, wurde gestern (28.10.) durch den Landkreis Emsland – in der „Allgemeinverfügung Nr. 17“ – ein striktes Verbot des Sportunterrichts, befristet bis zum 29. November, angeordnet (mit Ausnahme der P-Kurse in den Jahrgängen 12 und 13). Hier die uns betreffenden Passagen:

„1. Der praktische Sport- und Schwimmunterricht wird für alle allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen untersagt. Ausgenommen ist der Sport- und Schwimmunterricht der Kursgruppen der Schuljahrgänge 12 und 13, die sich in der Vorbereitung auf die Abschlussprüfung zum Erwerb des Abiturs im Fach Sport befinden. […]

3. Diese Allgemeinverfügung ist bis einschließlich 29.11.2020 gültig. Eine Verlängerung der Geltungsdauer bleibt […] vorbehalten. […]

4. Dies Allgemeinverfügung ist […] sofortig vollziehbar.“

Wir sind dabei, ein Konzept für den Unterricht in den „Sportstunden“ zu realisieren. Die Schülerinnen und Schüler wurden heute informiert.

Neues vom Schulhof

Ein herbstlich buntes Bild mit Bäumen – am Wall aber mussten einige weichen: In den Herbstferien gab es erste Vorarbeiten zur anstehenden Sanierung und Renovierung unseres Schulhofes. Dazu wurden auch einige Bäume gefällt – und das ist eigentlich nie ein schönes Bild. Leicht werden damit Wörter wie „Kahlschlag“ oder „Verwüstung“ assoziiert. Das Gegenteil aber ist intendiert. Es sollen neue Bäume gepflanzt werden. Am Ende soll unser Schulhof seinen Charakter eines Ortes im Grünen und mit Grün nicht verloren haben, sondern im Gegenteil noch augenfälliger und erlebbarer die Vorteile unseres großen und vielgestaltigen Geländes vermitteln. Wir werden nicht nur darüber berichten, sondern auch die verschiedenen Gremien unserer Schulgemeinschaft in die weitere Planung einbeziehen, damit ein Ort für ebendiese Gemeinschaft entsteht, der nicht bloß funktionalen, sondern auch ästhetischen Kriterien genügt, allen eben „einräumt“, sich gern dort aufzuhalten.

Maskenpflicht!

Mit den steigenden Corona-Zahlen gelten für den Landkreis Emsland, also auch für das Leoninum, verschärfte Schutz-Bestimmungen. Die Maskenpflicht, die wir bislang über die Weisung des Landes hinaus für alle Bereiche außerhalb des Unterrichts eingeführt haben, gilt nunmehr generell, also auch für den Unterricht. Diese Regelung gilt am Leoninum auch für die Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Osnabrück. Wir bitten daher darum, dafür Sorge zu tragen, dass im Laufe des Schultages die Maske auch gewechselt werden kann, also eine oder mehrere weitere Masken mitzubringen.

Die Weihnachtspäckchen- Aktion 2020 fällt in diesem Jahr leider aus!

Die Leiterin der Aktion, Frau Rolfes, hat uns gebeten, die Information weiterzugeben, dass es in diesem Jahr – Corona-bedingt – keinen Transport nach Satu Mare in Rumänien geben wird. Das können alle, die in irgendeiner Weise bislang mit dieser nun schon langjährigen Hilfsaktion zu tun hatten, nur sehr bedauern, denn natürlich fehlen vor Ort auch diese Spenden. Aber auch uns fehlt diese Aktion mit den weihnachtlich verpackten Kartons, die in der Schule in jedem Jahr auch zur besonderen Atmosphäre dieser Zeit gehören. Leider nicht in diesem Corona-Jahr. Vielleicht aber gelingt es uns ja noch, auf andere Weise zu helfen …

Krankheitssymptome: Darf mein Kind in die Schule?

Sehr geehrte Eltern,

in unserer derzeitigen Situation ist es für Sie hin und wieder schwierig zu entscheiden, wie im Krankheitsfall Ihrer Kinder zu verfahren ist. Dazu hat das Ministerium eine Handreichung entwickelt, nach der wir auch verfahren und die ich Ihnen hier empfehle. Damit bleibt allerdings die Entscheidung darüber, wann ein Arzt konsultiert wird, immer noch bei Ihnen. Insgesamt sind solche Fragen von Ihnen bislang sehr verantwortungsvoll gehandhabt worden, hier und da gab es aber doch auch Unsicherheiten. Daher gilt das Schema des Landes als Hilfe und Richtschnur.

Herzlich grüßt

Franz-Josef Hanneken

Informationen zum ersten Schultag der Fünftklässler

Liebe Eltern unserer neuen Schülerinnen und Schüler!
Morgen kommen die neuen Fünftklässler mit ihren Eltern zur Schule. Da alle Wetterberichte für morgen Regen melden, wird der Einschulungsgottesdienst in der großen Sporthalle stattfinden. Dort werden dann auch weitere Informationen gegeben. Erinnert sei noch einmal an die Maskenpflicht und die Abstandsregelung. Wir haben jeweils für die Eltern mit ihrem Kind Dreierstuhlgruppen aufgestellt (für die Familien mit Zwillingen stehen Vierergruppen bereit). Der Parkraum vor der Sporthalle ist begrenzt; wir bitten darum, auch die Parkmöglichkeiten vor der Kirche zu nutzen. Wir freuen uns auf unsere neuen Schülerinnen und Schüler. Bis dahin herzliche Grüße aus Handrup,
Ihr
Franz-Josef Hanneken

Schulanfang – und Corona-Regeln

Herzlich willkommen zum neuen Schuljahr! Am Donnerstag geht’s los!

Der Schulstart nach den Sommerferien ist derzeit vom Kultusministerium nach „Szenario A“ geplant: Alle Schülerinnen und Schüler kommen zur Schule, aber es sind Regeln zu beachten, die den Schulalltag prägen werden. Neu gegenüber den aus der Zeit vor den Sommerferien bekannten Maßnahmen ist die Einteilung der Schülerschaft in „Kohorten“. Da bei uns jeweils ein Jahrgang eine solche Kohorte bildet, wird es wieder möglich sein, evangelischen Religionsunterricht, die dritte Fremdsprache oder Rhetorik, die Neigungsfächer oder auch Arbeitsgemeinschaften regulär auszubringen. Für den Sportunterricht sind besondere Auflagen zu beachten, die den Schülerinnen und Schülern durch die Unterrichtenden erläutert werden.

Es gelten folgende Regelungen:

  1. Der Jahrgang bildet eine Kohorte; es kann also klassenübergreifender Unterricht erteilt werden. Umgekehrt ist weiterhin auf Distanz zu achten. Weiterhin gilt die Pausenregelung, die versetzte Pausen vorsieht (s. Plan).
  2. Für den Pausenaufenthalt gelten besondere Areale für bestimmte Jahrgänge. Die Klassenlehrer und Tutoren informieren die Schülerinnen und Schüler. (Bei Regen bleiben die Schülerinnen und Schüler in den Räumen.)
  3. Für den Sportunterricht gelten besondere Regelungen (s.Plan).
  4. Der Mensa-Betrieb muss eingeschränkt bleiben. Es gibt die Möglichkeit, einen Mittagssnack zu erwerben.
  5. Es gilt weiterhin eine generelle Maskenpflicht. Erst am Platz im jeweiligen Unterrichtsraum darf die Maske abgenommen werden.
  6. Beim Betreten des Gebäudes ist eine Handdesinfektion vorzunehmen. Zu häufigem Händewaschen wird eigens ermutigt.
  7. Der Bibliotheks-Betrieb muss eingeschränkt bleiben. Hinweise zur Buchausleihe und –rückgabe hängen aus.
  8. Es gilt für die Wege im Gebäude ein striktes Einbahnstraßensystem. Die Wege und Richtungen sind durch Pfeile am Boden gekennzeichnet. Auch auf diesen Wegen ist die Distanz von 1,5 Metern einzuhalten.
  9. Im Rahmen der jeweiligen Gegebenheiten ist auf größtmögliche Durchlüftung zu achten.
  10. Eine Mittagsbetreuung kann zur Zeit nur für die (bereits angemeldeten) Fünftklässler angeboten werden.

Am ersten Schultag müssen wir leider – wie wohl noch für geraume Zeit – auf Zusammenkünfte der Schulgemeinschaft in der Aula verzichten. Die ersten beiden Stunden werden Klassenlehrer- bzw. Tutorenstunden sein, danach ist Unterricht nach Plan. Der Unterricht endet für alle Schülerinnen und Schüler nach der sechsten Stunde.

Trotz dieser Einschränkungen und Regeln, die uns tatsächlich auch im Kern unseres Schullebens treffen, freuen wir uns doch auf den Start in das neue, hoffentlich erfolgreiche Schuljahr.

Elternbrief – mit Informationen zu den letzten Schultagen und zum nächsten Schuljahr

Sehr geehrte Eltern unserer Schülerinnen und Schüler,

nun ist es fast so weit, schon bald liegt ein außergewöhnliches Schuljahr mit außergewöhnlichen Herausforderungen hinter uns. Und um es vorweg zu sagen: Wir können, so meine ich, alle zusammen stolz darauf sein, wie wir die durchaus schwierige Situation gemeistert haben. Denn es gab wirklich immer wieder neue Situationen, für die niemand eine Blaupause hatte und auf die flexibel reagiert werden musste. Und es gab – vor allem für Sie und für Ihre Kinder – die lange und für die Jüngsten sicherlich sehr lange Zeit der erzwungenen Häuslichkeit mit einem Schulalltag, den es so noch nie gab – mit all den familiären Erfordernissen der Neuorganisation, der Strukturierung und nicht zuletzt der Motivierung. Was Ihre Kinder in häuslicher Arbeit und ohne den gewohnten und quasi selbstverständlichen Austausch mit den Mitschülerinnen und Mitschülern, Freundinnen und Freunden in den wirklich allermeisten Fällen geleistet haben, verdient eigenen Respekt. Und selbst in der jetzigen Phase des alternierenden Präsenzunterrichts bleibt das Gefühl für die Schule ganz anders als gewohnt. Ihnen, den Eltern, fiel in der Corona-Zeit noch mehr Verantwortung zu als ohnehin in unserer Erziehungsgemeinschaft. Mit wirklich großer Hochachtung vor dem, was Sie jeweils geleistet haben, bedanke ich mich von Herzen bei Ihnen – und ich danke eigens für die gute Ermutigung und Bestätigung und auch für die stets wohlwollende und konstruktive Kritik, die wir von Ihnen erfahren durften.

In aller Ausnahmesituation gibt es viel Erfreuliches in den Blick zu nehmen. Sicherlich werden wir à la longue die Errungenschaften in kritischer Würdigung gewichten. So wird etwa die Arbeit mit unserer Moodle-Plattform nicht mehr aus dem unterrichtlichen Geschehen wegzudenken sein. Es hat sich eine engagierte und interessierte Gruppe von Kolleginnen und Kollegen gebildet, die sich mit der Vertiefung und Weiterentwicklung der Möglichkeiten dieses Mediums für den Schulalltag beschäftigt. Dafür bin ich ebenso dankbar wie etwa für die schulalltäglichen Morgenimpulse. In ihrer Vielfalt und vor allem in ihrer Ernsthaftigkeit verdanken sie sich dem Engagement vieler und erfüllen mich durchaus mit Stolz auf die Möglichkeiten unserer Schulgemeinschaft. Die Notbetreuung funktioniere in einer Weise, dass sie sicherlich mehr als bloß ihre Bezeichnung verdient – und es wären wohl noch weitere Aspekte aufzurufen, etwa die Challenges oder auch die Leonews; immer ging es darum, auf Fühlung mit der Schule zu bleiben. Und überhaupt gibt manche positive Erfahrung auch dazu Anlass, weiter über Errungenschaften für Schulleben und Unterricht nachzudenken. Damit seien die Desiderate keineswegs geleugnet. Wie der Unterricht unter Normalbedingungen fehlen uns auch die Besonderheiten unseres Schullebens, die Vollversammlungen etwa oder das gemeinsame Begehen des Dehon-Tages.

Die Pandemie wird uns auch ins nächste und im nächsten Schuljahr begleiten. Noch gibt es keine Maßgaben und Anweisungen für den Schulbetrieb nach den Ferien. In jedem Fall aber wird uns die Aufarbeitung des Bisherigen beschäftigen. Schon jetzt ist auch klar, dass manche unserer Aktivitäten, die sonst zur Attraktivität unseres Schullebens gehören, nicht in üblicher Weise stattfinden können. Praktikumsstellen wurden z.T. von den Institutionen abgesagt, Fahrten z.T. durch die Anbieter storniert oder in andere, aber für unsere Belange wenig hilfreiche Formen gegossen. Das Kultusministerium empfiehlt ebenfalls Zurückhaltung oder gar Streichung. Zudem wuchs der Entscheidungsdruck, da es Fristen für Stornierungen gibt. Mit Blick auf die zu bewältigenden Aufgaben, womit für uns vor allem eine solide Unterrichtskultur gemeint ist, haben wir schweren Herzens aber überzeugt für das nächste Schulhalbjahr entschieden, sämtliche Sonderprojekte, die in der Corona-Situation schwierig werden könnten, zu streichen. Das betrifft die Praktika (Betriebspraktikum, Sozialpraktikum), die Projektwoche vor den Herbstferien insgesamt, die Klassenfahrten im Jahrgang 6, die Besinnungstage im Jahrgang 11 und die Studienfahrten im Jahrgang 12. Die angefallenen Stornierungskosten hoffen wir, nach Zusage des Kultusministers, die aber erst noch auf die freien Schulen übertragen werden muss, ersetzt zu bekommen. Falls Sie bereits Anzahlungen geleistet haben, bitte ich Sie um noch etwas Geduld. Auf jeden Fall sollen Sie Ihr Geld zurückerhalten. Die Entscheidung zur Streichung schmerzt sicherlich, scheint uns aber die angemessene angesichts der unsicheren Situation zu sein. Außerdem ist die damit gegebene Konzentration auf den Unterricht sicherlich sinnvoll. Ob und wann einzelne Projekte zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden können, wird zu entscheiden sein, wenn mehr Klarheit über die Normalisierung des Schullebens resp. der allgemeinen pandemischen Situation herrscht.

Zum Schluss noch einige Hinweise auf die Organisation der letzten Schultage: Die Zeugnisausgabe findet in der jeweils letzten Stunde der Wochengruppen statt. Die Schülerinnen und Schüler der Wochengruppe B erhalten ihr Zeugnis regulär am 15. Juli (Unterrichtsschluss nach der dritten Stunde), der Wochengruppe A am Freitag, dem 10. Juli (Unterrichtsschluss nach der sechsten Stunde, die letzten Schultage bis zum 15. sind Homeschooling-Tage). (Etwas augenzwinkernd sei darauf hingewiesen, dass für die Gruppe B auf diese Weise die unterrichtsfreien Feiertage – Himmelfahrt, Pfingsten – kompensiert werden.)

Dem Dank, den ich Ihnen für Ihren besonderen Einsatz im nun ablaufenden Halbjahr gesagt habe, möchte ich die besten Wünsche für die Ferienzeit hinzufügen. Ihnen und Ihren Kindern gute Erholung, gute Erfahrungen und guten Mut.

Herzlichst aus Handrup,

Ihr Franz-Josef Hanneken